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Wintergartenbau Schwabing: 4 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Wintergartenbau

Wintergarten

Ein Wintergarten ist ein Anbau an einem Gebäude, welcher aus Glas, Fenstern oder einer Faltwand besteht und den Glashauseffekt ausnutzt, um so im Winter Sonnenenergie zu speichern. In einem Wintergarten kann man so Pflanzenwachstum ermöglichen, ohne zusätzlich heizen zu müssen. Die Glasflächen haben allerdings auch einen Nachteil: Beheizt man den Wintergarten an sonnenlosen Wintertagen, so geht ein Teil der Energie durch die Glasscheiben verloren.
Ein Wintergarten wird aber nicht nur zur Überwinterung von Pflanzen benutzt. Da die vielen Glasflächen helles Licht einlassen, benutzen viele Menschen den Wintergarten auch zum Lesen, als Ess- oder Wohnraum oder zu ähnlichen Zwecken. Die Pflanzen in einem Wintergarten sorgen außerdem durch Photosynthese für einen hohen Sauerstoffgehalt, was den Aufenthalt noch angenehmer macht.

Verschiedene Arten von Wintergärten


Man unterscheidet zwischen verschiedenen Wintergarten-Arten:

- Kalter Wintergarten: Mit dem Begriff kalter Wintergarten bezeichnet man einen Wintergarten, der hauptsächlich dazu benutzt wird, nicht winterfeste Pflanzen über den Winter zu bringen. Ein kalter Wintergarten ist oftmals nicht nach Süden ausgerichtet (was optimal für eine warme Temperatur ist) und deshalb kaum für wohnliche Zwecke geeignet - die Temperatur beträgt um die fünf Grad.
- Mittelwarmer Wintergarten: Ein mittelwarmer Wintergarten ist etwas wärmer als ein kalter Wintergarten, aber auch nicht direkt zu wohnlichen Zwecken geeignet. Er dient hauptsächlich der Überwinterung von Pflanzen mit höheren Temperaturansprüchen wie beispielsweise Pflanzen aus kühleren Regionen Asiens.
- Warmer Wintergarten: Ein warmer Wintergarten wird auch als Wohnwintergarten bezeichnet, da man in ihm hervorragend wohnen kann. Diese Wintergärten sind oft nach Süden ausgerichtet, um das Sonnenlicht optimal zu nutzen. In einem warmen Wintergarten können somit auch Pflanzen aus tropischen Regionen überwintern, die warme Temperaturen brauchen.

Wichtiges Zubehör für einen Wintergarten

Bei der Planung eines Wintergartens sollte man an folgende Dinge denken: Eine geeignete Rahmenkonstruktion, ein gutes Lüftungssystem, eine ausreichende Beschattung für heiße Tage und die Auswahl von passendem Glas.
Eine Beschattung kann man beispielsweise durch einen Baum erzeugen, der vor dem Wintergarten steht, im Sommer Schatten spendet und im Winter genug Licht durchlässt. Dies kann man auch in kleinerer Ausführung machen, indem man sich große Pflanzen in kleinen Töpfen an die Glaswand stellt.
Eine Firma, die sich auf Wintergärten und deren Zubehör spezialisiert hat, bietet beispielsweise noch Fenster, Türen, Vordächer und die Reparatur von einem Wintergarten an.

Schwabing

Schwabing

Schwabing ist ein Stadtviertel nördlich der Münchner Innenstadt. Schwabing besteht aus den Bezirken Schwabing-West (Stadtbezirk 4) und Schwabing-Freimann (Stadtbezirk 12). Schwabing-West ist ca. 437 Hektar groß, Schwabing-Freimann 2500 Hektar. Insgesamt leben in den beiden Bezirken ungefähr 114000 Münchnerinnen und Münchner.
Schwabing zählt bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen zu den beliebtesten Stadtvierteln Münchens.

Lage und Verkehrsanbindung von Schwabing

Die Stadtbezirke die Schwabing ergeben, liegen im Münchner Norden. Die östliche Grenze von Schwabing bilden der Englische Garten und die Isar, die westliche der Stadtteil Neuhausen. Im Norden liegen die Stadtviertel Milbertshofen und Freimann. Im Süden grenzt Schwabing an die Maxvorstadt, Schwabing (und die bekannte Leopoldstraße) beginnen am Siegestor.
Verkehrsmäßig ist Schwabing äußerst gut erschlossen. Das Viertel wird von den U-Bahnlinien U3 und U6 sowie von mehreren Bus- und Tramlinien bedient. Die Innenstadt sowie der Hauptbahnhof sind so jeweils in nur wenigen Minuten zu erreichen. Auch für Autofahrer ist Schwabing aufgrund der Nähe des Mittleren Rings gut zu erreichen. Die Autobahn A9 Richtung Nürnberg beginnt in Schwabing.

Die Geschichte von Schwabing

Schwabing kann auf eine längere Geschichte zurückblicken, als die Stadt München. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schwabing als "Svapinga" um 782 (Zum Vergleich: München wurde erst 1158 gegründet).
Der Name geht vermutlich auf den Gründer des Dorfes, einen aus Schwaben stammender Siedler ("Svapo" genannt), zurück. 1886 erlangte Schwabing den Status einer Stadt. 1890 wurde dann die Eingemeindung von Schwabing in die Stadt München durchgeführt.

Schwabing als kulturelles Zentrum Münchens

Mit der Gründung der Universität wurde München um die Jahrhundertwende zu einem der kulturellen Zentren in Deutschland. Das Stadtviertel Schwabing nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein: zusammen mit der Maxvorstadt (wo die Universitäten beheimatet sind) war Schwabing die Wirkungsstätte der Wahl vieler bekannter Künstlerinnen und Künstler. Zu den bekanntesten gehören die Mitglieder der Künstlergruppe "Blauer Reiter" um den Maler Wassily Kandinsky, Paul Klee, Franz Marc und die Literaten Heinrich und Thomas Mann, Frank Wedekind, Rainer-Maria Rilke, Ludwig Thoma, Lion Feuchtwanger, Joachim Ringelnatz und viele mehr.
Auch politisch spielte Schwabing häufig eine wichtige Rolle. In Schwabing wohnten die Hauptprotagonisten der bayrischen Räterevolution, Wladimir Iljitsch Lenin verbrachte einige Jahre in Schwabing und die Schwabinger Krawalle in den 60er Jahren waren eine der ersten Jugendrevolten Europas, die später in die 68er Bewegung mündeten.

Die beliebtesten Orte in Schwabing

Schwabing ist bei den Münchnern in erster Linie wegen dem besonderen Flair und der hohen Lebensqualität beliebt. So belegt die Leopoldstraße (die vom Siegestor zur Münchner Freiheit führt) mit ihren zahlreichen Straßencafés und Geschäften unangefochten den ersten Platz unter den Münchner Flaniermeilen. Zum Verweilen laden auch das Atrium und der Park an der Münchner Freiheit ein. Darüber hinaus ist der Englische Garten, der weltweit größte innerstädtische Park, von Schwabing aus in nur wenigen Minuten zu erreichen.