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Brancheninfo: Umzüge

Umzug

Fragen die bei einem Umzug auftreten

Die Freude an eine Ortsveränderung verblasst, wenn man beginnt den Umzug in Eigenregie zu organisieren. Was benötige ich alles für den Umzug? Wie bekomme ich die Möbel und das ganze Inventar aus der Wohnung? Wer hilft mir dabei? Fragen über Fragen, die Antworten suchen. Ob nah oder fern, ob groß oder klein, Umzugsfirmen bieten Lösungen für jeden Bedarf an. Umzugsunternehmen organisieren nicht nur den Umzug von Privathaushalten, sondern auch für Firmen und Behörden.

Umzüge für Privathaushalte

Für Privatumzüge werden Standard- und Komfortumzüge angeboten.
- Der Standardumzug: Bei einem Standardumzug werden nicht alle anfallenden Arbeiten an den Umzugsspezialisten übertragen, sondern der Auftraggeber entscheidet sich bspw., dass er den Inhalt der Schränke selbst in Kisten oder Kartons verpackt und dass der Ab- und Wiederaufbau der Möbel, sowie der Transport des Umzuggutes von der Umzugsfirma erledigt wird. Es ist aber auch möglich, dass die Montage der Möbel auch in Eigenregie durchgeführt wird, so dass die Umzugsfirma lediglich für den Transport beansprucht wird.
- Alternativen zum Standartumzug: Einige Umzugsfirmen bieten auch Alternativen für Standardumzüge an, nämlich Spezialtransporte und bei Fernumzügen Beiladungen. So kann man sich entscheiden, ob nur sperrige oder wertvolle Gegenstände wie z.B. Klavier, Tresor oder Kunstwerke transportiert werden sollen (Spezialtransporte), oder ob das Umzugsgut kostengünstig als Beiladung in eine andere Großstadt mitgenommen werden soll.
- Der Komfortumzug: Der Komfortumzug beinhaltet alle erdenklichen Serviceleistungen. Bei diesem Full-Service wird der Inhalt der Schränke, Bilder, Spiegel und zerbrechliche Gegenstände (Porzellan, Glas, Keramik, usw.) sachgerecht verpackt, Möbel demontiert, Lampen abgehängt und in die neue Wohnung transportiert. Dort werden die Möbel wieder aufgestellt und die Schränke komplett eingeräumt. Ferner wird beim Komfortumzug in den alten Räumlichkeiten eine Endreinigung durchgeführt. Dies gilt auch nach dem Abschluss der Tätigkeiten in den neuen Räumlichkeiten.

Berufsbedingte Umzüge

Bei beruflich bedingten Umzügen empfiehlt sich, sämtliche Rechnungen und Belege sorgfältig aufzubewahren, da die Umzugskosten steuerlich geltend gemacht werden können.

Firmenumzüge

Umzüge von Unternehmen, egal ob Büro, Ladenräumlichkeiten oder Produktion (Werkstätten) werden nur in den seltensten Fällen in Eigenregie durchgeführt. Diese Arbeit wird an Umzugsspezialisten übertragen, da diese gut vorbereitet und geplant werden müssen. Schließlich stehen für jede Firma das Tagesgeschäft und die Kunden im Mittelpunkt des Interesses. Bei Firmenumzügen ist mitunter großes und sperriges Umzugsgut zu transportieren. Hierzu stellen einige Umzugsfirmen einen Schwertransporter oder einen Kran zur Verfügung. Wie auch bei Privatumzügen ist es hier auch möglich, dass der Auftraggeber ein Teil der anfallenden Umzugsarbeiten selbst übernimmt.

Dienstleistungen von Umzugsfirmen

Die meisten Umzugsfirmen bieten eine kostenlose Beratung und Besichtigung vor Ort (auch kurzfristig) an, um ein aussagekräftiges Angebot für die individuellen Umzugswünsche des Kunden zu erstellen. Vorab sollte man sich jedoch überlegen, wie die neue Wohnung oder das neue Büro eingerichtet werden soll, um zu vermeiden, dass Möbel oder Gegenstände in die neuen Räumlichkeiten mitgenommen werden, die defekt sind oder gar nicht mehr benötigt werden. So kann man eine Menge Geld und Arbeitskraft sparen. Einige Umzugsfirmen bieten auch die Entsorgung bzw. Verwertung von nicht mehr benötigten Möbeln an. Je nach Wunsch stellt die Umzugsfirma die notwendige Umzugsausrüstung, wie Packdecken, Schonbezüge, Kleiderkisten, Umzugskartons, Sackkarren, Tragegurte, Halteverbotsschilder und Werkzeug, zur Verfügung. Bei engen Treppenhäusern oder mehreren Stockwerken setzen die Umzugsspezialisten vorzugsweise Außenlifte ein. Viele Umzugsfirmen bieten auch Möbeleinlagerungen an. So kann man gezielt umgehen, dass man für einen bestimmten Zeitraum doppelt Miete zahlen muss.

