Die Münchner
Branche, Schlagwort, Name, Telefonnummer
Ort, Stadtteil, Standort, PLZ, Straße
Umkreissuche
Branchenstatistik
Branchenstatistik
Die Branche Wandfliesen wurde seit dem 01.02.2011 insgesamt 62.922 mal besucht!

Wandfliesen in Grünwald: 1 Einträge gefunden

Suchergebnis ist sortiert nach:
Voreinstellung
|  In meiner Nähe |  PLZ |  A-Z
Einträge von
1 - 1
Branche: Wandfliesen - weitere Einträge

Hartlmaier GmbH

Wandfliesen Grünwald
Tel.: (089) 6417971
Lena-Christ-Str. 2
82031
Grünwald
Routenplaner
MVV
Eintrag ändern/löschen
Ähnliche Branchen - 8 Brancheneinträge gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Buchstabenübereinstimmung) - 7 Branchen gefunden

Brancheninfo: Wandfliesen

Fliesen

Eine Keramikfliese ist eine künstlich produzierte Platte, die man als Wandverkleidung und Bodenbelag einsetzt. Der Begriff Fliese wird allerdings auch bei Naturstein, Glas und Teppichen benutzt, um damit Bauteile ähnlicher Form zu beschreiben. Fliesen werden in Spezialpressen unter hohem Druck trocken gepresst und in bis zu 1250 Grad heißen Öfen gebrannt.
Ein Unternehmen, das Fliesen an Architekten, Bauherren oder Heimwerker verkauft, vertreibt meistens noch weitere Produkte ähnlicher Kategorie wie beispielsweise Mosaik, Wohn- und Objektkeramik allgemein, Marmor, Granit, Armaturen, Badmöbel, Sanitär-Keramik, Waschtische und bieten oft auch einen Komplettservice für Verlegung und Verkauf an.

Geschichte der Fliesen

Bereits im Altertum wurden Fliesen als Wandbelag verbaut - besonders in Ägypten, Mesopotamien und Persien. Die Mauren brachten farbig glasierte Fliesen später nach Spanien und Portugal. Nachdem Fliesen zunächst mehrfarbig bemalt wurden, ging man zu Beginn des 17. Jahrhunderts dazu über, die Fliesen unter dem Einfluss der chinesischen Porzellanmalerei entweder einfarbig anzumalen oder zeitgenössische Malerei aufzutragen.
Die ersten nicht-römischen Funde von Keramikfliesen datiert man auf das Jahr 1000. Die Handelswege der Niederländer, Italiener und Spanier brachten die Fliesen in viele Teile Europas. Die Herstellung war jedoch sehr teuer und zeitraubend, da das technische Know-How der Römer verloren gegangen war.
Erst mit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert erlebte die Fliesenproduktion einen gewaltigen Aufwind: Eine eigenständige Industrie entstand. Heutzutage werden Fliesen meist in Fabriken hergestellt, allerdings gibt es auch noch kleine Handwerksbetriebe, die individuelle Fliesen produzieren.

Herstellung der Fliesen

Bei der Herstellung einer Keramikfliese wird erst der Rohstoff aufbereitet, danach die Form gegeben und anschließend die Farbe aufgetragen:
- Rohstoffaufbereitung: Die Basis für Fliesen bildet der Werkstoff Ton. Dazu kommen noch andere Rohmaterialien zur Keramikrezeptur hinzu. Die wichtigsten Zusatzstoffe sind Quarz, Kaolin und Feldspat. Dazu werden - je nach Anwendungszweck - Kalzit, Dolomite, Flussspat oder Schamotte hinzugefügt. - Formgebung: In modernen Industrieanlagen werden Fliesen mittels dem Strangpressverfahren oder der Pulverpressung (auch als Trockenpressung bezeichnet) gepresst. Bei der ersten Methode wird die Keramikmischung zu einem langen Band gepresst und anschließend in die erforderliche Größe geschnitten. Bei der Trockenpressung wird ein speziell aufbereitetes Keramikpulver in Formen gepresst und gebrannt.
- Farben: Färbende Oxide geben den Keramikfliesen die Farbe. Diese Oxide kommen entweder bereits in den Rohstoffen vor, oder sie werden gezielt beigemischt. Oft färbt man die Oberfläche der Fliesen auch mit einer Glasur.

