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Brancheninfo: polieren

Autopflege

Mit dem Begriff Autopflege bezeichnet man die Reinigung sowie die Instandhaltung von Autos. Eine umfassende Autopflege schließt sowohl den Innenraum als auch das Äußere des Kraftfahrzeugs mit ein. Wird regelmäßig eine Autopflege durchgeführt, verliert das Auto deutlich langsamer an Wert.
Nicht selten werden bei der Autopflege auch kleinere Reparatur- und Ausbesserungsarbeiten erledigt. Meistens wird die Autopflege vom Halter des Fahrzeugs durchgeführt. In speziellen Fällen (wie zum Beispiel vor einem anstehenden Verkauf oder bei besonders starker Verschmutzung) werden aber auch Firmen beauftragt, die sich auf Autopflege spezialisiert haben.

Welche Orte sind für die Autopflege geeignet?

Handelt es sich um eine Autopflege, die nur das Innere des Wagens betrifft, gibt es nur wenige Einschränkungen. Wenn keine Gefahr für eine Verschmutzung des Pflegeplatzes besteht, kann die Autopflege überall dort stattfinden, wo ausreichend Platz vorhanden ist.
Oft kann es allerdings Sinn machen, eigens für den Zweck der Autopflege konzipierte Einrichtungen aufzusuchen. Hier sind nicht nur der notwendige Platz, sondern auch noch zahlreiche Hilfsmittel (wie zum Beispiel Staubsauger, Wassereimer, Kompressoren zum Aufpumpen von Reifen usw.) vorhanden, die die Autopflege erheblich erleichtern. Solche Pflegeplätze werden in manchen Fällen von der Gemeinde betrieben, sind meistens aber in der Nähe von Waschanlagen, Tankstellen oder auch auf Rastplätzen und Autohöfen zu finden.
Komplizierter wird es, wenn es sich um eine umfassendere Pflege handelt, die eine Wäsche des Äußeren oder des Motors mit einschließt oder aber besonders viel Schmutz erzeugt. Die Autopflege hinterlässt dann häufig stark verschmutzte und mit Putzmitteln vermischte Abwässer. Aus Umweltschutzgründen ist daher eine solche Autopflege entweder ganz verboten, nur an eigenes dafür ausgewiesenen Orten gestattet oder aber grundsätzlich erlaubt (wenn die örtliche Kanalisation mit entsprechenden Vorrichtungen ausgestattet ist, die Umweltschäden verhindern).
Genaue Regelungen bezüglich der Autopflege sind bei der jeweiligen Gemeinde zu erfragen. Es ist also ratsam, vor der Autopflege entsprechende Erkundigungen einzuholen, um Verstöße gegen die jeweilige Entwässerungssatzung zu vermeiden.

Autopflege in der Waschanlage

Häufig wird für die Autopflege eine Waschanlage aufgesucht. Die Autopflege geschieht hier nicht nur sehr intensiv, sondern auch besonders zeitsparend. Die erste voll automatisierte Waschanlage wurde 1963 von Franz Christ gebaut.

- Autowaschstraße: Hier wird das Auto auf ein Förderband gestellt und durchläuft anschließend nacheinander eine Reihe von Reinigungsetappen. Der Kunde muss das Auto während der Autopflege nicht verlassen, zudem haben Autowaschstraßen eine besonders hohe Kapazität.
- Portalwaschanlage: Im Gegenteil zur Waschstraße geschieht die Autopflege hier an einem festen Platz. Die Reinigungsvorrichtungen sind auf fahrbaren Gestellen montiert und werden nacheinander über das Auto geführt. Portalwaschanlagen sind platzsparend, die Autopflege dauert aber etwas länger.

Welche Reinigungsprogramme zur Autopflege genau angeboten werden, ist von Waschanlage zu Waschanlage verschieden. Moderne Waschanlagen können von der Wäsche (durch Bürsten oder Hochdruck), über Wachsen, Polieren Trocknen, Unterbodenwäsche (oft wird auch zusätzlich eine Unterbodenkonservierung angeboten, bei der ein spezielles Wachs aufgetragen wird) bis hin zur Felgenwäsche alle wesentlichen Elemente der (äußeren) Autopflege durchführen.

