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Wasserbetten Pasing: 1 Einträge gefunden

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Branche: Wasserbetten Pasing - weitere Einträge

Kallisto GmbH

Wasserbetten Pasing
Tel.: (089) 82070100
Planegger Str. 48
81241 München
, Pasing
Routenplaner
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Brancheninfo: Wasserbetten

Wasserbetten

Wasserbetten sind Betten, deren Matratze mit Wasser gefüllt ist. Dabei kommen unterschiedliche Materialien und Techniken zum Einsatz, wie beispielsweise Softside und Hardside (siehe unten). Außerdem nennt man auch Gelbetten - also Betten mit einer Geleinlage - Wasserbetten, obwohl sie eigentlich nicht mit Wasser gefüllt werden.
Wasserbetten eignen sich für Menschen, denen normale Matratzen zu unbequem sind. Bei Wasserbetten kann der Schlafende nämlich die Wassermenge - und somit den Härtegrad der Matratze selbst regulieren. Aber auch andere Menschen schätzen Wasserbetten wegen ihrer Bequemlichkeit. Günstige Wasserbetten gibt es im Fachhandel.

Geschichte der Wasserbetten

Wasserbetten sind keineswegs eine Erfindung der Neuzeit. Bereits nomadische Wüstenvölker schätzten das Prinzip der Wassermatratze, in dem sie vernähte Ziegenhäute mit Wasser füllten und diese auf den Rücken ihrer Kamele banden - die Erfindung der modernen Wasserbetten sozusagen. Zwar diente dies auch als Trinkreserve, aber auch als wärmende Schlafunterlage, da sich der Wasserbeutel am Tag aufheizte und in der Nacht seine Wärme wieder abgab.
Später benutzten auch Ärzte Wasserbetten, um Patienten mit Verbrennungen schmerzlindernd betten zu können. Wasserbetten für den Heimgebrauch setzten sich aber erst in den 1960er Jahren durch. Ein Pionier der Wasserbetten war Charles Hall, der versuchte, die Idee 1986 zum Patent anzumelden - allerdings scheiterte er daran, dass es die Idee zu Wasserbetten bereits in Science-Fiction-Romanen von Robert A. Henlein gab.

Technik der Wasserbetten

Wasserbetten speichern das Wasser auf unterschiedliche Weise. Die gebräuchlichsten Methoden sind: Softside (der Wasserkern liegt in einer Schaumstoffwanne), Hardside (ein Möbelrahmen hält den Wasserkern), Niveau (der Wasserkern besitzt einen Ausgleichstank und kann somit für verschiedene Benutzer verstellt werden), Leichtgewicht (Wasserbetten mit geringen Füllhöhen, die einfach auf normale Matratzen aufgelegt werden können) und höhenverstellbare Wasserbetten.
Daneben gibt es noch Sondervarianten von Wasserbetten wie Gelbetten, bei welchen dem Wasser ein Granulat beigemischt wird, so dass aus dem Wasser eine Gelmasse wird, und Wasserbetten mit Schlauchsystemen, welche einen eingeschränkten Verdrängungseffekt besitzen, so dass der Transport des Wasserbetts leichter wird.
Die ersten Systeme auf dem Markt der Wasserbetten waren Hardside und Softside. Bei Hardside Wasserbetten reicht der Wasserkern bis zum Bettrahmen, der Nachteil dieser Wasserbetten ist aber, dass sie nur in spezielle Bettrahmen passen. Im Laufe der Zeit verschwand diese Konstruktion vom Markt. Softside Wasserbetten hingegen besitzen einen Schaumstoffrahmen und passen in fast jedes Bettgestell. Allerdings verlieren Softside-Konstruktionen im Gegensatz zu Hardside Wasserfläche wegen der Rahmenform.
Wasserbetten sind sehr langlebig - durchschnittlich hält ein Wasserbett zwölf Jahre. Allerdings kann diese Lebensdauer stark variieren, je nach Qualität und Pflege. So sollte man beispielsweise bei Wasserbetten die Wasserkernfolie alle drei Monate mit einem speziellen, im Fachhandel preiswert erhältlichen Reiniger reinigen. Ebenso sollte man das Wasser im Kern mit einer Konditionierlösung vor mikrobiellem Befall schützen.

