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Wirkwaren in Unterhaching: 1 Einträge gefunden

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Wichtl

Wirkwaren Unterhaching
Tel.: (089) 6112253
Hofmarkweg 4
82008
Unterhaching
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Brancheninfo: Wirkwaren

Wolle München

Der Begriff Wolle beschreibt die Haare des Fells einiger Säugetiere wie Schafe, die für verschiedene Zwecke - hauptsächlich zur Weiterverarbeitung zu Textil - verwendet werden. Wolle wird bereits seit rund 3000 Jahren verwendet und gilt als nachwachsender Rohstoff. Günstige und preiswerte Wolle findet man im Branchenbuch Die Münchner.
Geschäfte, die sich auf Wolle und andere Strick- und Wirkwaren spezialisiert haben, verkaufen neben Garne, Wirkwaren, Wollwaren, Strickwaren und Strickereien noch andere Produkte aus dem Textilbereich. Ein Laden, der Wolle verkauft, nennt man oft Wollgeschäft, Wollegeschäft. Die Gesamtheit der Produkte wird oftmals auch als "Wollwaren" bezeichnet.

Wie entsteht Wolle?

Um Wolle zu gewinnen, braucht es Tiere, welche Wolle als Fell tragen. In Frage kommen vor allem Schafe, aber auch Kaschmirziegen (woraus Kaschmir gewonnen wird), Angorakaninchen (woraus Angora gewonnen wird), Kamele, Lamas und Vikunjas. Um die Wolle zu gewinnen, muss man die Tiere scheren oder kämmen. Daraus entsteht beispielsweise Schurwolle. Bei einigen Schafrassen muss man das Fell auch zupfen.
Nach dem Scheren wird die Wolle gewaschen, gekämmt, gefärbt (alternativ auch gebleicht) und zu Kammgarn oder Streichgarn gesponnen. Dadurch entstehen Fäden, die sich anschließend verweben oder als Strickwaren verwenden lassen, diese können auch zu Teppichen geknüpft werden. Oftmals wird die Wolle auch "ausgerüstet" - damit bezeichnet man die Ausrüstung von Eigenschaften, welche die Wolle von Natur aus nicht hat. So kann man die Wolle z.B. zu Mottensicherheit, Filzfreiheit oder Maschinenwaschbarkeit ausrüsten.

Warum ist Wolle so beliebt?

Wolle ist aus mehreren Gründen sehr beliebt. Zum einen hat sie natürliche Thermoregulations-Eigenschaften. Sie kann Wasserdampf annehmen - man kann Wolle mit bis zu 33 Prozent ihres Trockengewichts mit Wasser "beladen", trotzdem fühlt sich die Wolle immer noch trocken an. Wolle leitet Feuchtigkeit außerdem besser ab als Baumwolle.
Ein weiterer großer Vorteil von Wolle ist ihre Belastbarkeit. Sie knittert kaum und nimmt Schmutz nur sehr schwer an. Auch Gerüche werden von Wolle kaum aufgenommen - und selbst wenn, dann riecht die Wolle nach ein paar Stunden an der frischen Luft wieder gut. Das liegt an der Selbstreinigungsfunktion der Wolle.

Qualität der Wolle

Es gibt verschiedene Wollsorten von verschiedener Qualität - das macht sich natürlich im Preis bemerkbar. Besonders qualitativ ist beispielsweise Merino-Possum-Wolle. Sie stammt häufig aus Neuseeland und wiegt sehr wenig, isoliert gleichzeitig aber sehr gut. Als besonders hochwertige Wolle gilt außerdem Wolle der Kleinkamele Alpakas. Der Vorteil dieser Wolle ist, dass sie die Wärme fünfmal besser als Schafwolle hält.
Im Handel stößt man oft auf die Begriffe Schurwolle oder Reine Schurwolle. Das bedeutet, dass es sich um vom lebenden Tier stammende Wolle handelt. Im Gegensatz dazu stammt Reißwolle aus den Fellen geschlachteter oder verendeter Tiere.

Unterhaching

Unterhaching ist eine Gemeinde im Süden von München, die mit rund 22.000 Einwohnern die zweitgrößte Gemeinde im oberbayerischen Landkreis München darstellt. Unterhaching ist unter anderem bekannt für seinen Fußballverein SpVgg Unterhaching.
Unterhaching erstreckt sich über eine Fläche von 8,73 Quadratkilometern und wird im Norden durch Fasangarten, im Osten durch Ottobrunn, im Süden durch Taufkirchen und im Westen durch den Perlacher Forst begrenzt.

Geschichte von Unterhaching

Unterhaching kann auf eine lange und wechselhafte Geschichte zurückblicken: Die erste Besiedlung fand bereits 1100 vor Christus statt, wie Gräberfunde nachgewiesen haben. Der bayerische Stamm bildete sich irgendwann zwischen dem fünften und dem achten Jahrhundert heraus.
Der Name Haching bzw. Unterhaching kommt dabei wahrscheinlich von dem Adelsgeschlecht der Hahilinga. Der Name der Gemeinde wurde erstmals im Jahre 806 urkundlich erwähnt. In dem Schriftstück vermachte ein Abt den Besitz von Unterhaching dem Kloster Schäftlarn. Der heutige Name Unterhaching selbst wird erst 1180 in einem Besitzverzeichnis des Freisinger Bischofs erwähnt.
Lange Zeit gehörte Unterhaching verschiedenen Klöstern der Umgebung. Das Gemeindewappen von Unterhaching zeigt heute noch den Abtstab des Klosters Schäftlarn und das Seerosenblatt des Tegernseer Kloster-Wappens. Bis in das 20. Jahrhundert hinein war Unterhaching ein reines Bauerndorf. Als der Ort aber an das Bahnnetz angebunden wurde, begann die Veränderung hin zur Wohngemeinde.

Unterhaching heute

Spätestens seit dem Bau der Großsiedlungen Fasanenpark und Grünau ist Unterhaching ein reines Wohngebiet. Viel Industrie hat sich in Unterhaching nicht angesiedelt.
Unterhaching ist in Deutschland vor allem aus einem Grund bekannt: der SpVgg Unterhaching, die 1999/2000 in der ersten Fußball-Bundesliga spielte und 2001 den DFB-Hallenpokal ergattern konnte. Aktuell spielt die Mannschaft von Unterhaching in der dritten Liga. Bekannt sind auch die Volleyballer des TSV Unterhaching, die in der Ersten Bundesliga vertreten sind.

Verkehrsanbindung in Unterhaching

Unterhaching ist über das S-Bahnnetz gut erreichbar. Die S-Bahnlinie S5 hält an der Haltestelle Unterhaching direkt im Ort. Auch die Stationen Taufkirchen und Fasanenpark sind von Unterhaching aus gut zu erreichen.
Wer mit dem Auto nach Unterhaching fahren möchte, kann das über die Autobahnen A8 bzw. A995. Unterhaching ist aber auch gut über die Carl-Wery-Straße vom Münchner Stadtteil Neuperlach aus zu erreichen.