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Wirkwaren Isarvorstadt: 1 Einträge gefunden

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Scholz

Wirkwaren Isarvorstadt
Tel.: (089) 265852
Müllerstr. 50
80469 München
, Isarvorstadt
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Brancheninfo: Wirkwaren

Wolle München

Der Begriff Wolle beschreibt die Haare des Fells einiger Säugetiere wie Schafe, die für verschiedene Zwecke - hauptsächlich zur Weiterverarbeitung zu Textil - verwendet werden. Wolle wird bereits seit rund 3000 Jahren verwendet und gilt als nachwachsender Rohstoff. Günstige und preiswerte Wolle findet man im Branchenbuch Die Münchner.
Geschäfte, die sich auf Wolle und andere Strick- und Wirkwaren spezialisiert haben, verkaufen neben Garne, Wirkwaren, Wollwaren, Strickwaren und Strickereien noch andere Produkte aus dem Textilbereich. Ein Laden, der Wolle verkauft, nennt man oft Wollgeschäft, Wollegeschäft. Die Gesamtheit der Produkte wird oftmals auch als "Wollwaren" bezeichnet.

Wie entsteht Wolle?

Um Wolle zu gewinnen, braucht es Tiere, welche Wolle als Fell tragen. In Frage kommen vor allem Schafe, aber auch Kaschmirziegen (woraus Kaschmir gewonnen wird), Angorakaninchen (woraus Angora gewonnen wird), Kamele, Lamas und Vikunjas. Um die Wolle zu gewinnen, muss man die Tiere scheren oder kämmen. Daraus entsteht beispielsweise Schurwolle. Bei einigen Schafrassen muss man das Fell auch zupfen.
Nach dem Scheren wird die Wolle gewaschen, gekämmt, gefärbt (alternativ auch gebleicht) und zu Kammgarn oder Streichgarn gesponnen. Dadurch entstehen Fäden, die sich anschließend verweben oder als Strickwaren verwenden lassen, diese können auch zu Teppichen geknüpft werden. Oftmals wird die Wolle auch "ausgerüstet" - damit bezeichnet man die Ausrüstung von Eigenschaften, welche die Wolle von Natur aus nicht hat. So kann man die Wolle z.B. zu Mottensicherheit, Filzfreiheit oder Maschinenwaschbarkeit ausrüsten.

Warum ist Wolle so beliebt?

Wolle ist aus mehreren Gründen sehr beliebt. Zum einen hat sie natürliche Thermoregulations-Eigenschaften. Sie kann Wasserdampf annehmen - man kann Wolle mit bis zu 33 Prozent ihres Trockengewichts mit Wasser "beladen", trotzdem fühlt sich die Wolle immer noch trocken an. Wolle leitet Feuchtigkeit außerdem besser ab als Baumwolle.
Ein weiterer großer Vorteil von Wolle ist ihre Belastbarkeit. Sie knittert kaum und nimmt Schmutz nur sehr schwer an. Auch Gerüche werden von Wolle kaum aufgenommen - und selbst wenn, dann riecht die Wolle nach ein paar Stunden an der frischen Luft wieder gut. Das liegt an der Selbstreinigungsfunktion der Wolle.

Qualität der Wolle

Es gibt verschiedene Wollsorten von verschiedener Qualität - das macht sich natürlich im Preis bemerkbar. Besonders qualitativ ist beispielsweise Merino-Possum-Wolle. Sie stammt häufig aus Neuseeland und wiegt sehr wenig, isoliert gleichzeitig aber sehr gut. Als besonders hochwertige Wolle gilt außerdem Wolle der Kleinkamele Alpakas. Der Vorteil dieser Wolle ist, dass sie die Wärme fünfmal besser als Schafwolle hält.
Im Handel stößt man oft auf die Begriffe Schurwolle oder Reine Schurwolle. Das bedeutet, dass es sich um vom lebenden Tier stammende Wolle handelt. Im Gegensatz dazu stammt Reißwolle aus den Fellen geschlachteter oder verendeter Tiere.

Isarvorstadt

Isarvorstadt

Der Begriff Isarvorstadt bezeichnet einen Stadtteil in München-Zentrum. Zusammen mit der Ludwigsvorstadt bildet die Isarvorstadt den "Stadtbezirk 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt". Der Stadtbezirk entstand erst 1992 durch die Zusammenlegung der Ludwigsvorstadt mit der Isarvorstadt.
Die Isarvorstadt umfasst bedeutende Bereiche der südlichen Innenstadt - besonders erwähnenswert sind die Isarauen, der Alte Südliche Friedhof und die Theresienwiese. Die Isarvorstadt teilt sich in die Bezirke Isarvorstadt/Schlachthofviertel, Isarvorstadt/Glockenbachviertel und Isarvorstadt/Deutsches Museum.

Die Geschichte der Isarvorstadt

Um 1800 lebten in der Isarvorstadt weitaus weniger Einwohner als heute - man zählte damals rund 2300 Bewohner, die vor allem Handwerker waren und in ärmlichen Behausungen lebten. Auf der anderen Seite ließen Adelige aber auch in bestimmten Bezirken der Isarvorstadt Schlösschen bauen, wie das Jagdschlössl in der Fraunhoferstraße oder das Leopoldschlössl an der Blumenstraße.
Im Zweiten Weltkrieg wurden viele Gebäude in der Isarvorstadt Opfer von Bombenangriffen, da hier viel Industrie angesiedelt war. Insgesamt wurden im ganzen Krieg 226 Gebäude und 3135 Wohnungen zerstört. Trotzdem gibt es heute in der Isarvorstadt noch jede Menge Altbauten, die bei Mietern sehr begehrt sind.

Charakter der Isarvorstadt

Zwar gilt die Isarvorstadt als ein einziges Stadtviertel, doch trotzdem haben sich die verschiedenen Bezirke darin unterschiedlich entwickelt. Im Bereich um die Theresienwiese überwiegt heute beispielsweise der Anteil an Bürobauten, während sich in der Isarvorstadt rund um den Bahnhof allerlei Hotels, Gaststätten, Sexshops und Computerläden finden.
Das Mietniveau ist im Laufe der Zeit immer weiter angestiegen, auch deshalb, weil viele Vermieter ihre Wohnungen saniert haben. Am deutlichsten sieht man diese Veränderung in der Isarvorstadt im Glockenbachviertel und im Schlachthofviertel, das heute teils sehr exklusive Wohnungen anbietet und früher eher das Quartier der "einfachen Leute" war.
Andererseits gibt es in der Isarvorstadt soziale Probleme wie in vielen anderen Stadtteilen Münchens auch: Die Zahl der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger ist im Vergleich zu anderen Stadtvierteln in der Isarvorstadt sehr hoch.

Sehenswürdigkeiten in der Isarvorstadt

Wer die Isarvorstadt besucht, sollte auf jeden Fall einige Dinge gesehen haben, wie beispielsweise das Mathäser, das jahrhundertelang ein beliebter Bierausschank war und heute ein modernes Kino mit 14 Sälen ist. In dem großen Gebäude befinden sich außerdem noch viele Geschäfte, Bars, Cafés und Büroräume.
Sehenswert in der Isarvorstadt ist auch das Deutsche Museum auf der Museumsinsel in der Isar:
Das Museum ist das größte naturwissenschaftliche Museum der Welt. Jährlich besuchen rund 1,5 Millionen Menschen das große Gebäude in der Isarvorstadt, um die zahlreichen Exponate aus den Bereichen Natur und Technik zu bewundern.