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Wolle Berg am Laim
Tel.: (089) 2131950
Haager Str. 11
81671 München
, Berg am Laim
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Brancheninfo: Wolle

Wolle München

Der Begriff Wolle beschreibt die Haare des Fells einiger Säugetiere wie Schafe, die für verschiedene Zwecke - hauptsächlich zur Weiterverarbeitung zu Textil - verwendet werden. Wolle wird bereits seit rund 3000 Jahren verwendet und gilt als nachwachsender Rohstoff. Günstige und preiswerte Wolle findet man im Branchenbuch Die Münchner.
Geschäfte, die sich auf Wolle und andere Strick- und Wirkwaren spezialisiert haben, verkaufen neben Garne, Wirkwaren, Wollwaren, Strickwaren und Strickereien noch andere Produkte aus dem Textilbereich. Ein Laden, der Wolle verkauft, nennt man oft Wollgeschäft, Wollegeschäft. Die Gesamtheit der Produkte wird oftmals auch als "Wollwaren" bezeichnet.

Wie entsteht Wolle?

Um Wolle zu gewinnen, braucht es Tiere, welche Wolle als Fell tragen. In Frage kommen vor allem Schafe, aber auch Kaschmirziegen (woraus Kaschmir gewonnen wird), Angorakaninchen (woraus Angora gewonnen wird), Kamele, Lamas und Vikunjas. Um die Wolle zu gewinnen, muss man die Tiere scheren oder kämmen. Daraus entsteht beispielsweise Schurwolle. Bei einigen Schafrassen muss man das Fell auch zupfen.
Nach dem Scheren wird die Wolle gewaschen, gekämmt, gefärbt (alternativ auch gebleicht) und zu Kammgarn oder Streichgarn gesponnen. Dadurch entstehen Fäden, die sich anschließend verweben oder als Strickwaren verwenden lassen, diese können auch zu Teppichen geknüpft werden. Oftmals wird die Wolle auch "ausgerüstet" - damit bezeichnet man die Ausrüstung von Eigenschaften, welche die Wolle von Natur aus nicht hat. So kann man die Wolle z.B. zu Mottensicherheit, Filzfreiheit oder Maschinenwaschbarkeit ausrüsten.

Warum ist Wolle so beliebt?

Wolle ist aus mehreren Gründen sehr beliebt. Zum einen hat sie natürliche Thermoregulations-Eigenschaften. Sie kann Wasserdampf annehmen - man kann Wolle mit bis zu 33 Prozent ihres Trockengewichts mit Wasser "beladen", trotzdem fühlt sich die Wolle immer noch trocken an. Wolle leitet Feuchtigkeit außerdem besser ab als Baumwolle.
Ein weiterer großer Vorteil von Wolle ist ihre Belastbarkeit. Sie knittert kaum und nimmt Schmutz nur sehr schwer an. Auch Gerüche werden von Wolle kaum aufgenommen - und selbst wenn, dann riecht die Wolle nach ein paar Stunden an der frischen Luft wieder gut. Das liegt an der Selbstreinigungsfunktion der Wolle.

Qualität der Wolle

Es gibt verschiedene Wollsorten von verschiedener Qualität - das macht sich natürlich im Preis bemerkbar. Besonders qualitativ ist beispielsweise Merino-Possum-Wolle. Sie stammt häufig aus Neuseeland und wiegt sehr wenig, isoliert gleichzeitig aber sehr gut. Als besonders hochwertige Wolle gilt außerdem Wolle der Kleinkamele Alpakas. Der Vorteil dieser Wolle ist, dass sie die Wärme fünfmal besser als Schafwolle hält.
Im Handel stößt man oft auf die Begriffe Schurwolle oder Reine Schurwolle. Das bedeutet, dass es sich um vom lebenden Tier stammende Wolle handelt. Im Gegensatz dazu stammt Reißwolle aus den Fellen geschlachteter oder verendeter Tiere.

Berg am Laim

Berg am Laim

Der Begriff Berg am Laim bezeichnet ein Stadtviertel im Münchner Osten, das den Stadtbezirk 14 Berg am Laim bildet. In Berg am Laim wohnen momentan rund 37.000 Münchner auf einer Fläche von 631 Hektar - Berg am Laim ist somit einer der (flächen- und einwohnermäßig gesehen) kleinsten Stadtteile von München.
Berg am Laim wird im Westen von Haidhausen begrenzt, im Osten von Trudering, im Süden von Ramersdorf und im Norden durch Riem bzw. Bogenhausen. Früher gehörten Zamdorf und Steinhausen zu Berg am Laim, gehören nun aber seit der Neugliederung 1992 zu Bogenhausen hinzu.

Geschichte von Berg am Laim

Berg am Laim kann auf eine lange Geschichte zurück blicken. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Berg am Laim im Jahre 812 als "ad Perke". Der Zusatz "am Laim" folgte erst viel später, nämlich im Jahre 1430. Der Name von Berg am Laim setzt sich aus Berg (da das Stadtviertel erhöht ist) und Laim (das Dorf befand sich auf einer Löß-Lehm-Zunge der Münchner Schotterebene) zusammen. Interessant ist, dass Berg am Laim zwar geographisch zu Oberbayern gehörte, politisch aber wurde der heutige Stadtteil damals zum Kurfürstenbistum Köln zugerechnet.
Nachdem sich das Kurfürstenbistum Köln im Jahre 1801 auflöste, wanderte der Besitz von Berg am Laim nach Bayern. 1818 wurde Berg am Laim schließlich zur selbstständigen Gemeinde ernannt und 1913 nach München eingemeindet. In den darauf folgenden Jahren entwickelte sich Berg am Laim zu einem Wohnviertel. Im Zuge des sozialen Wohnungsbaus wurden Großwohnsiedlungen wie Neuramersdorf in dem Stadtviertel errichtet.
Mit der Zeit wuchs die Bevölkerung in Berg am Laim immer rascher an. Um diesem Wachstum und dem damit verbundenen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden, wurde die Berg-am-Laim-Straße bzw. die Kreillerstraße vierspurig ausgebaut.

Berg am Laim heute

Heute ist Berg am Laim ein Stadtteil mit viel Neubautätigkeit. Seit dem Wegzug des Flughafens aus Riem spielt auch der Fluglärm keine Rolle mehr, so dass immer mehr Münchner in das zentrale, aber doch grüne Stadtviertel ziehen. Arbeitsplätze gibt es im Bereich der Industrie und des Gewerbes. Viele Betriebe haben sich entlang der Bahnstrecke zwischen Trudering und Ostbahnhof angesiedelt.
Berg am Laim ist auch für Familien interessant, da es in dem Stadtviertel 17 Schulen, zwei Museen, zwei Bibliotheken und zahlreiche Möglichkeiten zur Erholung dank elf Sportanlagen und einem Theater gibt. Außerdem ist der Riemer Park - besser bekannt als "BUGA-Park" - ganz in der Nähe und lockt mit einem künstlichen See, einem Kiosk sowie Beachvolleyballplätzen.

Verkehrsanbindung in Berg am Laim

Berg am Laim ist sehr gut an das Münchner Straßennetz angebunden. Die wichtigste Straße ist die Berg-am-Laim-Straße bzw. Kreillerstraße, außerdem ist der Innsbrucker Ring als Teilstück des Mittleren Rings ganz in der Nähe.
Neben einer Trambahn- und verschiedenen Buslinien halten in Berg am Laim die S-Bahnlinien S2 und S4 (Haltestelle Berg am Laim) sowie die U-Bahnen U2 und U5.