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Zeitarbeit Haidhausen: 6 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Zeitarbeit

Zeitarbeit München

Zeitarbeit bezeichnet eine befristete Arbeitsaufnahme mit dem Zweck, kurzfristige Personalengpässe zu überbrücken. Das ist vor allem für saisonal abhängige Betriebe wichtig, die so flexibler handeln können. Bei der Zeitarbeit überlässt ein Arbeitgeber (zum Beispiel das Zeitarbeitsunternehmen) einen Arbeitnehmer einem Dritten - dem Kundenunternehmen.
Zeitarbeit wird auch als Leiharbeit, Arbeitnehmerüberlassung und Personalleasing bezeichnet. Für Zeitarbeiter gelten gesetzliche Bestimmungen wie beispielsweise das Lohnfortzahlungsgesetz, das Urlaubsgesetz und das Mutterschutzgesetz. Die Zeitarbeit ist rechtlich im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz geregelt.

Situation für Zeitarbeit in Deutschland

In Deutschland gibt es Zeitarbeiter jeglicher Qualifikation und in jeder Branche. Davon ausgenommen sind allerdings Betriebe des Bauhauptgewerbes, denn dort erlaubt der Gesetzgeber keine Zeitarbeit. Es existieren ungefähr 7000 Zeitarbeitsunternehmen. Das ist vergleichsweise wenig: nur etwa ein Prozent der arbeitenden Bevölkerung werden von Zeitarbeitsunternehmen beschäftigt. Seit dem 1. August 2008 gibt es in Deutschland den Ausbildungsberuf des Personaldienstleistungskaufmannes/-frau.
Unter den Zeitarbeitsfirmen gibt es sowohl Allrounder, die eine große Sparte an Branchen abdecken, als auch spezialisierte Arbeitnehmerüberlassungen, die sich beispielsweise auf Fernfahrer, Handwerker oder bestimmte kaufmännische Berufe spezialisiert haben.

Grundlagen für Zeitarbeit

Bei einem Zeitarbeitsverhältnis besteht ein Dreiecksverhältnis zwischen dem Zeitarbeiter, der Zeitarbeitsfirma und dem Kundenunternehmen der Zeitarbeitsfirma:
Arbeitnehmer: Ein Zeitarbeiter steht in einem Beschäftigungsverhältnis zu dem Verleiher - also der Zeitarbeitsfirma - mit den arbeitsvertraglichen, tarifvertraglichen und gesetzlichen Arbeitnehmerrechten. Im Gegensatz zu einem normalen Arbeitnehmer erbringt der Zeitarbeiter seine Arbeitsleistung aber nicht direkt für das Zeitarbeitsunternehmen, sondern dem Dritten, dem er überlassen wird. Der Entleiher trägt nun die Verantwortung für den Arbeitsschutz, hat aber auch das Weisungsrecht.
Zeitarbeitsfirma: Der Arbeitsvertrag, den ein Zeitarbeitsunternehmen mit dem Angestellten schließt, gleicht einem normalen Vertrag zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber - mit dem Unterschied, dass die Zeitarbeitsfirma berechtigt ist, den Arbeitnehmer einer anderen Firma zu überlassen. In der Regel vereinbaren das Kundenunternehmen und die Zeitarbeitsfirma einen Stundensatz für die zu leistende Arbeitszeit - dieser Stundensatz muss nicht dem Lohn des Zeitarbeiters gleichen. Im Normalfall übernimmt eine Zeitarbeitsfirma keine Gewährleistung für die Qualität der Arbeit des Zeitarbeiters.
Kundenunternehmen: Das Kundenunternehmen stellt den Zeitarbeiter in seine Dienste, ohne jedoch arbeitsrechtliche Ansprüche erfüllen zu müssen. Ist der Arbeitnehmerüberlassungs-Vertrag zwischen Zeitarbeiter und Zeitarbeitsfirma aber unwirksam, kommt nach Paragraph 10 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes ein Arbeitsverhältnis zwischen dem Kundenunternehmen und dem Zeitarbeiter zustande.

Warum Zeitarbeit?

