Waschmaschine
Eine
Waschmaschine bezeichnet ein Gerät, das dem Reinigen von Textilien dient. Mit der Waschmaschine wird überwiegend
Wäsche gewaschen. Die Waschmaschine entfernt durch eine vorher gegebene Auswahl eines Waschprogrammes und der Zugabe von Waschmittel Verunreinigungen oder Verfärbungen. Man unterscheidet zwischen
Waschmaschinen als Haushaltsgerät und Waschmaschinen, die in der Industrie eingesetzt werden und die größer sind als die Haushaltsgeräte.
Eine Firma, die sich auch
Waschmaschinen spezialisiert hat, wird neben dem Verkauf dieser noch die Wartung und Reparatur anbieten, außerdem den Verkauf der
Waschmaschinenersatzteile. Ferner bieten viele Firmen einen Waschmaschinen Kundendienst (auch genannt: Waschmaschinen Notdienst) an, der bei Problemen sofort vor Ort und Stelle ist und dem Kunden Abhilfe verschaffen kann.
Geschichte der Waschmaschine
Die erste
Waschmaschine kam 1767 auf den Markt - ein Theologe aus Regensburg hatte die Rührflügelmaschine erfunden. Die erste Trommelwaschmaschine erblickte 1858 das Licht der Öffentlichkeit, und die erste
elektrische Waschmaschine wurde schließlich 1901 in Amerika entwickelt.
Eine
Waschmaschine im heutigen Sinne, nämlich als Vollautomat, kam 1946 in Amerika auf den Markt. Der deutsche Markt folgte 1951. In der Zeit darauf vermieteten Firmen
Waschmaschinen tageweise an Hausfrauen, weil sich damals kaum jemand eine eigene Waschmaschine leisten konnte.
Mit der Zeit kauften sich aber immer mehr Haushalte eine eigene
Waschmaschine, weshalb diese Verleihdienste heutzutage weitestgehend überflüssig sind - zumindest in Deutschland, denn beispielsweise in der Dominikanischen Republik gibt es solche Verleihe immer noch.
Unterscheidung bei Waschmaschinen
Bei
Waschmaschinen unterscheidet man zwischen der
Waschmaschine, die im Haushalt eingesetzt wird, und der Waschmaschine, die in der Industrie eingesetzt wird:
-
Haushaltswaschmaschine: Diese
Waschmaschine wird für kleinere Mengen Wäsche eingesetzt. Sie benötigt einen Strom-, einen Frischwasser- und einen Abwasseranschluss. Da das Erhitzen des Wassers mit Strom teuer ist, gibt es
Erdgaswaschmaschinen und sogar
Erdgaswäschetrockner.
- Industrielle Waschmaschine:
Waschmaschinen, die in der Industrie und im Gewerbe eingesetzt werden, sind größer und leistungsstärker als Haushaltsgeräte. Neben den Waschmaschinen, die mit einer Schleuder funktionieren, kommen in einer großen Wäscherei auch Waschstraßen zum Einsatz.
Umweltaspekt der Waschmaschine
Moderne
Waschmaschinen sind in der Regel sehr sparsam. Nachdem die Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung am 1. Januar 1998 in Kraft trat, kann jeder Verbraucher aber schon beim Kauf an einem Etikett sofort sehen, wie viel Energie die
Waschmaschine verbraucht.
So werden
Waschmaschinen nach ihrer Energieeffizienzklasse, ihrer Waschwirkungsklasse und der Schleuderwirkungsklasse eingeteilt. A ist die beste Note, G stellt die schlechteste Note dar. Es gibt auch Waschmaschinen, die besonders sparsam mit Energie umgehen, dass sie sogar die Noten A+ oder A++ erhalten.