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Brancheninfo: Versicherungsmakler

Versicherungsmakler
Ein Versicherungsmakler vermittelt einen Versicherungsvertrag zwischen einer Versicherungsgesellschaft und dem Versicherungsnehmer. Makler analysieren den Versicherungsmarkt und ermitteln für den Kunden die günstigsten Versicherungstarife. Ein Versicherungsmakler hat über die Ermittlung eines Versicherungsschutzes hinaus die Pflicht, das Versicherungsverhältnis zu verwalten, betreuen und, wenn nötig, zu aktualisieren.
Ein Versicherungsmakler unterscheidet sich wesentlich von einem Versicherungsvertreter. Ein Versicherungsvertreter vertritt eine bestimmte Versicherungsgesellschaft und steht vertragsrechtlich auf der Seite der Versicherungsgesellschaft. Versicherungsmakler hingegen sind nicht vertraglich an ein Versicherungsunternehmen gebunden. Sie stehen als treuhänderische Sachwalter auf der Seite des Versicherungsnehmers.
Typische Produkte, die Versicherungsmakler vermitteln, sind beispielsweise Berufsunfähigkeitsversicherung, Kraftfahrzeugversicherung, Krankenversicherung, Rentenversicherung, Personenversicherung, Sachversicherung und Lebensversicherung.

Aufgaben eines Versicherungsmaklers

Als Privatperson ist man oft überfordert: So viele Versicherungen müssen abgeschlossen werden, und für jede gibt es verwirrend viele Anbieter. Überblick über den Markt zu behalten ist sehr anspruchsvoll und zeitraubend. Ein Versicherungsmakler prüft den Versicherungsmarkt auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und gibt dem Kunden eine Übersicht über den Markt. Ein Versicherungsmakler bietet den Vorteil, dass dieser nicht an ein bestimmtes Versicherungsunternehmen gebunden ist und somit dem Kunden die beste, auf ihn zugeschnittene Lösung anbieten kann.
Damit die Objektivität der Versicherungsmakler gewährleistet ist, haben der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und der Verband Deutscher Versicherungsmakler (VDVM) einen "Punktekatalog zur Vermeidung einer missbräuchlichen Ausgestaltung von Maklerverträgen" ausgehandelt. Darin ist unter anderem festgehalten, dass der Makler, im Vertrag die vollständige Firma mit Zusatzbezeichnung des Versicherungsmaklers oder Assekuranzmakler angeben muss, den Zweck der Versicherungsvermittlung deutlich herausstellen soll und vom Kunden keine Ausschließlichkeitsvermittlung verlangen darf.

Versicherungsmakler im Internet

Im Internet gibt es inzwischen viele Portale, die mit Versicherungsabschlüssen werben. Nicht jeder Anbieter ist ein Versicherungsmakler. Folgende Geschäftsmodelle kann man von diesen unterscheiden:

Direktversicherer: Hierbei handelt es sich um Versicherungsgesellschaften, die Geschäfte direkt per Telefon, per Post oder online abschließen - ohne den Umweg über einen Makler.
Viele Versicherungsunternehmen haben einen Internetauftritt. Bei manchen kann man online Verträge abschließen, andere leiten die Anfragen an die zuständigen Büros weiter. Manche Versicherungsmakler haben zwar eine Internetseite, führen den Abschluss eines Vertrages dann aber persönlich durch.
Einige Versicherungsmakler schließen ihre Geschäfte online ab - ähnlich den Direktversicherern.

Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.