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Zeitarbeit Giesing: 9 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Zeitarbeit

Zeitarbeit München

Zeitarbeit bezeichnet eine befristete Arbeitsaufnahme mit dem Zweck, kurzfristige Personalengpässe zu überbrücken. Das ist vor allem für saisonal abhängige Betriebe wichtig, die so flexibler handeln können. Bei der Zeitarbeit überlässt ein Arbeitgeber (zum Beispiel das Zeitarbeitsunternehmen) einen Arbeitnehmer einem Dritten - dem Kundenunternehmen.
Zeitarbeit wird auch als Leiharbeit, Arbeitnehmerüberlassung und Personalleasing bezeichnet. Für Zeitarbeiter gelten gesetzliche Bestimmungen wie beispielsweise das Lohnfortzahlungsgesetz, das Urlaubsgesetz und das Mutterschutzgesetz. Die Zeitarbeit ist rechtlich im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz geregelt.

Situation für Zeitarbeit in Deutschland

In Deutschland gibt es Zeitarbeiter jeglicher Qualifikation und in jeder Branche. Davon ausgenommen sind allerdings Betriebe des Bauhauptgewerbes, denn dort erlaubt der Gesetzgeber keine Zeitarbeit. Es existieren ungefähr 7000 Zeitarbeitsunternehmen. Das ist vergleichsweise wenig: nur etwa ein Prozent der arbeitenden Bevölkerung werden von Zeitarbeitsunternehmen beschäftigt. Seit dem 1. August 2008 gibt es in Deutschland den Ausbildungsberuf des Personaldienstleistungskaufmannes/-frau.
Unter den Zeitarbeitsfirmen gibt es sowohl Allrounder, die eine große Sparte an Branchen abdecken, als auch spezialisierte Arbeitnehmerüberlassungen, die sich beispielsweise auf Fernfahrer, Handwerker oder bestimmte kaufmännische Berufe spezialisiert haben.

Grundlagen für Zeitarbeit

Bei einem Zeitarbeitsverhältnis besteht ein Dreiecksverhältnis zwischen dem Zeitarbeiter, der Zeitarbeitsfirma und dem Kundenunternehmen der Zeitarbeitsfirma:
Arbeitnehmer: Ein Zeitarbeiter steht in einem Beschäftigungsverhältnis zu dem Verleiher - also der Zeitarbeitsfirma - mit den arbeitsvertraglichen, tarifvertraglichen und gesetzlichen Arbeitnehmerrechten. Im Gegensatz zu einem normalen Arbeitnehmer erbringt der Zeitarbeiter seine Arbeitsleistung aber nicht direkt für das Zeitarbeitsunternehmen, sondern dem Dritten, dem er überlassen wird. Der Entleiher trägt nun die Verantwortung für den Arbeitsschutz, hat aber auch das Weisungsrecht.
Zeitarbeitsfirma: Der Arbeitsvertrag, den ein Zeitarbeitsunternehmen mit dem Angestellten schließt, gleicht einem normalen Vertrag zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber - mit dem Unterschied, dass die Zeitarbeitsfirma berechtigt ist, den Arbeitnehmer einer anderen Firma zu überlassen. In der Regel vereinbaren das Kundenunternehmen und die Zeitarbeitsfirma einen Stundensatz für die zu leistende Arbeitszeit - dieser Stundensatz muss nicht dem Lohn des Zeitarbeiters gleichen. Im Normalfall übernimmt eine Zeitarbeitsfirma keine Gewährleistung für die Qualität der Arbeit des Zeitarbeiters.
Kundenunternehmen: Das Kundenunternehmen stellt den Zeitarbeiter in seine Dienste, ohne jedoch arbeitsrechtliche Ansprüche erfüllen zu müssen. Ist der Arbeitnehmerüberlassungs-Vertrag zwischen Zeitarbeiter und Zeitarbeitsfirma aber unwirksam, kommt nach Paragraph 10 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes ein Arbeitsverhältnis zwischen dem Kundenunternehmen und dem Zeitarbeiter zustande.

Warum Zeitarbeit?

