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Wasserschäden beseitigen Au: 6 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Wasserschäden beseitigen

Wasserschadenbeseitigung München

Mit dem Begriff Wasserschadenbeseitigung wird der Vorgang bezeichnet, bei dem Wasserschäden an beziehungsweise in Gebäuden fachmännisch behoben werden.

Notwendigkeit der Wasserschadenbeseitigung

Eine Wasserschadenbeseitigung wird immer dann nötig, wenn ein Objekt (meist handelt es sich um Immobilien) so stark durch Wasser geschädigt wurde, dass die bauliche Substanz in Gefahr ist oder sonstige (gesundheitliche) Folgen (wie zum Beispiel Schaden an benachbarten Bauwerken, oder Schimmelpilzbildung) zu befürchten sind.
Häufig kommt die Wasserschadenbeseitigung nach Naturkatastrophen wie zum Beispiel Überschwemmungen, Hochwasser oder Tsunamis zum Einsatz. Aber auch bei technischen Defekten wie zum Beispiel einem Wasserrohrbruch oder defekten Waschmaschinen oder Spülmaschinen ist der entstandene Schaden häufig so hoch, dass es zu einer Wasserschadenbeseitigung kommt.
Wasserschäden sind nur teilweise durch Versicherungen abzudecken. Häufig muss eine Wasserschadenbeseitigung also aus eigener Tasche finanziert werden.

Ablauf einer Wasserschadenbeseitigung

Eine Wasserschadenbeseitigung ist ein äußerst komplexer Vorgang. Wichtig ist, dass alle Teilschritte mit größtmöglicher Sorgfalt durchgeführt werden, damit die Wasserschadenbeseitigung auch wirklich erfolgreich abgeschlossen werden kann. Zu einer erfolgreichen Wasserschadenbeseitigung gehören unter anderem:

- Abstellung der Schadensursachen: Nach einer ersten Begutachtung beziehungsweise sofort nach Auftreten des Wasserschadens sollte die Schadensursache fest- und abgestellt werden. Dazu gehört insbesondere die Absperrung sämtlicher Sperrventile. Zur Sicherheit sollte auch vor der Wasserschadenbeseitigung die Stromversorgung abgestellt werden. Sofort wird bei der Wasserschadenbeseitigung auch mit dem Abpumpen beziehungsweise Entfernen des restlichen Wassers begonnen.
- Schadensevaluation: Der Fachmann für Wasserschadenbeseitigung wird dann (gegebenenfalls unter Hinzuziehung weiterer Fachmänner beziehungsweise Sachverständiger) den Schaden genauestens evaluieren und die weiteren Vorgänge der Wasserschadenbeseitigung darauf abstimmen.
- Trockenphase: Bei dieser Phase der Wasserschadenbeseitigung wird mit Hilfe von speziellen Luftentfeuchtern, Mikrowellengeräten oder chemischen Verfahren der baulichen Substanz die Feuchtigkeit entzogen.
- Renovierungsphase: In der Renovierungsphase wird der ursprüngliche bauliche Zustand von Wänden, Decken und Böden wiederhergestellt. Je nach Wasserschaden reicht einfaches streichen oder müssen aufwendige bauliche Neuerungen bis hin zum komplett neuen Innenausbau durchgeführt werden.
- Abschließende Beratung: Dies ist mitunter die wichtigste Phase der Wasserschadenbeseitigung. Nachdem die Wasserschäden beseitigt sind, gilt es die vorher festgestellte Schadensursache möglichst langfristig, gegebenenfalls durch bauliche Neuerungen oder spezielle Verhaltensregeln abzustellen, damit eine Wasserschadenbeseitigung in naher Zukunft möglichst nicht mehr von Nöten ist.

Wer führt die Wasserschadenbeseitigung durch?

