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Brancheninfo: Wein

Wein

Der Begriff Wein bezeichnet ein alkoholisches Getränk, welches man aus dem vergorenen Saft von Weinbeeren herstellt. Wein ist ein Getränk, welches seit vielen Jahrtausenden eine bedeutende Rolle im alltäglichen Leben und auch in der Religion spielt. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Weinsorten, am häufigsten getrunken werden der Rotwein, der Weißwein und der Roséwein.
Die Beeren, die zur Herstellung von Wein verwendet werden, werden in speziellen Weinbaugebieten angebaut und befinden sich traubenartig am Weinstock. Im Gegensatz zu anderen Früchten erfolgt bei den Weintrauben die Gärung natürlich - also ohne Zusatz von Zucker, Enzymen oder Säuren. Zwar ist die positive Wirkung von Wein auf die Gesundheit nicht eindeutig nachgewiesen, aber es gibt viele Studien, die darauf hinweisen.

Definition von Wein

In Deutschland darf ein Hersteller nur Wein auf das Etikett schreiben, wenn das Getränk aus Früchten der Weinrebe hergestellt wurde. Außerdem muss ein Wein, der in Deutschland auf den Markt gerät, mindestens 8,5 Volumenprozent Alkohol aufweisen.
Man bezeichnet aber auch andere Getränke als Wein - unter anderem den Likörwein (bei diesem Wein handelt es sich um einen "verstärkten Wein", d.h. dass der Alkoholgehalt durch Zugabe von Weinbrand erhöht wurde), den Schaumwein (ein Wein, der ein Gehalt von perlendem Kohlendioxidgas mit einem Druck über drei Bar enthält; der bekannteste Vertreter ist der Champagner), den nicht ausgegorenen Wein (ein Wein, den man noch während der Gärungsphase trinkt, beispielsweise Federweißer) und weinhaltige Getränke (ein Wein, der zur Aromatisierung noch weitere Stoffe enthält, beispielsweise Sangría).
Daneben gibt es noch weinähnliche Getränke im Handel, also Wein, der nicht aus dem Saft der Weinbeere hergestellt wurde, sondern aus einem anderen fruchtzuckerhaltigen Saft, wie beispielsweise der Apfelwein.

Die richtige Lagerung von Wein

Oftmals kaufen sich Menschen zwar gerne Wein, wissen aber nicht, wie man diesen richtig lagert. Viele Qualitätsweine gewinnen an Geschmack, indem man sie eine Weile lagert. Massenweine und preiswerte Weine allerdings verbessern sich dadurch nur unwesentlich. Der ideale Aufbewahrungsort für den Wein sollte dunkel und kühl sein, die Flaschen sollten liegend gelagert werden.
Problematisch bei der Lagerung von Wein sind Temperaturschwankungen. Deshalb sollte man darauf achten, die Temperatur im Keller, in dem der Wein gelagert wird, möglichst konstant zu halten. Die optimale Lagerungstemperatur beträgt 10 bis 13 Grad. Damit der Korken nicht austrocknet, sollte die Luftfeuchtigkeit im Weinkeller außerdem mindestens 60 Prozent betragen.

Produkte eines Unternehmens das Wein Vertreibt

Ein Unternehmen, das Wein vertreibt, bietet diese meist aus aller Welt an (beispielsweise französische Weine, italienische Weine, afrikanische Weine), daneben noch weitere Getränke wie Sekt, Champagner, Spirituosen und Liköre und das "Zubehör", wie Weingläser, Dekanter und Weinöffner.
Einige Firmen bieten neben diesen Produkten auch noch Weinseminare an: Hier lernt der angehende Weinprofi alles über die richtige Lagerung von Wein, wie man Wein richtig trinkt, die Wahl des passenden Glases usw.

Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.