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Verhaltensbehandlung München: 16 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Verhaltensbehandlung

Hundeausbildung

Der Begriff Hundeausbildung bezeichnet das Trainieren und Abrichten eines Hundes. Unter anderem umfasst die Hundeausbildung die Verwendung von Befehlen, die der Hund dann ausführt. Die Hundeausbildung kann sowohl vom Herrchen selbst privat ausgeführt werden oder aber von einem professionellen Unternehmen, das sich auf die Hundeausbildung spezialisiert hat. Für schwer erziehbare Hunde gibt es eine spezielle Hundeausbildung an Hundeschulen oder durch Kynopädagogen.
Hundeausbildung ist im Prinzip für jeden Hund sinnvoll und sollte möglichst früh begonnen werden. Je älter der Hund, desto schwerer wird es sein, ihm etwas Neues beizubringen. Prinzipiell kann man sagen, dass die Hundeausbildung am erfolgreichsten ist, wenn der Hund durch positive Verknüpfungen ausgebildet wird, also beispielsweise durch Streicheln, Spielen, Leckerbissen oder durch Loben.

Allgemeine Hundeausbildung

Die allgemeine Hundeausbildung ist die Ausbildung, die jeder Hund mehr oder weniger gut erhält. Oftmals nehmen Hundehalter die Hundeausbildung selbst in die Hand, allerdings zeigen sich im Laufe des Hundelebens häufig Lücken in der Ausbildung, wenn der Hund nicht so gehorcht, wie er soll. Deshalb empfiehlt sich der Besuch einer Hundeschule.
Bei der Hundeausbildung in einer Hundeschule lernen Hunde das Ausführen verschiedener Kommandos wie Sitz, Platz, Auf, Pfui, Aus, Apport usw. Bei der Hundeausbildung in einer Schule können die Erzieher sogar aggressive oder verhaltensgestörte Hunde erziehen, um so das Zusammenleben zwischen Hund und Herrchen zu "erleichtern". Bei unsicheren oder ängstlichen Hunden hingegen muss eine andere Hundeausbildung erfolgen, deshalb sollte ein Trainer in einer Hundeschule auch das Wesen des Hundes erkennen und ihn so in die richtige Gruppe einweisen.
Ob in der Hundeschule oder zuhause - die Hundeausbildung sollte bereits in der Welpenzeit beginnen. Denn in dieser Zeit durchläuft ein Hund die charakterliche Entwicklung bzw. die Sozialisation. So muss ein Welpe im Laufe der Hundeausbildung beispielsweise ein Sozialverhalten erlernen, also wie er mit Menschen umgehen sollte, und den Umgang mit verschiedenen Reizen, wie beispielsweise Lärm, Autos, Radfahrer, Jogger, visuelle Reize usw. Im Idealfall erzieht die Hundeausbildung den Hund zu einem "Familienhund", also ein Hund, der nicht aggressiv ist, mit Kindern umgehen und spielen kann und Befehle befolgt.

Besondere Hundeausbildung

Neben der allgemeinen Hundeausbildung gibt es spezielle Hundeausbildungen, die darauf zielen, dem Hund besondere Fertigkeiten beizubringen, die wiederum dem Menschen helfen. Dazu zählt man beispielsweise die Hundeausbildung zum Begleithund, Wachhund, Schutzhund, Rettungshund, Leichensuchhund, Drogenspürhund, Hütehund, Treibhund, Hirtenhund, Jagdhund und Blindenhund.
Für diese Hundeausbildung müssen die Hunde spezielle Voraussetzungen erfüllen. Beispielsweise haben nur wenige Hunde die Chance auf eine Hundeausbildung zum Blindenhund. Die ersten "Eignungstests" werden bereits im Welpenalter abgehalten. Ein Hund, der zum Blindenhund ausgebildet werden soll, muss friedfertig, nervenstark, belastbar und intelligent sein.