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Renovieren Ramersdorf: 9 Einträge gefunden

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Brancheninfo: renovieren

Renovierung

Mit dem Begriff Renovierung wird im Bauwesen der Vorgang der baulichen (Wieder-) Instandsetzung eines Hauses, einer Wohnung oder von Geschäfts- und Nutzflächen bezeichnet. Bei der Renovierung werden Beschädigungen, die über eine gewisse Dauer hinweg entstanden sind, beseitigt, und so der ursprüngliche Zustand der baulichen Einrichtung wieder hergestellt.
Im Gegensatz zur Sanierung handelt es sich bei der Renovierung meist um kleinere bis mittlere Schönheitsreparaturen. Eine Sanierung erfordert hingegen den Eingriff in die Bausubstanz und ist deshalb ein wesentlich aufwändigeres Unterfangen. Nicht selten enthält der Vorgang der Sanierung aber auch verschiedene kleinere und größere Renovierungsarbeiten. Der Übergang zwischen Sanierung und Renovierung ist also bisweilen fließend.

Wann muss man eine Renovierung durchführen?

Ist man Eigentümer eines Objekts, muss eine Renovierung grundsätzlich nur dann durchgeführt werden, wenn Anlass dazu besteht. Eine Renovierung ist dann vor allem aus ästhetischen Gründen (zum Beispiel bei verfärbten Farbflächen) sinnvoll. Oft wird eine Renovierung auch nötig, wenn das Objekt (neu-)vermietet werden oder verkauft werden soll.
Grundsätzlich ist nämlich jeder Vermieter per Gesetz dazu verpflichtet, regelmäßig eine Renovierung (die so genannten Schönheitsreparaturen) durchzuführen. Per Definition umfassen diese Schönheitsreparaturen Tapezieren, Anstreichen oder Kalken der Wand- und Deckenflächen, Streichen der Fußböden, Streichen von Heizungen und Heizungsrohren, Streichen der Haustüre (von Innen) sowie der Türen in der Wohnung und die Fenster (von Innen) sowie Vorbereitungsarbeiten, die nötig sind, um die Renovierung angemessen durchführen zu können.
Ist man Mieter einer Wohnung, wird die Sache etwas komplizierter. Obwohl eigentlich der Vermieter gesetzlich dazu verpflichtet ist, sich um die Renovierung zu kümmern, wird diese Pflicht meist auf den Mieter abgewälzt. Dies geschieht durch eine zusätzliche Klausel im Mietvertrag, die die genauen Pflichten der Vertragspartner regelt. Üblicherweise wird die Renovierung beim Auszug zum Ende des Mietverhältnisses und während der Mietzeit in einem bestimmen Rhythmus fällig. Oft sind die Fristen für die verschiedenen Räume des Objekts unterschiedlich geregelt. Seltener wird auch eine Renovierung bei Einzug beziehungsweise Beginn des Mietverhältnisses verlangt.

Wer führt eine Renovierung durch?

Da es sich bei einer Renovierung meist um kleinere bis mittlere Arbeiten handelt, die kaum Fachkenntnisse voraussetzen, wird sie meist selbst durchgeführt. Um optimale Ergebnisse zu erreichen oder aus Gründen der Zeitersparnis kann es allerdings auch sinnvoll sein, für eine Renovierung auf professionelle Unternehmen zurückzugreifen. Gesichert ist in diesem Fall nicht nur die einwandfreie Ausführung der Arbeiten, sondern auch eine ausführliche Beratung im Vorfeld hinsichtlich Farbwirkung oder verwendeter Materialien.
So kann die Renovierung zum Anlass genommen werden, einzelne Bereiche des Objekts deutlich aufzuwerten oder auch seine Energiebilanz zu überprüfen und Einsparungsmöglichkeiten aufzudecken. Gerade für den Besitzer kann sich die professionelle Renovierung trotz der oft nicht geringen Investition langfristig lohnen, und erheblich zum Werterhalt oder gar zur Wertsteigerung des Objekts beitragen.

Ramersdorf

Ramersdorf

Ramersdorf ist ein Stadtteil im Münchner Südosten und bildet zusammen mit Perlach den Stadtbezirk 16 Ramersdorf-Perlach. Ramersdorf wird im Westen durch Obergiesing, im Norden durch Berg am Laim, im Osten durch Trudering und Riem und im Süden durch Perlach bzw. Fasangarten begrenzt. Momentan leben in Ramersdorf und Perlach rund 100.000 Einwohner auf einer Fläche von 1900 Hektar.
Ramersdorf ist als reines Wohngebiet bekannt. Allerdings ist Ramersdorf auch "Opfer" einer autogerechten Stadt geworden, was man daran sieht, dass sich der Mittlere Ring und die Autobahn A8 mitten durch das Stadtviertel ziehen. Einige Wohnhäuser im Ramersdorf sind deshalb mit Schallschutzmaßnahmen ausgestattet.

Geschichte von Ramersdorf

Ramersdorf wurde erstmalig um 1006 urkundlich erwähnt - damals hieß Ramersdorf noch "Rumoltesdorf", was auf eine Familie namens Rumoltes und das Anhängsel Dorf zurückgeht. Im Laufe der Jahre wechselten sich die Besitzer von Ramersdorf, ab 1818 war das Dorf eine eigene Gemeinde.
1864 wurde Ramersdorf nach München eingemeindet. In der Zeit des nationalsozialistischen Regimes wurde Ramersdorf teilweise umgestaltet, viele großflächige Straßenbauten entstanden. Teilweise ist die dörfliche Struktur aber noch heute erhalten - den alten Ortskern von Ramersdorf sieht man beispielsweise zumindest teilweise noch rund um die Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf.
Die Kirche ist seit dem 14. Jahrhundert ein Wallfahrtsort - viele kamen, um den spätgotischen Bau mit dem Zwiebelturm in Ramersdorf zu betrachten. Heute ist die Kirche zwar vielen Münchnern geläufig, aber kaum einer kümmert sich noch um ihre Geschichte: sie steht eingezwängt zwischen dem Mittleren Ring und der Autobahnzufahrt München-Salzburg.

Ramersdorf heute

Ramersdorf ist heute geprägt von mehrstöckigen Wohnbauten im Norden und einigen Einfamilienhäusern im Süden. Rund um die Rosenheimer Straße stehen viele Genossenschaftsbauten. Ein Problem im Ramersdorf ist das hohe Verkehrsaufkommen: Die Salzburger Autobahn endet direkt in Ramersdorf, die meisten Autofahrer gelangen über die Rosenheimer Straße in die Innenstadt. Auch der Mittlere Ring belastet die Ramersdorfer mit Lärm und Schmutz.
Trotzdem ist Ramersdorf für Familien attraktiv: In dem gesamten Stadtbezirk stehen 30 Schulen, drei Theater, sieben Bibliotheken, ein Freibad und ein Hallenbad, außerdem ist der Ostpark ganz in der Nähe. Die Mehrzahl der Arbeitsplätze in Ramersdorf entfallen auf das produzierende Gewerbe.

Verkehrsanbindung von Ramersdorf

Ramersdorf ist ideal an wichtige Münchner Verkehrsstraßen wie die Rosenheimer Straße und den Mittleren Ring angebunden - außerdem ist die Salzburger Autobahn ganz in der Nähe.
Doch auch ohne Auto kommt man in Ramersdorf gut zurecht: Es gibt 75 Haltepunkte der öffentlichen Verkehrsmittel, darunter acht U-Bahnhöfe und vier S-Bahnhöfe.