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Brancheninfo: Wolle

Wolle München

Der Begriff Wolle beschreibt die Haare des Fells einiger Säugetiere wie Schafe, die für verschiedene Zwecke - hauptsächlich zur Weiterverarbeitung zu Textil - verwendet werden. Wolle wird bereits seit rund 3000 Jahren verwendet und gilt als nachwachsender Rohstoff. Günstige und preiswerte Wolle findet man im Branchenbuch Die Münchner.
Geschäfte, die sich auf Wolle und andere Strick- und Wirkwaren spezialisiert haben, verkaufen neben Garne, Wirkwaren, Wollwaren, Strickwaren und Strickereien noch andere Produkte aus dem Textilbereich. Ein Laden, der Wolle verkauft, nennt man oft Wollgeschäft, Wollegeschäft. Die Gesamtheit der Produkte wird oftmals auch als "Wollwaren" bezeichnet.

Wie entsteht Wolle?

Um Wolle zu gewinnen, braucht es Tiere, welche Wolle als Fell tragen. In Frage kommen vor allem Schafe, aber auch Kaschmirziegen (woraus Kaschmir gewonnen wird), Angorakaninchen (woraus Angora gewonnen wird), Kamele, Lamas und Vikunjas. Um die Wolle zu gewinnen, muss man die Tiere scheren oder kämmen. Daraus entsteht beispielsweise Schurwolle. Bei einigen Schafrassen muss man das Fell auch zupfen.
Nach dem Scheren wird die Wolle gewaschen, gekämmt, gefärbt (alternativ auch gebleicht) und zu Kammgarn oder Streichgarn gesponnen. Dadurch entstehen Fäden, die sich anschließend verweben oder als Strickwaren verwenden lassen, diese können auch zu Teppichen geknüpft werden. Oftmals wird die Wolle auch "ausgerüstet" - damit bezeichnet man die Ausrüstung von Eigenschaften, welche die Wolle von Natur aus nicht hat. So kann man die Wolle z.B. zu Mottensicherheit, Filzfreiheit oder Maschinenwaschbarkeit ausrüsten.

Warum ist Wolle so beliebt?

Wolle ist aus mehreren Gründen sehr beliebt. Zum einen hat sie natürliche Thermoregulations-Eigenschaften. Sie kann Wasserdampf annehmen - man kann Wolle mit bis zu 33 Prozent ihres Trockengewichts mit Wasser "beladen", trotzdem fühlt sich die Wolle immer noch trocken an. Wolle leitet Feuchtigkeit außerdem besser ab als Baumwolle.
Ein weiterer großer Vorteil von Wolle ist ihre Belastbarkeit. Sie knittert kaum und nimmt Schmutz nur sehr schwer an. Auch Gerüche werden von Wolle kaum aufgenommen - und selbst wenn, dann riecht die Wolle nach ein paar Stunden an der frischen Luft wieder gut. Das liegt an der Selbstreinigungsfunktion der Wolle.

Qualität der Wolle

Es gibt verschiedene Wollsorten von verschiedener Qualität - das macht sich natürlich im Preis bemerkbar. Besonders qualitativ ist beispielsweise Merino-Possum-Wolle. Sie stammt häufig aus Neuseeland und wiegt sehr wenig, isoliert gleichzeitig aber sehr gut. Als besonders hochwertige Wolle gilt außerdem Wolle der Kleinkamele Alpakas. Der Vorteil dieser Wolle ist, dass sie die Wärme fünfmal besser als Schafwolle hält.
Im Handel stößt man oft auf die Begriffe Schurwolle oder Reine Schurwolle. Das bedeutet, dass es sich um vom lebenden Tier stammende Wolle handelt. Im Gegensatz dazu stammt Reißwolle aus den Fellen geschlachteter oder verendeter Tiere.

Aubing

Aubing

Aubing ist ein Stadtteil im Westen von München, der zusammen mit den Stadtvierteln Lochhausen und Langwied den Stadtbezirk 22 Aubing-Lochhausen-Langwied bildet. Aubing grenzt im Norden an Lochhausen, im Osten an Pasing bzw. Obermenzing, im Süden an Neuaubing und im Westen an Puchheim.
Aubing ist bekannt als der Stadtteil mit der geringsten Bevölkerungsdichte - in dem Stadtbezirk leben knapp 40.000 Einwohner auf einer Fläche von 3400 Hektar. Die Bewohner schätzen Aubing als ruhiges, idyllisches Viertel mit einem hohen Anteil an Wald-, Grün- und landwirtschaftlichen Flächen.

Geschichte von Aubing

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Aubing 1010 - damals allerdings nicht unter dem Namen Aubing, sondern Ubingen. Wie man heute vermutet, ist der Name auf den bajuwarischen Männernamen Ubo zurückzuführen. Zwar kursierten und kursieren heute noch in Aubing Geschichten von einem gewissen "Ubo, der sich mit seinem Fuhrwerk hier niederließ" - allerdings ist man sich heute sicher, dass dies erfunden ist.
Die Gemeinde Aubing mit den Gemeindeteilen Aubing, Moosschwaige und Freiham wurde 1818 gegründet. Erst im Jahre 1942 wurde Aubing nach München eingemeindet. In den folgenden Jahren entstanden in Aubing viele Eisenbahner- und Arbeitersiedlungen, die teils heute noch in Aubing zu sehen sind.

Aubing heute

Aubing ist den Münchnern als ruhiges Wohnviertel bekannt - und vor allem als grünes Stadtviertel. Das liegt nicht nur an den vielen landwirtschaftlichen Flächen, sondern auch an den zahlreichen Naherholungsmöglichkeiten: Ganz in der Nähe von Aubing ist der Langwieder See, ebenfalls in der Nähe befindet sich die Aubinger Lohe. Nicht nur die Einwohner von Aubing schätzen diese Grünflächen, auch der gesamte Münchner Westen profitiert davon.
Die alten dörflichen Strukturen mit den bäuerlichen Gebäuden sieht man heute noch in Aubing rund um die 1480 errichtete Pfarrkirche Sankt Quirin, die damals den Ortskern bildete. Bekannt in Aubing ist auch der Aubinger Wasserturm. Allerdings besteht das Stadtviertel nicht nur aus alten Häusern: Inzwischen gibt es in Aubing auch viele Neubaugebiete, momentan entsteht auf der freien Fläche zwischen Neuaubing und Germering ein ganz neuer Stadtteil - Freimann.
Für Familien ist der Stadtteil Aubing so interessant, weil es hier beispielsweise neun Schulen gibt, ebenso wie zahlreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten dank dreizehn Sportanlagen und vier Bibliotheken.

Verkehrsanbindung in Aubing

Das Gebiet um Aubing ist sehr gut an das Münchner Straßennetz angeschlossen. Über die Anschlussstellen München-Lochhausen, München-Freiham-Mitte und Kreuz-München-West gelangt man auf die A99, über München-Langwied und Kreuz-München-West auf die A8.
In Aubing halten außerdem verschiedene Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs. Die S-Bahn (S4, S5, S6 und S8) halten beispielsweise gleich an sechs verschiedenen Stationen.