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Elfriede

Unterwäsche Giesing
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St.-Martin-Str. 4
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Brancheninfo: Unterwäsche

Dessous

Mit dem Begriff Dessous bezeichnet man Reizwäsche, also Kleidungsstücke, die vor allem dazu getragen werden, einen anderen Menschen sexuell zu erregen. Dessous sind also überwiegend Unterwäsche. Häufig werden Dessous aus Materialien hergestellt, die bei normaler Kleidung nicht üblich sind und somit etwas Besonderes darstellen, beispielsweise Samt, Seide, Spitze, Satin oder Lycra. Außerdem werden Dessous oft besonders sexy (z.B. knapp) geschnitten, um so die erotisierende Wirkung zu verstärken.
Dessous tragen sowohl Männer als auch Frauen, obwohl der Anteil der Frauen, die Dessous tragen, deutlich überwiegt. Außerdem ist das Angebot an Dessous für Frauen viel größer. Im Handel gibt es Dessous auch unter dem Begriff Reizwäsche, darunter versteht man in der Regel aber eher provokantere Wäsche als "normale" Dessous.

Arten von Dessous


Man unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Dessous:

- BH und Slip: Meist bestehen Dessous aus einem Set aus Büstenhalter und Slip. Man spricht bei diesen Dessous von einem BH-Set. Oft gibt es diese Sets günstig in jedem Bekleidungsgeschäft. Die bekanntesten Slipformen sind Stringtanga, G-String, C-String, Micro-String, Tanga und Panty. Neben Dessous aus Baumwolle, Samt, Seide oder Lycra gibt es auch BH-Sets aus Lack oder Latex, transparenten Stoffen wie Netzstoff oder Spitze und andere Formen von Dessous, beispielsweise essbare Slips aus Süßwaren.
- Strumpfhosen und Strümpfe: Zu den Dessous zählt man auch Strumpfhosen und Strümpfe. Erotisch wirken für viele beispielsweise Netzstrümpfe, Strümpfe aus Nylon und Strapse.
- Nachtwäsche: Auch Nachtwäsche gehört zu dem Gebiet der Dessous, beispielsweise in Form eines Negligés oder eines Babydolls. Häufig ist diese Art der Dessous mit Rüschen oder Spitze ausgestattet.
- Korsett: Ein weiterer wichtiger Produktbereich der Dessous sind Korsette und andere formende Kleidungsstücke. Diese Dessous formen die Taille und haben auch eine brustanhebende Wirkung.
- Accessoires: Neben den eigentlichen Dessous spielen auch die Accessoires eine Rolle, zu denen man beispielsweise Netzhandschuhe, Federboas, Armlinge oder Stulpen zählt.

Dessous für den Mann

Ein eher kleines Marktsegment sind Dessous für den Mann. Zwar gibt es eine Reihe von Dessous, die Männer tragen können, allerdings werden sie deutlich weniger gekauft als Frauendessous und sind eher funktional ausgelegt.
Zu den Dessous für den Mann zählt man beispielsweise Tangas, Thongs, Strings, Jockstraps oder Hüftpants. Außerdem gibt es auch Unterhemden aus besonderen Materialien wie Netzunterhemden, und ganze Bodys (wie den String-Body).

Geschichte der Dessous

Das Wort Dessous kommt aus dem Französischen und bedeutet "Unteres". Auch die Dessous selbst haben ihren Ursprung in Frankreich - im späten 19. Jahrhundert wurde dort nämlich zunehmend provokantere Bekleidung produziert. Während die Unterwäsche lange Zeit früher eher praktisch und weit geschnitten war, entwickelte sie sich im Laufe der Jahre zu den modernen Dessous - also zu körperbetonten Schnitten.
Allerdings sind damalige Dessous mit den heutigen nicht zu vergleichen. Erst in den 1960er Jahren entwickelten sich die Dessous, die man sich heute unter dem Wort vorstellt. Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Modelle und Schnitte hinzu, so dass sich Kunden heute zwischen vielen schönen, preisgünstigen Dessous und qualitativen Modellen entscheiden können.

