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Zeitarbeit Westend: 10 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Zeitarbeit

Zeitarbeit München

Zeitarbeit bezeichnet eine befristete Arbeitsaufnahme mit dem Zweck, kurzfristige Personalengpässe zu überbrücken. Das ist vor allem für saisonal abhängige Betriebe wichtig, die so flexibler handeln können. Bei der Zeitarbeit überlässt ein Arbeitgeber (zum Beispiel das Zeitarbeitsunternehmen) einen Arbeitnehmer einem Dritten - dem Kundenunternehmen.
Zeitarbeit wird auch als Leiharbeit, Arbeitnehmerüberlassung und Personalleasing bezeichnet. Für Zeitarbeiter gelten gesetzliche Bestimmungen wie beispielsweise das Lohnfortzahlungsgesetz, das Urlaubsgesetz und das Mutterschutzgesetz. Die Zeitarbeit ist rechtlich im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz geregelt.

Situation für Zeitarbeit in Deutschland

In Deutschland gibt es Zeitarbeiter jeglicher Qualifikation und in jeder Branche. Davon ausgenommen sind allerdings Betriebe des Bauhauptgewerbes, denn dort erlaubt der Gesetzgeber keine Zeitarbeit. Es existieren ungefähr 7000 Zeitarbeitsunternehmen. Das ist vergleichsweise wenig: nur etwa ein Prozent der arbeitenden Bevölkerung werden von Zeitarbeitsunternehmen beschäftigt. Seit dem 1. August 2008 gibt es in Deutschland den Ausbildungsberuf des Personaldienstleistungskaufmannes/-frau.
Unter den Zeitarbeitsfirmen gibt es sowohl Allrounder, die eine große Sparte an Branchen abdecken, als auch spezialisierte Arbeitnehmerüberlassungen, die sich beispielsweise auf Fernfahrer, Handwerker oder bestimmte kaufmännische Berufe spezialisiert haben.

Grundlagen für Zeitarbeit

Bei einem Zeitarbeitsverhältnis besteht ein Dreiecksverhältnis zwischen dem Zeitarbeiter, der Zeitarbeitsfirma und dem Kundenunternehmen der Zeitarbeitsfirma:
Arbeitnehmer: Ein Zeitarbeiter steht in einem Beschäftigungsverhältnis zu dem Verleiher - also der Zeitarbeitsfirma - mit den arbeitsvertraglichen, tarifvertraglichen und gesetzlichen Arbeitnehmerrechten. Im Gegensatz zu einem normalen Arbeitnehmer erbringt der Zeitarbeiter seine Arbeitsleistung aber nicht direkt für das Zeitarbeitsunternehmen, sondern dem Dritten, dem er überlassen wird. Der Entleiher trägt nun die Verantwortung für den Arbeitsschutz, hat aber auch das Weisungsrecht.
Zeitarbeitsfirma: Der Arbeitsvertrag, den ein Zeitarbeitsunternehmen mit dem Angestellten schließt, gleicht einem normalen Vertrag zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber - mit dem Unterschied, dass die Zeitarbeitsfirma berechtigt ist, den Arbeitnehmer einer anderen Firma zu überlassen. In der Regel vereinbaren das Kundenunternehmen und die Zeitarbeitsfirma einen Stundensatz für die zu leistende Arbeitszeit - dieser Stundensatz muss nicht dem Lohn des Zeitarbeiters gleichen. Im Normalfall übernimmt eine Zeitarbeitsfirma keine Gewährleistung für die Qualität der Arbeit des Zeitarbeiters.
Kundenunternehmen: Das Kundenunternehmen stellt den Zeitarbeiter in seine Dienste, ohne jedoch arbeitsrechtliche Ansprüche erfüllen zu müssen. Ist der Arbeitnehmerüberlassungs-Vertrag zwischen Zeitarbeiter und Zeitarbeitsfirma aber unwirksam, kommt nach Paragraph 10 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes ein Arbeitsverhältnis zwischen dem Kundenunternehmen und dem Zeitarbeiter zustande.

Warum Zeitarbeit?

