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Renovieren Laim: 10 Einträge gefunden

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Brancheninfo: renovieren

Renovierung

Mit dem Begriff Renovierung wird im Bauwesen der Vorgang der baulichen (Wieder-) Instandsetzung eines Hauses, einer Wohnung oder von Geschäfts- und Nutzflächen bezeichnet. Bei der Renovierung werden Beschädigungen, die über eine gewisse Dauer hinweg entstanden sind, beseitigt, und so der ursprüngliche Zustand der baulichen Einrichtung wieder hergestellt.
Im Gegensatz zur Sanierung handelt es sich bei der Renovierung meist um kleinere bis mittlere Schönheitsreparaturen. Eine Sanierung erfordert hingegen den Eingriff in die Bausubstanz und ist deshalb ein wesentlich aufwändigeres Unterfangen. Nicht selten enthält der Vorgang der Sanierung aber auch verschiedene kleinere und größere Renovierungsarbeiten. Der Übergang zwischen Sanierung und Renovierung ist also bisweilen fließend.

Wann muss man eine Renovierung durchführen?

Ist man Eigentümer eines Objekts, muss eine Renovierung grundsätzlich nur dann durchgeführt werden, wenn Anlass dazu besteht. Eine Renovierung ist dann vor allem aus ästhetischen Gründen (zum Beispiel bei verfärbten Farbflächen) sinnvoll. Oft wird eine Renovierung auch nötig, wenn das Objekt (neu-)vermietet werden oder verkauft werden soll.
Grundsätzlich ist nämlich jeder Vermieter per Gesetz dazu verpflichtet, regelmäßig eine Renovierung (die so genannten Schönheitsreparaturen) durchzuführen. Per Definition umfassen diese Schönheitsreparaturen Tapezieren, Anstreichen oder Kalken der Wand- und Deckenflächen, Streichen der Fußböden, Streichen von Heizungen und Heizungsrohren, Streichen der Haustüre (von Innen) sowie der Türen in der Wohnung und die Fenster (von Innen) sowie Vorbereitungsarbeiten, die nötig sind, um die Renovierung angemessen durchführen zu können.
Ist man Mieter einer Wohnung, wird die Sache etwas komplizierter. Obwohl eigentlich der Vermieter gesetzlich dazu verpflichtet ist, sich um die Renovierung zu kümmern, wird diese Pflicht meist auf den Mieter abgewälzt. Dies geschieht durch eine zusätzliche Klausel im Mietvertrag, die die genauen Pflichten der Vertragspartner regelt. Üblicherweise wird die Renovierung beim Auszug zum Ende des Mietverhältnisses und während der Mietzeit in einem bestimmen Rhythmus fällig. Oft sind die Fristen für die verschiedenen Räume des Objekts unterschiedlich geregelt. Seltener wird auch eine Renovierung bei Einzug beziehungsweise Beginn des Mietverhältnisses verlangt.

Wer führt eine Renovierung durch?

Da es sich bei einer Renovierung meist um kleinere bis mittlere Arbeiten handelt, die kaum Fachkenntnisse voraussetzen, wird sie meist selbst durchgeführt. Um optimale Ergebnisse zu erreichen oder aus Gründen der Zeitersparnis kann es allerdings auch sinnvoll sein, für eine Renovierung auf professionelle Unternehmen zurückzugreifen. Gesichert ist in diesem Fall nicht nur die einwandfreie Ausführung der Arbeiten, sondern auch eine ausführliche Beratung im Vorfeld hinsichtlich Farbwirkung oder verwendeter Materialien.
So kann die Renovierung zum Anlass genommen werden, einzelne Bereiche des Objekts deutlich aufzuwerten oder auch seine Energiebilanz zu überprüfen und Einsparungsmöglichkeiten aufzudecken. Gerade für den Besitzer kann sich die professionelle Renovierung trotz der oft nicht geringen Investition langfristig lohnen, und erheblich zum Werterhalt oder gar zur Wertsteigerung des Objekts beitragen.

Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.