Pasing

Pasing

Mit dem Begriff Pasing bezeichnet man einen Stadtteil in München, der gemeinsam mit Obermenzing den Stadtteil 21 Pasing-Obermenzing darstellt. Pasing liegt im Westen Münchens und grenzt im Süden an die Stadtviertel Blumenau und Lochham, im Westen an Lochham und Aubing, im Norden an Obermenzing und im Osten an Laim.
Bis 1938 war Pasing eine eigene Stadt und wurde dann zwangseingemeindet. Noch heute hat Pasing eine von München fast eigenständige Infrastruktur, auch an der Selbstwahrnehmung des Stadtteils merkt man einigen Bürgern an, dass sie sich nicht zu München gehörend fühlen.

Geschichte von Pasing

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Pasing im Jahr 763 als "villa Pasingas". Aus der Zeit des Mittelalters gibt es wenig überlieferte Nachrichten über Pasing. Erst seit dem 16. Jahrhundert wird Pasing mit einer eigenen Gerichtsbarkeit in den Akten aufgeführt. Mit der neuen Landgerichtseinteilung, die Pasing zum Landgericht München zuordnete, war die alte Politik-Ordnung Pasings als Hofmark aufgehoben. Im Zuge dieser Modernisierung entstanden viele neue Industriebetriebe in Pasing, doch trotzdem war das Bild des heutigen Stadtteils damals immer noch landwirtschaftlich geprägt.
Ein großer Schritt zur Weiterentwicklung von Pasing war mit der Eröffnung der zweiten bayerischen Eisenbahnlinie von München nach Augsburg getan. Fortan wuchs das Viertel - auch, weil immer mehr Münchner Bürger Pasing für sich entdeckten. Gleichzeitig entstanden Schulen und andere Einrichtungen des öffentlichen Lebens. Am 1. Januar 1905 wurde Pasing schließlich zur Stadt ernannt.
Nachdem die Nationalsozialisten an die Macht gelangten, wurde es für Pasing jedoch immer schwerer, die Eigenständigkeit beizubehalten. Da die Nazis München zur "Hauptstadt der Bewegung" machen wollten, gemeindeten sie Pasing 1938 nach München ein.

Pasing heute

Da sich Pasing bis zur jüngsten Vergangenheit als eigenständige Stadt entwickelte, lassen sich kaum Besonderheiten in der Bevölkerungsentwicklung finden - alle Schichten und Bildungsniveaus sind vertreten, ebenso ist der Anteil der Ausländer und Arbeitslosen durchschnittlich. In Pasing gibt es keinen Schwerpunkt auf einem Gewerbebereich, die 21.000 Arbeitsplätze in Pasing verteilen sich auf alle Wirtschaftsbereiche gleich.
In Pasing finden sich überdurchschnittlich viele Schulen und Bildungseinrichtungen, weshalb der Stadtteil auch oft als "Schulstadt" oder "Schulstadtteil" bezeichnet wird. Weitere wichtige Einrichtungen des öffentlichen Lebens sind das Kulturzentrum Pasinger Fabrik, das Alfons-Hoffmann-Altenheim, das Bürgerzentrum Rathaus Pasing und das Klinikum München Pasing.

Verkehrsanbindung von Pasing

Durch Pasing führen einige wichtige Straßen, die für den Autoverkehr von ganz München bedeutend sind, wie beispielsweise die Bodenseestraße und die Planegger Straße. U-Bahnlinien fahren keine nach Pasing, dafür halten aber mehrere S-Bahnlinien an der Station Pasing. Außerdem ist der Bahnhof Pasing auch als Fernbahnhof mit ICE-Systemhalt von Bedeutung.