Giesing

Giesing

Giesing ist ein Stadtteil von München und liegt am östlichen Hochufer der Isar. Im Norden grenzt Giesing an Haidhausen, im Osten an Ramersdorf, im Süden an Perlach bzw. Fasangarten und im Westen an die Au - allerdings wir die Au manchmal (zumindest teilweise) auch zu Giesing dazugezählt.
Giesing ist in zwei Bezirke aufgeteilt: In den Stadtbezirk 17 Obergiesing und den Stadtbezirk 18 Untergiesing-Harlaching. In ganz Giesing leben momentan rund 92.000 Menschen auf einer Fläche von ca. 1400 Hektar. In Giesing leben unterdurchschnittlich wenige junge Leute, dem Stadtviertel droht eine Überalterung. In Giesing leben außerdem viele qualifizierte Erwerbstätige - Giesing verliert zunehmend das Image des Arbeiterviertels.

Geschichte von Giesing

Das erste Mal wurde Giesing im Jahre 790 urkundlich erwähnt - damals noch unter den Namen "Kyesinga". Große Bedeutung erlangte Giesing im Mittelalter, als hier immer mehr Tagelöhner wohnten, die in München keine Wohnung fanden. Außerdem gab es in Giesing Institutionen, welche die Münchner nicht bei sich haben wollten, wie beispielsweise Irrenanstalt, Krankenhaus und Friedhof.
Giesing wurde 1854 nach München eingemeindet. Im Jahre 1936 wurde Giesing nach dem heutigen Muster in Obergiesing und Untergiesing-Harlaching aufgeteilt. Ein wichtiger geschichtlicher Aspekt von Giesing sind auch die Gefechte der "Roten Armee" und der Weißgardisten 1919. Auch das später errichtete Gefängnis Stadelheim, wo im Laufe der NS-Zeit hunderte Menschen hingerichtet wurden, ist mit dem Namen Giesing eng verknüpft.
Im Gegensatz zu Obergiesing blickt Untergiesing auf eine kurze Geschichte zurück: Es entstand erst im Laufe des 19. Jahrhunderts. Charakteristisch für Untergiesing waren die kleinen Herbergen bzw. Arbeiterwohnungen, die man heute noch in dem Bereich rund um die Pilgersheimer Straße sehen kann.

Giesing heute

Giesing ist heute ein gut durchmischter Stadtteil - sowohl in Anbetracht der Bevölkerung als auch der Bebauung. In Giesing gibt es Einfamilienhäuser, Kleinsiedlungen, Geschosswohnungen und Blockbauten. Während in Giesing früher vor allem viel Industrie angesiedelt war, hat sich das Bild nun geändert: Der Dienstleistungssektor stellt heute den Großteil der Arbeitsplätze.
Giesing ist auch für Familien interessant, weil es in den beiden Stadtbezirken zusammen 28 Schulen gibt sowie 27 Sportanlagen, ein Freibad, ein Hallenbad, ein Theater, ein Kino und vier Bibliotheken. Unter Fußballfans ist Giesing wegen dem Stadion an der Grünwalder Straße bekannt. Das Stadion soll nun zwar abgerissen werden, viele Fans aus Giesing und ganz München wollen das Stadion aber erhalten.

Verkehrsanbindung in Giesing

Giesing liegt zentral in München und ist deshalb ideal an das Münchner Straßennetz angebunden. Über den Mittleren Ring gelangt man sowohl schnell in die Innenstadt als auch auf diverse Autobahnen.
In Giesing halten die S-Bahnlinien S5 und S6 (Station Giesing) sowie die U-Bahnlinien U2 (Haltestellen Silberhornstraße, Untersbergstraße, Giesing) und U1 (Wettersteinplatz, St.-Quirin-Platz und Candidplatz) und diverse Bus- und Trambahnlinien.