Feldmoching

Feldmoching

Als Feldmoching wird ein Stadtteil im Norden Münchens bezeichnet. Zusammen mit dem Hasenbergl bildet Feldmoching den Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl (Stadtbezirk 24). Der Bezirk besteht aus den Bezirksteilen Feldmoching, Hasenbergl-Lerchenau Ost, Ludwigsfeld und Lerchenau West. Er ist etwa 2900 Hektar groß und bietet ungefähr 56000 Münchnerinnen und Münchnern ein Zuhause.

Lage und Verkehrsanbindung von Feldmoching

Feldmoching liegt im äußersten Münchner Norden. Die nördliche Grenze von Feldmoching bildet somit die Münchner Stadtgrenze. Im Süden von Feldmoching liegt der Rangierbahnhof Nord der Deutschen Bahn, die östliche Grenze bildet das Hasenbergl, die westliche die Dachauer Straße.
Feldmoching verfügt über eine gute Verkehrsanbindung. Das Viertel ist direkt an das Münchner U-Bahn-Netz angeschlossen. Die U-Bahn-Linie 2 bietet eine direkte Verbindung zum Münchner Hauptbahnhof und in die Münchner Innenstadt. Zusätzlich hält in Feldmoching die S-Bahn-Linie S1 (Richtung Freising), die direkt zum Münchner Flughafen führt. Dazu halten in Feldmoching Regionalbahnen, die auf der Strecke München-Landshut verkehren. Der Feldmochinger Bahnhof ist somit eine wichtige Schnittstelle von Regional- und Nahverkehr. Feldmoching wird auch von zahlreichen Buslinien bedient.
Für Autofahrer ist die direkte Lage von Feldmoching am Münchner Autobahnring (A99) von großem Vorteil. Demnach sind die Autobahnen rund um München von Feldmoching aus sehr gut und in kurzer Zeit zu erreichen.

Geschichte von Feldmoching

Feldmoching kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Um das Jahr 500 wurde das heutige Feldmoching von Bajuwaren gegründet. Damals wurde Feldmoching noch "Feldmohinga" genannt. Diese Bezeichnung kommt vermutlich vom bajuwarischen Namen "Macho" und wurde im Laufe der Zeit zum heute gebräuchlichen Feldmoching.
War Feldmoching früher einer der bedeutendsten Orte der Region und noch lange Zeit eine selbstständige Gemeinde, verlor der Ort mit der Stadtgründung Münchens nach und nach an Bedeutung. Um die Jahrhundertwende zwischen 19. und 20. Jahrhundert wurde Feldmoching quasi von den neu entstehenden Kolonien Fasanerie, Harthof und Lerchenau eingekreist. Im Jahr 1938 erfolge schließlich die Eingemeindung in die Stadt München.
Trotz der günstigen Lage an der Eisenbahnstrecke München-Landshut siedelten sich in Feldmoching, anders als in anderen Teilen des Münchner Nordens, nie Industrie- und Gewerbebetriebe im großen Stil an.

Feldmoching heute

Bis in die heutige Zeit ist Feldmoching einer der dörflichsten und am ländlichsten geprägten Stadtteile Münchens. Feldmoching hat die höchste Bauernhof-Dichte Münchens. Obwohl die landwirtschaftlichen Betriebe und die dörfliche Struktur mit vielen Ein- und Zweifamilienhäusern das Viertel eindeutig dominieren, hält auch in Feldmoching modernes urbanes Flair Einzug.
In den 50er und 60er Jahren entstanden eine große Zahl an größeren Wohnsiedlungen und -anlagen. Die stetige Modernisierung hat den Bewohnern von Feldmoching nicht nur eine ständige verbesserte Verkehrsanbindung, sondern auch zahlreiche Erholungsgebiete und Freizeitbereiche beschert: durch den Kiesabbau, der für den Bau der Autobahnen rund um München nötig war, entstanden mit dem Regattapark-See, dem Feldmochinger See, dem Fasaneriesee und dem Lerchenauer See vier künstliche Seen, die heute als Badeseen und aufgrund ihrer grünen Umgebung geschätzt werden.