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Unfallinstandsetzung Harthof: 7 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Unfallinstandsetzung

Unfallinstandsetzung

Eine Unfallinstandsetzung bezeichnet das Instandsetzen eines Kraftfahrzeuges nach einem Unfall und die damit verbundenen Reparaturen, beispielsweise an Karosserie, Elektrik, Felgen, an dem Fahrwerk oder im Innenraum.
Eine Unfallinstandsetzung wird dann nötig, wenn durch einen Unfall kleine oder größere Schäden am Auto entstanden sind. Ein Gutachter muss entscheiden, ob sich die Unfallinstandsetzung lohnt, oder ob das Fahrzeug ein wirtschaftlicher Totalschaden ist. Entscheidet sich der Fahrer nach der Bewertung des Fahrzeuges für die Unfallinstandsetzung, sucht er eine professionelle Werkstätte auf, welche eine Unfallinstandsetzung anbietet.

Anbieter einer Unfallinstandsetzung

Eine Unfallinstandsetzung wird von vielen Werkstätten angeboten, es gibt auch Unternehmen, die sich ganz auf die Unfallinstandsetzung spezialisiert haben und nichts anderes machen. Die Unfallinstandsetzung kann sowohl vom Vertragshändler der jeweiligen Fahrzeugmarke angeboten werden als auch von freien Werkstätten.
Einige Firmen, die eine Unfallinstandsetzung anbieten, werben auch mit einem Komplettservice: So holt die Werkstatt beispielsweise das Fahrzeug direkt vom Unfallort ab und liefert des dem Kunden vollständig repariert vor die Haustür.

Arbeiten bei der Unfallinstandsetzung

Die Unfallinstandsetzung kann an den unterschiedlichsten Stellen im Auto ansetzen. Je nach Unfall werden folgende Arbeiten nötig:

- Glasreparatur: Durch einen Unfall können verschiedene Glasteile am Auto zersprungen sein beziehungsweise Risse erhalten haben. Bei der Unfallinstandsetzung kann beispielsweise die Windschutzscheibe ausgetauscht werden.
- Ausbeulen: Manchmal lassen sich Beulen und Dellen nicht mehr reparieren, Teile müssen ausgetauscht werden. Sollte die Werkstatt aber in der Lage sein, die Karosserie auszubeulen, spart das Zeit und Geld. Denn dieser Vorgang macht den Einsatz von Spachtelmasse und das Neulackieren unnötig.
- Schönheitsreparaturen: Bei einem Unfall können beispielsweise Schäden am Lack entstanden sein. Bei der Unfallinstandsetzung werden diese Schäden repariert, beispielsweise indem Kratzer auspoliert werden.
- Felgenaufbereitung: Sind die Felgen nach dem Unfall noch zu gebrauchen, kann die Werkstatt diese bei der Unfallinstandsetzung aufbereiten, beispielsweise Kratzer auspolieren.
- Elektrik: Auch die Elektrik kann bei einem Unfall beschädigt worden sein. So werden bei der Unfallinstandsetzung beispielsweise Airbags ausgetauscht, Tachos repariert oder Lichtmaschinen überholt.
- Fahrzeugvermessung: Bei einem Unfall können sich verschiedene Elemente des Fahrzeugs verzogen haben, so dass beispielsweise eine Spurvermessung nötig wird. Bei der Unfallinstandsetzung kann das Fahrzeug wieder in den ursprünglichen Zustand zurück geformt werden.

Harthof

Harthof

Mit dem Begriff Harthof bezeichnet man einen Stadtteil im Münchner Norden. Der Harthof ist zwischen den beiden Stadtbezirken 24 "Feldmoching-Hasenbergl" und 11 "Milbertshofen-Am Hart" gelegen.
Der Harthof ist geprägt von mittelständischen Siedlungen, die man hauptsächlich westlich der Schleißheimer und östlich der Goldmarkstraße antrifft. Allerdings gibt es auch einige Sozialwohnungen älteren Baujahrs im Harthof, vor allem im Bereich östlich der Schleißheimer Straße.

Geschichte des Harthof

Früher wurde die Gegend rund um den Harthof vor allem als Weideland verwendet. Damals kannte man den Namen Harthof noch gar nicht, auch nicht, als im 19. Jahrhundert ein paar Kolonisten herzogen. 1838 errichtete die Bayerische Armee in der Gegend des heutigen Harthof das als "Pulverturm" bekannte Munitionsdepot.
Der Name Harthof kam erst Jahrzehnte später auf, und zwar, als der Münchner Löwenbräu-Chef Wolf das Gut Harthof an der Max-Liebermann-.Straße errichtete. Der Name kommt von "Hart", was mit Wald- oder Weideland zu übersetzen ist. Der Harthof war fortan eine Feldmochinger Kolonie, die weit vom Dorfkern entfernt war. Um 1900 herum vergrößerte sich der Harthof, immer mehr Menschen zogen in die Kolonie.
1927 kaufte die Stadt München den Harthof als Landreserve und vermietete es gleich wieder. Ein gutes Jahrzehnt später, 1938, wurde der Harthof schließlich eingemeindet. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurden im Harthof viele Kasernen gebaut, das Gut Harthof selbst 1944 durch Bombardierung stark beschädigt. 1960 gaben die Bewohner des Harthof die Landwirtschaft auf.

Der Harthof heute

In jüngster Vergangenheit wurden im Harthof viele Sozialwohnungen gebaut, die noch heute das Bild des Harthof prägen. 2004 beschloss der Stadtrat einen Bebauungsplan, der den Abriss und Neubau der Sozialwohnungen beinhaltete, da ein Großteil des Wohnungsbestandes nicht mehr sanierbar war.
Der Harthof ist für einen großen Anteil an sozial schwachen Gruppierungen bekannt, was vor allem an dem hohen Bestand der Sozialwohnungen liegt. Im Rahmen des Abriss und Neubaus der Wohnungen soll die Bevölkerung des Harthof stärker durchmischt werden.

Lage und Verkehrsanbindung des Harthof

Der Harthof liegt nördlich in München, ist aber trotzdem gut an den öffentlichen Nahverkehr und an große Verkehrsstraßen angebunden. Nahegelegen ist die Autobahn A 99. Im Harthof verkehrt die U-Bahnlinie 2 (Haltestelle Harthof), die früheren Straßenbahnhaltestellen Hasenbergl und Harthof wurden eingestellt.
Der Harthof grenzt an die Stadtteile Siedlung Am Hart, Siedlung Neuherberg, Siedlung Kaltherberg, Lerchenau, Hasenbergl und Oberschleißheim.