Bei kleineren Wasserschäden kann die Wasserschadenbeseitigung unter Umständen selbst erledigt werden. Allerdings ist nicht nur bei komplexeren Wasserschäden zu beachten, dass nur eine Wasserschadenbeseitigung vom Fachmann den Schaden restlos entfernt und die Ursachen wirkungsvoll und langfristig abstellt.

Au

Au

Der Begriff Au bezeichnet ein Münchner Stadtviertel, das zusammen mit Haidhausen den Stadtbezirk "Au-Haidhausen" bildet. Die Au wird nördlich begrenzt durch das Deutsche Museum bzw. südlich durch die Wittelsbacherbrücke. Das Bild der Au ist geprägt von Altbauten und den Isarauen.
Die Au ist ein aufstrebendes Viertel, das früher als "Glasscherbenviertel" verschrien war und heute immer mehr junge Leute anzieht. Einerseits liegt die Au zentral und ist somit verkehrsgünstig angebunden, andererseits haben sich in der Au und vor allem im benachbarten Glockenbachviertel viele Bars und Kneipen angesiedelt.

Geschichte der Au

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Au um 1340 als "Awe ze Gyesingen". Wörtlich übersetzt bedeutet Awe bzw. Au "Land am Wasser", was sich durch die Nähe zur Isar erklären lässt. Im Gegensatz zu anderen Münchner Stadtvierteln wuchs die Bevölkerung in der Au rasch an: 1806 lebten bereits 6000 Einwohner in der Au. Kurze Zeit später, 1808, wurde die Au in den Rang einer Stadt erhoben - als "Vorstadt Au".
Ab 1818 bildete die Au mit Untergiesing eine eigene Gemeinde, bevor sie 1854 nach München eingemeindet wurde. In den nächsten Jahren entwickelte sich die Au zu einem Handwerkerviertel und zur "Arbeitervorstadt". Immer mehr Häuser wurden gebaut, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde aber rund die Hälfte des Wohnungsbestandes wieder zerstört.

Die Au heute

Aktuell steht in der Au nur noch rund ein Fünftel der Wohnungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb sind die Altbauten in der Au so begehrt, was auch die Preise dafür hochtreibt. Während die Au früher als Arbeitervorstadt bekannt war, hat sich dieses Image längst geändert: Handwerks- und Gewerbebetriebe wurden weiter ausgelagert, neuer Wohnraum kam hinzu. Die Au ist heute beliebter denn je.
Trotzdem hat sich die Au gewisse Traditionen bewahrt. So findet beispielsweise dreimal jährlich die "Auer Dult" statt. Der traditionelle Jahrmarkt in der Au gastiert auf dem Mariahilfplatz neben der Mariahilfkirche und bietet verschiedene Fahrgeschäfte, Essensstände und eine Art Flohmarkt, bei dem man von Töpfen über Bücher bis hin zu traditioneller Trachtenkleidung alles Mögliche kaufen kann.
Daneben war die Au früher bekannt für ihre vielen Brauereien, von denen heute aber leider nur noch wenige erhalten sind. Brauereibesitzer hatten sich in der Au angesiedelt, weil das Stadtviertel dank der Nähe zur Isar ideale Bedingungen für die unterirdische, kühle Lagerung von Bier bot. Bekannt ist die Paulaner-Brauerei und das nahe gelegene Gasthaus "Paulaner am Nockherberg", das einmal jährlich den traditionellen Starkbieranstich im Salvatorkeller veranstaltet.

Verkehrsanbindung in der Au

Da die Au zentral in München gelegen ist, erreicht man sie sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut. Eine wichtige Straße ist die Ohlmüllerstraße, die Verlängerung der Frauenstraße (zu erreichen über die Reichenbachbrücke).
In der Au halten verschiedene Linien der öffentlichen Verkehrsmittel, erwähnenswert ist die Tramlinie 27 (Haltestelle Mariahilfplatz), die Buslinie 52 (Haltestelle Mariahilfplatz) und die U-Bahnlinien U2 und U1 (Haltestelle Kolumbusplatz).