Für Zeitarbeit sprechen viele Gründe:

Für Arbeitnehmer ist die Zeitarbeit ein gutes Sprungbrett, um nach längeren Arbeitspausen durch Mutterschaft, Arbeitslosigkeit oder Krankheit wieder in den Beruf einzusteigen. Andere wollen durch Zeitarbeit mehrere Unternehmen kennen lernen und sich eine große Berufserfahrung aneignen, ohne beim jeweiligen Unternehmen wieder kündigen zu müssen.
Für Kundenunternehmen liegt der Vorteil in der kurzfristigen Erreichbarkeit von zusätzlichen Arbeitskräften. Kommt es in einem Unternehmen zu einer höheren Nachfrage als gewohnt, können Zeitarbeiter eingestellt werden. Sobald diese nicht mehr gebraucht werden, kann der Vertrag mit dem Zeitarbeitsunternehmen beendet werden, die Zeitarbeiter verlassen den Betrieb wieder und Kündigungen bei eigenen Mitarbeitern waren somit nicht nötig. Außerdem sparen sich die Kundenunternehmen aufwendige und kostenintensive Bewerbungsverfahren. Sollte der Zeitarbeiter krank werden, muss das Kundenunternehmen den Ausfall nicht bezahlen oder bekommt Ersatz gestellt.

Haidhausen

Haidhausen

Haidhausen ist ein Stadtteil im Münchner Zentrum und bildet zusammen mit der Au den Stadtbezirk 5 "Au-Haidhausen". Haidhausen wird auch oftmals als das "Zweite Schwabing" bezeichnet, da sich in Haidhausen in den vergangenen Jahren viele Bars und Szenekneipen angesiedelt haben. Besonders junge Menschen zieht es in das neue Münchner In-Viertel Haidhausen.
In Haidhausen und in der Au leben insgesamt 52.000 Menschen auf einer Fläche von 422 Hektar. 62 Prozent der Haushalte in Haidhausen und in der Au sind Ein-Personen-Haushalte - man sieht anhand dieser Zahl wieder, dass Haidhausen gerade bei Singles begehrt ist. Der Ausländeranteil beträgt 25 Prozent.

Geschichte von Haidhausen

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Haidhausen im Jahre 808. Damals nannte sich Haidhausen noch "haidhusir" und war eine kleine Ansammlung von Häusern mit einer Kirche. Haidhausen konnte man von München aus über einen "gaachen Steig" (also: "sehr steiler Weg") erreichen, der Name wandelte sich im Laufe der Jahre zu "Gasteig". Der Name taucht auch heute noch in Haidhausen auf - so heißt das bekannte Kulturzentrum am Rosenheimer Platz.
Haidhausen war von großer wirtschaftlicher Bedeutung für München, weil der Salzweg durch das Dorf führte. Politisch gesehen gehörte Haidhausen bis 1612 zu Wolfratshausen hinzu. Danach bildete Haidhausen mit Au und Untergiesing eine eigene Verwaltung. 1826 schließlich ging das Dorf an den bayerischen Staat über und wurde 1854 eingemeindet. Danach wuchs Haidhausen in Folge der Industrialisierung stark an - bald überschritt die Einwohnerzahl die fünfstellige Marke.

Haidhausen heute

Der Charakter von Haidhausen hat sich gewandelt. War Haidhausen früher noch eine Arbeitervorstadt mit einem hohen Anteil an einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen, ist es heute ein absolutes In-Viertel mit Luxuswohnungen und vielen Einwohnern mit hohem Einkommen- und Bildungsniveau. Haidhausen ist so beliebt, weil es nahe an der Isar liegt, eine zentrale Lage hat, gut erreichbar ist und viele Freizeitmöglichkeiten bietet.
Auch die Wirtschaftsstruktur hat sich in Haidhausen gewandelt. Früher war in dem Stadtteil viel produzierendes Gewerbe und Industrie angesiedelt. Heute entfällt ein Großteil der Arbeitsplätze auf den Dienstleistungssektor. Überall finden sich Geschäfte, Boutiquen, Banken, Versicherungen, Reisebüros und trendige Läden. Neben den Isarauen finden sich in Haidhausen und in der Au zahlreiche Erholungsmöglichkeiten wie 16 Sportanlagen, fünf Theater, sechs Kinos und ein Hallenbad - das traditionsreiche Müller'sche Volksbad.

Verkehrsanbindung von Haidhausen

Haidhausen liegt zentral in München und ist demnach ausgezeichnet an den öffentlichen Verkehr angebunden. Unter anderem verkehren hier verschiedene S-Bahnen der Stammstrecke an den Stationen Rosenheimer Platz und Ostbahnhof sowie die U-Bahnlinien U4 und U5 (Max-Weber-Platz).
Auch mit dem Auto erreicht man Haidhausen gut, beispielsweise über die Einsteinstraße, die Innere Wiener Straße und die Ismaninger Straße. Wer in Haidhausen parken will, sollte allerdings Geduld mitbringen: Ein freier Parkplatz ist oftmals nur sehr schwer zu finden.