Für Zeitarbeit sprechen viele Gründe:

Für Arbeitnehmer ist die Zeitarbeit ein gutes Sprungbrett, um nach längeren Arbeitspausen durch Mutterschaft, Arbeitslosigkeit oder Krankheit wieder in den Beruf einzusteigen. Andere wollen durch Zeitarbeit mehrere Unternehmen kennen lernen und sich eine große Berufserfahrung aneignen, ohne beim jeweiligen Unternehmen wieder kündigen zu müssen.
Für Kundenunternehmen liegt der Vorteil in der kurzfristigen Erreichbarkeit von zusätzlichen Arbeitskräften. Kommt es in einem Unternehmen zu einer höheren Nachfrage als gewohnt, können Zeitarbeiter eingestellt werden. Sobald diese nicht mehr gebraucht werden, kann der Vertrag mit dem Zeitarbeitsunternehmen beendet werden, die Zeitarbeiter verlassen den Betrieb wieder und Kündigungen bei eigenen Mitarbeitern waren somit nicht nötig. Außerdem sparen sich die Kundenunternehmen aufwendige und kostenintensive Bewerbungsverfahren. Sollte der Zeitarbeiter krank werden, muss das Kundenunternehmen den Ausfall nicht bezahlen oder bekommt Ersatz gestellt.

Giesing

Giesing

Giesing ist ein Stadtteil von München und liegt am östlichen Hochufer der Isar. Im Norden grenzt Giesing an Haidhausen, im Osten an Ramersdorf, im Süden an Perlach bzw. Fasangarten und im Westen an die Au - allerdings wir die Au manchmal (zumindest teilweise) auch zu Giesing dazugezählt.
Giesing ist in zwei Bezirke aufgeteilt: In den Stadtbezirk 17 Obergiesing und den Stadtbezirk 18 Untergiesing-Harlaching. In ganz Giesing leben momentan rund 92.000 Menschen auf einer Fläche von ca. 1400 Hektar. In Giesing leben unterdurchschnittlich wenige junge Leute, dem Stadtviertel droht eine Überalterung. In Giesing leben außerdem viele qualifizierte Erwerbstätige - Giesing verliert zunehmend das Image des Arbeiterviertels.

Geschichte von Giesing

Das erste Mal wurde Giesing im Jahre 790 urkundlich erwähnt - damals noch unter den Namen "Kyesinga". Große Bedeutung erlangte Giesing im Mittelalter, als hier immer mehr Tagelöhner wohnten, die in München keine Wohnung fanden. Außerdem gab es in Giesing Institutionen, welche die Münchner nicht bei sich haben wollten, wie beispielsweise Irrenanstalt, Krankenhaus und Friedhof.
Giesing wurde 1854 nach München eingemeindet. Im Jahre 1936 wurde Giesing nach dem heutigen Muster in Obergiesing und Untergiesing-Harlaching aufgeteilt. Ein wichtiger geschichtlicher Aspekt von Giesing sind auch die Gefechte der "Roten Armee" und der Weißgardisten 1919. Auch das später errichtete Gefängnis Stadelheim, wo im Laufe der NS-Zeit hunderte Menschen hingerichtet wurden, ist mit dem Namen Giesing eng verknüpft.
Im Gegensatz zu Obergiesing blickt Untergiesing auf eine kurze Geschichte zurück: Es entstand erst im Laufe des 19. Jahrhunderts. Charakteristisch für Untergiesing waren die kleinen Herbergen bzw. Arbeiterwohnungen, die man heute noch in dem Bereich rund um die Pilgersheimer Straße sehen kann.

Giesing heute

Giesing ist heute ein gut durchmischter Stadtteil - sowohl in Anbetracht der Bevölkerung als auch der Bebauung. In Giesing gibt es Einfamilienhäuser, Kleinsiedlungen, Geschosswohnungen und Blockbauten. Während in Giesing früher vor allem viel Industrie angesiedelt war, hat sich das Bild nun geändert: Der Dienstleistungssektor stellt heute den Großteil der Arbeitsplätze.
Giesing ist auch für Familien interessant, weil es in den beiden Stadtbezirken zusammen 28 Schulen gibt sowie 27 Sportanlagen, ein Freibad, ein Hallenbad, ein Theater, ein Kino und vier Bibliotheken. Unter Fußballfans ist Giesing wegen dem Stadion an der Grünwalder Straße bekannt. Das Stadion soll nun zwar abgerissen werden, viele Fans aus Giesing und ganz München wollen das Stadion aber erhalten.

Verkehrsanbindung in Giesing

Giesing liegt zentral in München und ist deshalb ideal an das Münchner Straßennetz angebunden. Über den Mittleren Ring gelangt man sowohl schnell in die Innenstadt als auch auf diverse Autobahnen.
In Giesing halten die S-Bahnlinien S5 und S6 (Station Giesing) sowie die U-Bahnlinien U2 (Haltestellen Silberhornstraße, Untersbergstraße, Giesing) und U1 (Wettersteinplatz, St.-Quirin-Platz und Candidplatz) und diverse Bus- und Trambahnlinien.