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Brancheninfo: Zaun

Zaun

Ein Zaun ist eine bauliche Einrichtung, die zwei Bereiche voneinander trennt. Ein Zaun kann aus verschiedenen Materialien wie Holz (Edelkastanie, Lärche, Kiefer, Eiche, Fichte oder Weide), Metall, Draht oder Kunststoff bestehen. Zäune werden oft farbig angestrichen oder lackiert, imprägniert oder kunststoffbeschichtet.
Eine Firma, die sich auf Zäune spezialisiert hat, bietet neben diesen noch verwandte Produkte an wie Toranlagen, Gitter, Balkone aus Aluminium, Sichtschutzwände, Garagentore, Antriebe und Dienstleistungen wie Wartung der Zäune oder Dachrinnenservice.

Die Verwendung des Zauns

Ein Zaun kann entweder freiwillig aufgestellt werden (wie bei Häusern, Gärten usw.) oder aber vorgeschrieben sein. Zwingend benötigt man eine Umzäunung beispielsweise bei offenen Hochspannungsanlagen, bei Sprengstofffabriken, bei Steinbrüchen, Flugplätzen, Militärgeländen, Tierparks und bei der Absicherung von Baustellen (hierbei spricht man auch von einem Baustellenzaun).
Wird ein Zaun dazu verwendet, Tiere einzuschließen, spricht man von einem Gatter oder Pferch. Eine Abgrenzung aus Beton oder Stein nennt man Mauer. Anders als diese ist ein Zaun transportabel und in geringem Maße auch durchlässig.

Welche Arten von Zäune gibt es


Man unterscheidet zwischen folgenden Arten von Zäunen:

- Maschendrahtzaun: Ein Maschendrahtzaun besteht aus Pfosten und Drähten. Bei dieser Art von Zaun werden die Drähte zu Maschen verflochten und zwischen Pfosten gespannt. Je nach Einsatzgebiet sind die Maschen unterschiedlich groß, um beispielsweise kleine (oder große) Lebewesen aufzuhalten.
- Lattenzaun: Ein Lattenzaun ist ein Zaun, der aus senkrecht stehenden Latten errichtet wird, die mit Querbalken miteinander verbunden sind. Eine ältere Form des Lattenzaunes ist der Staketenzaun. In Bayern kennt man auch den Hanichlzaun, eine Art Zaun, der aus halbierten und oben zugespitzten Tannen- oder Fichtenstämmen besteht.
- Metallzaun: Ein Metallzaun ist ein Zaun aus Stahl oder Aluminium, bei der die Metallstäbe voll, quadratisch, rechteckig oder zu geschwungenen Mustern verwoben werden. Metallzäune sind meist verzinkt, um das Metall vor Korrosion zu schützen.
- Jägerzaun: Bei einem Jägerzaun werden oben zugespitzte Latten nebeneinander x-förmig an Querbalken befestigt. In manchen Gegenden benutzt man Jägerzäune noch gerne beim Hausbau.
- Weidezaun: Ein Weidezaun wird dort verwendet, wo man Tiere einzäunen muss. Weidezäune gibt es aus Holz, aber auch aus Draht. Letzteren kann man zu einem elektrischen Weidezaun umbauen, indem man durch den Draht oder durch farbige Kunststoffbänder Stromimpulse leitet.
- Schrankzaun: Ein Schrankzaun ist ein Weidezaun, der schnell errichtet und wieder demontiert werden kann. Bei diesem Zaun werden bis zu zwei Meter lange Steckenpaare in den Boden geschlagen, dass sie eine Schere bilden, in die wiederum bis zu zwei Meter lange Latten eingelegt werden.
- Betonzaun: Ein Betonzaun besteht aus Betonpfosten, zwischen denen Zaunplatten eingearbeitet werden. Der Vorteil bei diesem Zaun ist, dass er sehr blick- und lärmdicht ist, allerdings wird er oft als unschön empfunden.

