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Wach- und Sicherheitsdienste Laim: 3 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Wach- und Sicherheitsdienste

Wachdienst München

Der Begriff Wachdienst bezeichnet ein Unternehmen, welches sich auf die Bewachung von Objekten oder Personen spezialisiert hat. Der Wachdienst kann sowohl Teil eines Unternehmens sein, im Zuge des Outsourcings werden die Überwachungsdienste aber immer mehr an einen Wachdienst übergeben.
Weitere gängige Begriffe, unter denen man einen Wachdienst im Branchenbuch Die Münchner findet, sind beispielsweise Security, Wachschutz, Begleitschutz, Objektschutz, Sicherheitsdienst, Sicherheitsmanagement, Schließunternehmen, Sicherheitsunternehmen, Wach- und Sicherheitsdienste, Wachdienste, Wachunternehmen und Werkschutz. Sie bezeichnen alle den gleichen Beruf des Wachdienstes.

Welche Aufgaben hat ein Wachdienst?

Ein Wachdienst wird wegen verschiedener Aufträge angerufen. Die gängigsten Dienstleistungen von einem Wachdienst sind:

- Objektschutz: Gilt es, ein Objekt zu schützen, so können dies die Mitarbeiter vom Wachdienst übernehmen. So können beispielsweise in einem Museum bestimmte wertvolle Ausstellungsstücke gesichert werden, oder aber der Auftraggeber verlangt einen Wachdienst für die Überwachung eines Gebäudes.
- Veranstaltungsservice: Bei einem Konzert oder einer Party ist die Sicherheit besonders wichtig. Ein Wachdienst kann die Einlasskontrolle übernehmen, die Kasse kontrollieren und schon im Vorfeld ganze Sicherheitskonzepte durchplanen - dazu zählt beispielsweise auch die Planung für Notfall-Fluchtwege durch den Wachdienst.
- Brandschutz: Auch im Bereich Brandschutz ist ein Wachdienst tätig. Wichtige Bereiche sind Brandwachen, Sprinklerproben oder Feuerwehrparallelaufschaltungen.
- Revierdienst: Große Anlagen wie beispielsweise Industrieanlagen brauchen oft einen Wachdienst, welcher das Gelände am Tag und in der Nacht gegen unbefugtes Betreten sichert.
- Alarmaufschaltung: Im Bereich der Alarmaufschaltung übernimmt ein Wachdienst Tätigkeiten wie Aufschaltung von Gefahrenmeldeanlagen und Videoüberwachungssystemen.
- Geld- und Werttransporte: Viele Geschäfte oder Banken lassen Wertsachen oder Bargeld durch einen Wachdienst von einem Ort zum anderen transportieren. Der Wachdienst garantiert in diesem Fall für die sichere Übergabe des Geldes oder der Wertsachen und ist für den Ernstfall auch bewaffnet.
- Personenschutz: Wichtige Personen sind oft Ziele von Attacken. Ein Wachdienst schützt Personen und kann zum Beispiel auch speziell ausgebildete Fahrer und entsprechende Fahrzeuge stellen, die etwa besonders gut gepanzert sind.

Rechtliche Grundlagen bei der Arbeit von einem Wachdienst

Ein Mitarbeiter von einem Wachdienst hat nur die jedem Bürger zustehenden Rechte wie Notwehr und Nothilfe, Notstand und das Hausrecht zur Verfügung. Allerdings gibt es Ausnahmen, die sich aus der Beleihung mit hoheitlichen Rechten für die Arbeit vom Wachdienst ergeben, wie beispielsweise im Bereich Luftverkehr, Kernkraftwerke und Bundeswehr.
Ein wichtiges Gesetz bei der Arbeit vom Wachdienst ist die Pflicht, sich als Mitarbeiter vom Wachdienst auszugeben. Das bedeutet, dass die Security Mitarbeiter eine Dienstbekleidung tragen müssen - wie die aussieht, ist jedoch dem Unternehmen überlassen.

Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.