Für Zeitarbeit sprechen viele Gründe:

Für Arbeitnehmer ist die Zeitarbeit ein gutes Sprungbrett, um nach längeren Arbeitspausen durch Mutterschaft, Arbeitslosigkeit oder Krankheit wieder in den Beruf einzusteigen. Andere wollen durch Zeitarbeit mehrere Unternehmen kennen lernen und sich eine große Berufserfahrung aneignen, ohne beim jeweiligen Unternehmen wieder kündigen zu müssen.
Für Kundenunternehmen liegt der Vorteil in der kurzfristigen Erreichbarkeit von zusätzlichen Arbeitskräften. Kommt es in einem Unternehmen zu einer höheren Nachfrage als gewohnt, können Zeitarbeiter eingestellt werden. Sobald diese nicht mehr gebraucht werden, kann der Vertrag mit dem Zeitarbeitsunternehmen beendet werden, die Zeitarbeiter verlassen den Betrieb wieder und Kündigungen bei eigenen Mitarbeitern waren somit nicht nötig. Außerdem sparen sich die Kundenunternehmen aufwendige und kostenintensive Bewerbungsverfahren. Sollte der Zeitarbeiter krank werden, muss das Kundenunternehmen den Ausfall nicht bezahlen oder bekommt Ersatz gestellt.

Westend

Stadtteil Westend in München

Das Westend ist ein Stadtteil im Herzen Münchens. Zusammen mit der Schwanthalerhöhe bildet das Westend den 8. Stadtbezirk (Schwanthalerhöhe genannt). Im Volksmund wird allerdings häufig der gesamte Stadtbezirk als "Westend" bezeichnet.
Das Westend ist 207 Hektar groß, und wird von etwas mehr als 25.000 Münchnern und Münchnerinnen bewohnt.

Wo liegt das Westend?

Das Westend befindet sich am westlichen Rand der Münchner Innenstadt. Den östlichen Rand des Westend bildet die Theresienwiese, im Norden, Westen und Süden wird das Westend von Bahnlinien begrenzt.
Das Westend hat eine überdurchschnittliche gute Verkehrsanbindung. Die U-Bahnlinien U4 und U5 sowie die S-Bahn bedienen das Viertel. Zudem liegt das Westend direkt am Mittleren Ring, was eine optimale Anbindung für Autofahrer garantiert.

Die Geschichte des Westends

Westend wurden früher Viertel genannt, die zur Zeit ihrer Entstehung am westlichen Ende der Stadt lagen. Die Benennung als Westend ist weit verbreitet. Am bekanntesten dürfte hierbei das Londoner West End sein. Aber auch in Berlin, Essen und Frankfurt gibt es Viertel, die Westend heißen. Die offizielle Bezeichnung als "Schwanthalerhöhe" wurde zu Ehren des bayrischen Bildhauers Ludwig von Schwanthaler gewählt. Von Schwanthaler schuf die Bavaria am Fuße der Theresienwiese, die schon bald zu einem der Wahrzeichen der Stadt München wurde.
Die Entwicklung des Westend ist mit der Zeit der Industrialisierung rasant voran geschritten. Das Stadtbild war dementsprechend erheblich von Industrie und Handwerk geprägt, das Westend wurde zum Arbeiterviertel. Für die Arbeiter im Westend wurden eine große Zahl an Genossenschaftssiedlungen errichtet, die bis heute den Großteil des im Viertel verfügbaren Wohnraums ausmachen.

Das Westend Heute

Bis Heute ist der Anteil der Arbeiter im Westend für Münchner Verhältnisse überdurchschnittlich hoch. Dennoch hat sich im Westend einiges getan: die alten Wohnquartiere wurden nach und nach saniert und modernisiert, die Verkehrsanbindung stetig verbessert. Zusätzlich entsteht, insbesondere auf alten Industrie- und Gewerbeflächen, stetig neuer Wohnraum.
Besonders verändert hat sich die wirtschaftliche Struktur des Viertels: Industrielle Betriebe gibt es so gut wie nicht mehr. Dafür haben neue Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe sowie Betriebe aus der Hightech-Branche im Westend ein neues Zuhause gefunden. Mit dem Umzug der Münchner Messe nach Riem wurde mit dem Alten Messegelände ein großer Bereich im Herzen des Viertels frei. Nach und nach wird dort neuer Wohnraum und Platz für Gewerbe geschaffen, um dem Zustrom von Münchnern gewachsen zu sein.
Dank einer hervorragenden sozialen (8 Schulen, ausreichend Ärzte und Kindergartenplätze) und kulturellen Infrastruktur, vieler Grünflächen und etlichen Möglichkeiten zur Ausübung von den verschiedensten Hobbys wird das Westend nicht nur bei Familien immer beliebter. Das Westend ist ein dicht bebautes Viertel mit sehr urbanem Charakter. Ein hoher Ausländeranteil verspricht ein ganz besonderes Flair, das von einer großen Zahl verschiedener Kulturen, Sprachen und Mentalitäten beeinflusst ist. Besonders bei Studenten, jungen Münchnern und Familien ist das Westend aufgrund der überdurchschnittlich hohen Lebensqualität und einer nahezu optimalen Lage ein beliebtes Stadtviertel - Tendenz steigend!