Daneben gibt es noch weitere Formen wie Ringzaun, Flechtzaun, Bretterzaun, Speltenzaun und andere Unterarten von Zäunen.

Giesing

Giesing

Giesing ist ein Stadtteil von München und liegt am östlichen Hochufer der Isar. Im Norden grenzt Giesing an Haidhausen, im Osten an Ramersdorf, im Süden an Perlach bzw. Fasangarten und im Westen an die Au - allerdings wir die Au manchmal (zumindest teilweise) auch zu Giesing dazugezählt.
Giesing ist in zwei Bezirke aufgeteilt: In den Stadtbezirk 17 Obergiesing und den Stadtbezirk 18 Untergiesing-Harlaching. In ganz Giesing leben momentan rund 92.000 Menschen auf einer Fläche von ca. 1400 Hektar. In Giesing leben unterdurchschnittlich wenige junge Leute, dem Stadtviertel droht eine Überalterung. In Giesing leben außerdem viele qualifizierte Erwerbstätige - Giesing verliert zunehmend das Image des Arbeiterviertels.

Geschichte von Giesing

Das erste Mal wurde Giesing im Jahre 790 urkundlich erwähnt - damals noch unter den Namen "Kyesinga". Große Bedeutung erlangte Giesing im Mittelalter, als hier immer mehr Tagelöhner wohnten, die in München keine Wohnung fanden. Außerdem gab es in Giesing Institutionen, welche die Münchner nicht bei sich haben wollten, wie beispielsweise Irrenanstalt, Krankenhaus und Friedhof.
Giesing wurde 1854 nach München eingemeindet. Im Jahre 1936 wurde Giesing nach dem heutigen Muster in Obergiesing und Untergiesing-Harlaching aufgeteilt. Ein wichtiger geschichtlicher Aspekt von Giesing sind auch die Gefechte der "Roten Armee" und der Weißgardisten 1919. Auch das später errichtete Gefängnis Stadelheim, wo im Laufe der NS-Zeit hunderte Menschen hingerichtet wurden, ist mit dem Namen Giesing eng verknüpft.
Im Gegensatz zu Obergiesing blickt Untergiesing auf eine kurze Geschichte zurück: Es entstand erst im Laufe des 19. Jahrhunderts. Charakteristisch für Untergiesing waren die kleinen Herbergen bzw. Arbeiterwohnungen, die man heute noch in dem Bereich rund um die Pilgersheimer Straße sehen kann.

Giesing heute

Giesing ist heute ein gut durchmischter Stadtteil - sowohl in Anbetracht der Bevölkerung als auch der Bebauung. In Giesing gibt es Einfamilienhäuser, Kleinsiedlungen, Geschosswohnungen und Blockbauten. Während in Giesing früher vor allem viel Industrie angesiedelt war, hat sich das Bild nun geändert: Der Dienstleistungssektor stellt heute den Großteil der Arbeitsplätze.
Giesing ist auch für Familien interessant, weil es in den beiden Stadtbezirken zusammen 28 Schulen gibt sowie 27 Sportanlagen, ein Freibad, ein Hallenbad, ein Theater, ein Kino und vier Bibliotheken. Unter Fußballfans ist Giesing wegen dem Stadion an der Grünwalder Straße bekannt. Das Stadion soll nun zwar abgerissen werden, viele Fans aus Giesing und ganz München wollen das Stadion aber erhalten.

Verkehrsanbindung in Giesing

Giesing liegt zentral in München und ist deshalb ideal an das Münchner Straßennetz angebunden. Über den Mittleren Ring gelangt man sowohl schnell in die Innenstadt als auch auf diverse Autobahnen.
In Giesing halten die S-Bahnlinien S5 und S6 (Station Giesing) sowie die U-Bahnlinien U2 (Haltestellen Silberhornstraße, Untersbergstraße, Giesing) und U1 (Wettersteinplatz, St.-Quirin-Platz und Candidplatz) und diverse Bus- und Trambahnlinien.