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Zimmerei Maxvorstadt: 1 Einträge gefunden

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Branche: Zimmerei Maxvorstadt - weitere Einträge

Hofbauer

Zimmerei Maxvorstadt
Tel.: (089) 3112007
Barerstr. 49
80799 München
, Maxvorstadt
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Brancheninfo: Zimmerei

Zimmerei

Mit dem Begriff Zimmerei bezeichnet man einen Betrieb, der Holz zu Bauwerken, Konstruktionen und Bauteilen verarbeitet. Anders als ein klassischer Holzverarbeitender Betrieb führt eine Zimmerei auch Dachdecker- und Treppenbauarbeiten aus.
Wurden in einer Zimmerei früher nur Massivholz sowie Furniere und Schnittholz verwendet, wird in den letzten Jahren auch vermehrt Metall und Plastik eingesetzt, um ein optimales und kostensparendes Ergebnis zu erreichen.

Aufbau einer Zimmerei

In so gut wie jeder Zimmerei findet sich ein großer Lagerbereich (zum Lagern von Holz, das dann in der Zimmerei verarbeitet wird), eine Maschinenhalle, in der das Material verarbeitet wird, sowie meist ein Abbundplatz (dort werden die gefertigten Bauteile vormontiert). Die meisten Zimmerei-Betriebe haben sich in den letzten Jahren Zug um Zug modernisiert, neue Technologien haben Einzug gehalten und gestalten Arbeitsabläufe in der Zimmerei immer rationeller und vor allem zeitsparender.
Die Arbeit in einer Zimmerei ist heute nicht mehr mit dem klassischen Zimmermanns-Holzbau aus dem 19. Jahrhundert zu vergleichen: mehr und mehr treten Überschneidungen mit dem Ingenieur-Holzbau auf.

Tätigkeiten einer Zimmerei


Eine Zimmerei führt eine Vielzahl von Tätigkeiten aus. Der Arbeitsalltag in einer Zimmerei ist dadurch äußerst vielfältig. Durchgeführt werden:

- Innenausbauten: Die Zimmerei plant und baut Wand- und Deckenverkleidungen und -verschalungen, Fußbodenbeläge, Treppen und wärme- oder schalldämmende Wände und Decken.
- Konstruktion von Holzbauten: Auch ganze Bauwerke aus Holz sind für die Zimmerei kein Problem. Vom Carport über Einfamilienhäuser bis hin zu Brücken und Wassertürmen ist alles möglich.
- Konstruktion von Bauwerk-Teilen: Hier fallen insbesondere Dachstühle und Balkone, aber auch ganze Fachwerk-Bauteile in das Aufgabengebiet der Zimmerei.

Wer arbeitet in einer Zimmerei?

Eine Zimmerei beschäftigt in erster Linie ausgebildete Zimmerleute. Benötigt werden Materialkenntnisse (der Werkstoff Holz ist extrem vielseitig), technische Kenntnisse (Arbeiten nach exakten Bauplänen sowie das Erstellen dieser) sowie praktische Kenntnisse, damit die Bauprojekte so umgesetzt werden können, wie es vom Kunden gewünscht wird.
Die Arbeit in einer Zimmerei erfordert ein hohes Maß an Team-Kompetenz (auf einer Baustelle arbeiten zahlreiche verschiedene Handwerker zusammen), aber auch erhebliche Belastungsfähigkeit: In einer Zimmerei ist körperliche Schwerstarbeit (auch in großer Höhe) an der Tagesordnung. Eine Zimmerei arbeitet und plant je nach Auftragslage. Der Arbeitsmarkt ist demnach in hohem Maße von der aktuellen Konjunktur abhängig.
Die Ausbildung zum Zimmerer bzw. zur Zimmerin ist in Deutschland ein Ausbildungsberuf, der unter das Berufsbildungsgesetz fällt. Die Ausbildung dauert im Durchschnitt 3 Jahre. Es werden zahlreiche Zusatzausbildungen und weiterführende Studiengänge an Universitäten sowie Fachhochschulen angeboten.

Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.