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Brancheninfo: Versicherungen

Versicherung München

Kaum etwas geht heutzutage ohne Versicherung: Ob Auto, Hausrat oder Wertgegenstände - wer etwas Wichtiges besitzt, das kaputt gehen kann, schließt mit einer Versicherung einen Versicherungsvertrag ab, um den Wert des versicherten Objektes im Schadensfall ausgezahlt zu bekommen. Ein Versicherer ist die Partei eines Versicherungsvertrages, die einen Versicherungsschutz gewährleistet. Derjenige, der den Versicherungsschutz genießt, wird Versicherungsnehmer genannt.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz muss eine Versicherung ein Unternehmen sein. Im Gegensatz dazu können in anderen Ländern auch Einzelpersonen wie etwa in Großbritannien die "names" von Lloyd's in London einen Versicherer darstellen. Versicherungsunternehmen dürfen hierzulande andere Finanzdienstleistungen nur als Nebenleistung oder auf fremde Rechnung anbieten.
Die Interessen der deutschen privatwirtschaftlichen Versicherungen vertritt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV).

Produkte in Versicherungen

Versicherungen bieten meist folgende Produkte an: Auslandsreisekrankenschutz (auch: Auslandsreiseversicherung oder Auslandskrankenversicherung), Berufsunfähigkeitsversicherung, Betriebliche Altersversorgung, Haftpflichtversicherung (auch: Privathaftpflicht genannt), Hausratsversicherung, Hinterbliebenenversicherung, Insassenversicherung, Kfz-Versicherung, Krankenhaus-Tagegeld, Krankenzusatzversicherung, Motorradversicherung, Pflegeversicherung, Rechtsschutzversicherung, Reisegepäckversicherung, Rentenversicherung, Risikolebensversicherung, Tierkrankenversicherung, Unfallversicherung und Verkehrsrechtsschutzversicherung.
Hinzu kommen oft Finanzdienstleistungen wie beispielsweise Bausparen, Riester-Rente, Schatzbriefe und sonstige, nicht-alltägliche Versicherungen wie Versicherungen für Jagd- und Sportwaffen oder Tierhaftpflichtversicherungen.
Manche Versicherungen sind freiwillig, andere widerum sind vorgeschrieben: Bevor man ein Auto im Straßenverkehr einsetzt, muss man eine Kfz-Versicherung abgeschlossen haben. Der Grund: Bei Unfällen im Straßenverkehr erreichen die Schadenssummen oft große Höhen. Ein nicht versicherter Autofahrer, der einen Unfall verursacht, stünde somit vor dem finanziellen Ruin.
Viele Versicherungen kann man inzwischen online im Internet abschließen. Für Kfz-Versicherungen beispielsweise bieten fast alle Versicherer einen Online-Tarifrechner an, der die monatliche Prämie errechnet. Mittels einer Eingabemaske kann man die Daten des zu versichernden Autos eingeben und erhält so eine exakte Beispielrechnung. Darüber hinaus haben sich mittlerweile auch einige Verbraucherportale etabliert, die gleich mehrere Anbieter abfragen und so einen direkten Vergleich der Versicherungsunternehmen bieten. Allerdings sollte man dabei darauf achten, wer hinter dem Vergleichsportal steht. Unabhängigkeit ist hierbei natürlich das A und O.

Die Geschichte der Versicherungen

Erst ab Mitte des 17. Jahrhunderts gab es die ersten Versicherungsunternehmen - davor wurden Versicherungen von Einzelpersonen, Zünften oder Gilden angeboten. Die ersten Unternehmen versicherten hauptsächlich Seetransporte und Feuerschäden - was man auch an den Namen der Versicherungsunternehmen wie "Hamburger Feuerkasse" und "Berliner Feuersozietät" ablesen kann.
Versicherungsunternehmen unterliegen besonderer staatlicher Kontrolle. In Deutschland wacht die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BAFin) über die Arbeit der Versicherer, das zuständige Fachministerium ist das Bundesministerium für Finanzen. Die zentrale Vorschrift ist das "Gesetz über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen".
Interessanterweise bieten in Deutschland viele Versicherer alle Versicherungen - ob Kfz-Versicherung, Hausratsversicherung oder Lebensversicherung - aus einer Hand an; rechtlich gesehen schließt man diese Verträge aber bei verschiedenen, rechtlich selbstständigen Versicherungsunternehmen ab. Das geht auf den Grundsatz der Spartentrennung zurück: Lebens-, Kranken- und das übrige Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft müssen Versicherer von rechtlich selbstständigen Unternehmen betreiben lassen, das betrifft zumindest die Schadensabwicklung.
Momentan haben die Bundesbürger Deutschlands knapp 430 Millionen Versicherungsverträge abgeschlossen - das sind knapp sechs Policen pro Einwohner. Die gesamten Beitragseinnahmen der Mitgliedsunternehmen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft liegen momentan bei rund 162 Milliarden Euro. 125,5 Milliarden Euro haben die Versicherer an die Kunden auszahlen oder im Schadensfall aufwenden müssen.

