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Unfallinstandsetzung Milbertshofen: 3 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Unfallinstandsetzung

Unfallinstandsetzung

Eine Unfallinstandsetzung bezeichnet das Instandsetzen eines Kraftfahrzeuges nach einem Unfall und die damit verbundenen Reparaturen, beispielsweise an Karosserie, Elektrik, Felgen, an dem Fahrwerk oder im Innenraum.
Eine Unfallinstandsetzung wird dann nötig, wenn durch einen Unfall kleine oder größere Schäden am Auto entstanden sind. Ein Gutachter muss entscheiden, ob sich die Unfallinstandsetzung lohnt, oder ob das Fahrzeug ein wirtschaftlicher Totalschaden ist. Entscheidet sich der Fahrer nach der Bewertung des Fahrzeuges für die Unfallinstandsetzung, sucht er eine professionelle Werkstätte auf, welche eine Unfallinstandsetzung anbietet.

Anbieter einer Unfallinstandsetzung

Eine Unfallinstandsetzung wird von vielen Werkstätten angeboten, es gibt auch Unternehmen, die sich ganz auf die Unfallinstandsetzung spezialisiert haben und nichts anderes machen. Die Unfallinstandsetzung kann sowohl vom Vertragshändler der jeweiligen Fahrzeugmarke angeboten werden als auch von freien Werkstätten.
Einige Firmen, die eine Unfallinstandsetzung anbieten, werben auch mit einem Komplettservice: So holt die Werkstatt beispielsweise das Fahrzeug direkt vom Unfallort ab und liefert des dem Kunden vollständig repariert vor die Haustür.

Arbeiten bei der Unfallinstandsetzung

Die Unfallinstandsetzung kann an den unterschiedlichsten Stellen im Auto ansetzen. Je nach Unfall werden folgende Arbeiten nötig:

- Glasreparatur: Durch einen Unfall können verschiedene Glasteile am Auto zersprungen sein beziehungsweise Risse erhalten haben. Bei der Unfallinstandsetzung kann beispielsweise die Windschutzscheibe ausgetauscht werden.
- Ausbeulen: Manchmal lassen sich Beulen und Dellen nicht mehr reparieren, Teile müssen ausgetauscht werden. Sollte die Werkstatt aber in der Lage sein, die Karosserie auszubeulen, spart das Zeit und Geld. Denn dieser Vorgang macht den Einsatz von Spachtelmasse und das Neulackieren unnötig.
- Schönheitsreparaturen: Bei einem Unfall können beispielsweise Schäden am Lack entstanden sein. Bei der Unfallinstandsetzung werden diese Schäden repariert, beispielsweise indem Kratzer auspoliert werden.
- Felgenaufbereitung: Sind die Felgen nach dem Unfall noch zu gebrauchen, kann die Werkstatt diese bei der Unfallinstandsetzung aufbereiten, beispielsweise Kratzer auspolieren.
- Elektrik: Auch die Elektrik kann bei einem Unfall beschädigt worden sein. So werden bei der Unfallinstandsetzung beispielsweise Airbags ausgetauscht, Tachos repariert oder Lichtmaschinen überholt.
- Fahrzeugvermessung: Bei einem Unfall können sich verschiedene Elemente des Fahrzeugs verzogen haben, so dass beispielsweise eine Spurvermessung nötig wird. Bei der Unfallinstandsetzung kann das Fahrzeug wieder in den ursprünglichen Zustand zurück geformt werden.

Milbertshofen

Milbertshofen

Milbertshofen wird ein Stadtteil im Norden Münchens genannt. Zusammen mit dem Stadtteil "Am Hart" bildet Milbertshofen den Stadtbezirk Milbertshofen-Am Hart (11. Stadtbezirk). Der Stadtbezirk ist insgesamt ca. 1300 Hektar groß und wird von 62000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung von Milbertshofen

Milbertshofen liegt nördlich von der Münchner Innenstadt. Die südliche Grenze von Milbertshofen bildet der Mittlere Ring (Teilabschnitt Petuelring). Im Norden reicht Milbertshofen bis zu den Gleisen der Deutschen Bahn nördlich des Frankfurter Rings. Östlich befinden sich die beiden Stadtviertel Schwabing und Freimann, im Westen Moosach. Der Olympiapark gehört zum Stadtteil Milbertshofen.
Milbertshofen ist mit dem öffentlichen Nahverkehr sehr gut erreichbar. Die U-Bahnlinien U3 (Haltestelle Olympiazentrum) sowie U2 (Haltestellen Milbertshofen und Frankfurter Ring) bedienen das Viertel direkt. Zusätzlich verkehren zahlreiche Buslinien.
Auch für Autofahrer ist Milbertshofen sehr gut erschlossen. Der Mittlere Ring sowie der nahe gelegene, nördliche Autobahnring erlauben eine schnelle Fortbewegung von oder nach Milbertshofen.

Geschichte von Milbertshofen

Ursprünglich wurde das heutige Milbertshofen als "Ilmungeshoven" bezeichnet. Illungshof wurde früher ein Einsiedlerhof genannt, auf den Kranke oder Straffällige geschickt wurden. Die undeutliche Aussprache dieser Bezeichnung ergibt dann "Ilmungeshoven".
Mit der Industrialisierung begann das heutige Milbertshofen rapide zu wachsen. Milbertshofen wurde zu einem der größten Industriestandorte in der Region. Ab 1910 wurde Milbertshofen offiziell als Stadt bezeichnet, 1913 erfolgte die Eingemeindung in die Stadt München.

Milbertshofen heute

Über die Jahre hinweg war die Präsenz der Industrie eine der großen Konstanten in Milbertshofen. Wohnraum und Industrie- bzw. Gewerbeflächen sind in Milbertshofen bis heute stark vermischt. In Milbertshofen wohnen (für Münchner Verhältnisse) überdurchschnittlich viele Arbeiter.
In den letzten Jahren hat in Milbertshofen allerdings ein spürbarer Aufschwung eingesetzt. Die soziale Infrastruktur wurde erheblich verbessert, genauso wie die Verkehrsanbindung, die besonders im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs ständig erweitert wurde. Alte Wohnhäuser wurden nach und nach renoviert und saniert, attraktive Neubauten erweitern das Viertel immer wieder um neuen Wohnraum.
Insbesondere zwei bauliche Veränderungen in der jüngeren Geschichte von Milbertshofen haben dazu beigetragen, das Viertel erheblich aufzuwerten:
- Das Olympiazentrum: Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1972 erbaut, bietet der Olympiapark auf dem ehemaligen Oberwiesenfeld im Westen von Milbertshofen eine einmalige Grünfläche, die von Bürgern aus allen Stadtteilen als Erholungs- und Sportfläche genutzt wird. Darüber hinaus garantiert die olympische Infrastruktur beste Möglichkeiten für die Ausübung der verschiedensten Sportarten. Das Olympische Dorf bietet attraktiven Wohnraum mitten in Milbertshofen. Mit dem Olympiaturm sowie dem Olympiastadion und seiner Zeltdachkonstruktion beherbergt Milbertshofen zudem seit den Olympischen Spielen zwei Wahrzeichen Münchens.
- Der Petueltunnel: Der Petuelring gehört zu einer der meist befahrenen Stellen des Mittleren Rings. 2004 wurde der Bereich untertunnelt, auf der Oberfläche wurde ein Park konstruiert.