Schwabing

Schwabing

Schwabing ist ein Stadtviertel nördlich der Münchner Innenstadt. Schwabing besteht aus den Bezirken Schwabing-West (Stadtbezirk 4) und Schwabing-Freimann (Stadtbezirk 12). Schwabing-West ist ca. 437 Hektar groß, Schwabing-Freimann 2500 Hektar. Insgesamt leben in den beiden Bezirken ungefähr 114000 Münchnerinnen und Münchner.
Schwabing zählt bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen zu den beliebtesten Stadtvierteln Münchens.

Lage und Verkehrsanbindung von Schwabing

Die Stadtbezirke die Schwabing ergeben, liegen im Münchner Norden. Die östliche Grenze von Schwabing bilden der Englische Garten und die Isar, die westliche der Stadtteil Neuhausen. Im Norden liegen die Stadtviertel Milbertshofen und Freimann. Im Süden grenzt Schwabing an die Maxvorstadt, Schwabing (und die bekannte Leopoldstraße) beginnen am Siegestor.
Verkehrsmäßig ist Schwabing äußerst gut erschlossen. Das Viertel wird von den U-Bahnlinien U3 und U6 sowie von mehreren Bus- und Tramlinien bedient. Die Innenstadt sowie der Hauptbahnhof sind so jeweils in nur wenigen Minuten zu erreichen. Auch für Autofahrer ist Schwabing aufgrund der Nähe des Mittleren Rings gut zu erreichen. Die Autobahn A9 Richtung Nürnberg beginnt in Schwabing.

Die Geschichte von Schwabing

Schwabing kann auf eine längere Geschichte zurückblicken, als die Stadt München. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schwabing als "Svapinga" um 782 (Zum Vergleich: München wurde erst 1158 gegründet).
Der Name geht vermutlich auf den Gründer des Dorfes, einen aus Schwaben stammender Siedler ("Svapo" genannt), zurück. 1886 erlangte Schwabing den Status einer Stadt. 1890 wurde dann die Eingemeindung von Schwabing in die Stadt München durchgeführt.

Schwabing als kulturelles Zentrum Münchens

Mit der Gründung der Universität wurde München um die Jahrhundertwende zu einem der kulturellen Zentren in Deutschland. Das Stadtviertel Schwabing nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein: zusammen mit der Maxvorstadt (wo die Universitäten beheimatet sind) war Schwabing die Wirkungsstätte der Wahl vieler bekannter Künstlerinnen und Künstler. Zu den bekanntesten gehören die Mitglieder der Künstlergruppe "Blauer Reiter" um den Maler Wassily Kandinsky, Paul Klee, Franz Marc und die Literaten Heinrich und Thomas Mann, Frank Wedekind, Rainer-Maria Rilke, Ludwig Thoma, Lion Feuchtwanger, Joachim Ringelnatz und viele mehr.
Auch politisch spielte Schwabing häufig eine wichtige Rolle. In Schwabing wohnten die Hauptprotagonisten der bayrischen Räterevolution, Wladimir Iljitsch Lenin verbrachte einige Jahre in Schwabing und die Schwabinger Krawalle in den 60er Jahren waren eine der ersten Jugendrevolten Europas, die später in die 68er Bewegung mündeten.

Die beliebtesten Orte in Schwabing

Schwabing ist bei den Münchnern in erster Linie wegen dem besonderen Flair und der hohen Lebensqualität beliebt. So belegt die Leopoldstraße (die vom Siegestor zur Münchner Freiheit führt) mit ihren zahlreichen Straßencafés und Geschäften unangefochten den ersten Platz unter den Münchner Flaniermeilen. Zum Verweilen laden auch das Atrium und der Park an der Münchner Freiheit ein. Darüber hinaus ist der Englische Garten, der weltweit größte innerstädtische Park, von Schwabing aus in nur wenigen Minuten zu erreichen.