Sendling

Sendling

Der Begriff Sendling bezeichnet ein traditionsreiches Stadtviertel in München, das den Stadtbezirk 6 - Sendling darstellt. Weitere Namen beziehungsweise Teile von Sendling sind Untersendling, Mittersendling und Obersendling. Obersendling gehört allerdings zum Stadtbezirk 19 - Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln dazu.
In Sendling wohnen aktuell rund 38.000 Münchner auf einer Fläche von 3,93 Quadratkilometern. Sendling wird im Norden durch die Ludwigsvorstadt und die Isarvorstadt begrenzt und im Westen durch die S-Bahnlinie 7. Der Stadtteil umschließt die Isar plus Flaucher im Osten Münchens. Im Süden geht Sendling in Thalkirchen bzw. Obersendling über.

Die Geschichte von Sendling

Im Bereich des heutigen Sendling gab es wahrscheinlich keine Siedlungen der Römer, aber im Umkreis darum. Dass Sendling schon lange bewohnt wurde, beweisen Knochenfunde, die sich auf etwa 4000 Jahre zurückdatieren lassen. Im 6. Jahrhundert übernahm ein germanischer Sippenführer namens "Sendilo" die Ortschaft. So entstand der Name Sendling. Durch die Gründung Münchens erlebte Sendling einen Aufschwung, viele Bürger reisten in die "Großstadt", um sich dort auf dem Markt einzudecken.
Wie viele andere umliegenden Ortschaften wurde auch Sendling im Dreißigjährigen Krieg gebeutelt. Die Einwohnerzahl nahm stark ab. Im Jahr 1877 wurden Unter- und Mittersendling und die Sendlinger Haide nach München eingemeindet. Der wirtschaftliche Aufschwung begann in Sendling mit der Eröffnung der Großmarkthalle 1912. Während dem Zweiten Weltkrieg wurde auch Sendling vom Bombenhagel der Alliierten getroffen, allerdings litt das Stadtviertel nicht so schlimm wie andere Stadtteile Münchens.

Sendling heute

Sendling ist ein moderner Stadtteil, in dem sich heutzutage viele Firmen und Handwerker angesiedelt haben. Ein Meilenstein in der wirtschaftlichen Geschichte von Sendling stellt mit Sicherheit der Bau der Großmarkthalle dar, die 1912 eröffnet wurde. Die Handelshalle für Obst und Gemüse ist die drittgrößte in Europa, 2005 wurden in der Halle in Sendling Waren im Wert von über 750 Millionen Euro umgeschlagen. Aus diesem Grund entfallen viele Arbeitsplätze in Sendling auf die Großmarkthalle bzw. die damit zusammenhängenden Betriebe - 20 Prozent der rund 15.000 Arbeitsstellen entfallen auf Handelsunternehmen, ein Großteil davon ist im Großhandel tätig.
In Sendling wohnen heute viele Erwerbstätige, der Anteil an Ausländern beträgt 25 Prozent und liegt somit leicht über dem städtischen Durchschnitt. In Sendling dominieren die Einpersonenhaushalte. Momentan wohnen in Sendling viele Menschen mit unterem bis mittlerem Bildungsniveau, doch zurzeit findet eine verstärkte Zuwanderung junger Menschen mit hohem Bildungsniveau statt, so dass Sendling in Zukunft stärker durchmischt sein wird.
Für Familien bietet Sendling ein breites Angebot an mehreren Schulen verschiedener Schultypen sowie viele Freizeitangebote wie die Stadtbücherei Sendling oder die Sendlinger Kulturschmiede e.V. Daneben bietet sich für Familien als Freizeitgestaltung natürlich der Flaucher an - der Isarabschnitt lockt seit jeher Jung und Alt zur Erholung mitten in Sendling.

Verkehrsanbindung von Sendling

Sendling ist durch seine zentrale Lage gut an den öffentlichen Verkehr und an den Individualverkehr angebunden. Die wichtigste und bekannteste Straße in Sendling ist die Brudermühlstraße, ein Teilstück des Mittleren Rings. Rund 143.000 Fahrzeuge verkehren täglich auf der bedeutenden Straße.
In Sendling fahren unter anderem die S-Bahnlinien 7 und 27 sowie die U-Bahnlinien 3 und 6, die gleich mehrere Stationen anfahren. Außerdem verkehren mehrere Buslinien der Münchner Verkehrsgesellschaft.