Der Beruf des Fliesenlegers

Ein Fliesenleger verkleidet Wandflächen und Böden mit keramischen Fliesen, Mosaiken und Platten. Wer hierzulande Fliesenleger werden will, muss eine dreijährige Ausbildung absolviert haben. Fliesenleger müssen Entwurfsskizzen, Werkzeichnungen, Verlegepläne und Detailzeichnungen anfertigen und lesen können, um Fliesen fachgerecht zu verlegen.
Um Fliesen fachgerecht verlegen zu können, müssen Fliesenleger folgende Kenntnisse besitzen: Prüfen und Vorbereiten von Untergründen, Herstellen von Unterputzen und Estrichen, Mörtelzubereitung, Messen, Teilen, Schleifen und Bohren von Fliesen und das Ansetzen und Verlegen dieser und das Ausfugen der Beläge sowie das Anlegen von Dehnungs- und Trennfugen. Typische Werkzeuge des Fliesenlegers sind Fliesenschneider, Rabitzzange, Papageienzange, Schwammbrett, Waschwanne und Bohr- und Mischmaschinen.

Grünwald

Grünwald ist eine Gemeinde, die südlich von München im Isartal liegt. Grünwald wird im Norden durch Pullach, im Osten durch Oberhaching, im Süden durch Oberdill und im Westen durch den Forstenrieder Park begrenzt. Durch seine zahlreichen Villen hat sich Grünwald den Ruf als eine der teuersten und exklusivsten Wohngegenden in ganz Deutschland verdient.
Momentan leben in Grünwald rund 11.000 Einwohner auf einer Fläche von etwa 7,63 Quadratkilometern. Grünwald ist in die sechs Ortsteile Grünwald, Brunnhaus, Geiselgasteig, Oberdill, Sauschütt und Wörnbrunn gegliedert.

Geschichte von Grünwald

Grünwald war bereits sehr früh besiedelt - das belegen archäologische Funde von Siedlungen der Römer und der Kelter. Grund für die Ansiedlung in Grünwald war wohl, dass es hier eine Furt über die Isar gab. An anderen Stellen war die Überquerung des Flusses gefährlich - in Grünwald konnte man die Isar gefahrlos überqueren.
Erstmals erwähnt wurde Grünwald erst im Jahre 1048 - damals allerdings noch nicht unter dem Namen Grünwald, sondern "Derbolvinga". Diesen ursprünglichen Namen sieht man heute noch in Grünwald am Derbolfinger Platz, der auch die Endhaltestelle der Trambahnlinie 25 ist.
Der Name Grünwald kommt von einer Burg namens Grünenwalde, die Ludwig der Strenge in der Nähe vom heutigen Grünwald bauen ließ. Bald bürgerte sich der Name auch für das Dorf Grünwald ein. Danach war Grünwald eine Hofmark im Besitz vom Kurfürsten von Bayern. Als in Bayern Verwaltungsreformen durchgeführt wurden, wurde Grünwald 1818 zur der Gemeinde, die es noch heute ist.

Grünwald heute

In Grünwald wohnen heute vor allem Reiche und Prominente, was an der schönen Isarlage und der ruhigen Gegend liegt. Besonders bei Schauspielern ist Grünwald sehr beliebt - das lässt sich aus der Nähe zu den Bavaria Filmstudios erklären.
Grünwald zählt zu den reichsten Gemeinden Deutschlands, was unter anderem auch an den fast nicht vorhandenen Sozialausgaben wie Hartz IV liegt - in Grünwald bezieht kaum einer Leistungen vom Staat. Jan Neusiedl, der Bürgermeister von Grünwald, wollte 2007 sogar eine Kinderpauschale von 100 Euro pro neugeborenem Einwohner in Grünwald zahlen, was deutschlandweit für Aufsehen sorgte.

Verkehrsanbindung von Grünwald

Grünwald gehört zwar nicht zu München, ist aber trotzdem - als der einzige Ort im ganzen Landkreis - an den Öffentlichen Nahverkehr Münchens angeschlossen. Die Trambahnlinie 25 fährt direkt nach Grünwald. Außerdem hält die S-Bahnlinie S7 an den Haltestellen Pullach, Höllriegelskreuth und Buchenhain, und die S-Bahnlinie S5 an der Haltestelle Furth (östlich von Grünwald).
Mit dem Auto kommt man über die Autobahn A995 bzw. die Umgehungsstraße M11 nach Grünwald bzw. nach München. Außerdem gelangt man auf einer Staatsstraße von Grünwald nach Straßlach und auf einer anderen nach München.