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Hansen

sticken Obermenzing
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Karl-Mangold-Str. 4
81245 München
, Obermenzing
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Brancheninfo: sticken

Stickerei

Mit dem Begriff Stickerei bezeichnet man verzierte Materialien (meistens Stoff, manchmal aber auch Leder oder Papier) die mit speziellem Garn, das mit einer Nadel durch den Träger gezogen wird, veredelt wurden. Stickereien können eine Form von Handarbeit sein, werden im industriellen Zeitalter aber auch häufig maschinell durch Stickmaschinen angefertigt. Bei den Stickereien unterscheidet man zwischen Buntstickerei und Weißstickerei.
Weit verbreitet sind Stickereien, die mit der Kreuzstich-Technik angefertigt werden. Bekannt sind aber auch Gobelin-Stickereien, Nadelmalerei, Richelieu-Stickereien oder der Kelimstich.

Seit wann gibt es Stickereien?

Als Erfinder der Stickerei gelten die Chinesen. Aber auch in Indien und Ägypten war die Technik verbreitet, um Kleidungsstücke und Wandbehänge mit geometrischen Formen zu verzieren. Einen ersten Höhepunkt markierten die Stickereien der Assyrer: sie zeigten als erste Menschen- und Tiermotive. Die Römer und später die Griechen übernahmen die Techniken, die zum Erstellen dieser kunstvollen Stickereien von Nöten waren, von ihnen.
Vorläufige Höhepunkte stellen bis Heute die Stickereien der Araber aus dem 11ten Jahrhundert und englische und französische Stickereien aus dem 14. Jahrhundert dar. Danach ging das Wissen, das zum Erstellen von solch kunstvollen Stickereien essentiell war, sukzessive verloren. Nur wenige kleine Manufakturen versuchen, die künstlerisch-handwerkliche Herstellung von Stickereien auf diesem Niveau fortzuführen. Stickereien wie sie Heute in Hobby- und Handarbeit entstehen, unterscheiden sich technisch erheblich von den früheren Stickereien.

Hilfsmittel zum Erstellen einer Stickerei

Für eine gelungene Stickerei benötigt man allerhand Hilfsmittel. Diese sind in Fachgeschäften für Handarbeitsbedarf oder in Hobby- und Bastelläden erhältlich. Teilweise führen auch Kaufhäuser einen Teil der Ausstattung, die für eine Stickerei notwendig ist.
Für Stickereien benötigt werden in erster Linie:

- Nadeln: Sie sind ein unentbehrliches Werkzeug für Stickereien. Nadeln für Stickereien sind mit runder Spitze (für gröbere, zählbare Stoffe) oder mit spitzer Spitze (für Stickereien auf feineren Stoffen) erhältlich. Umso feiner der Stoff, umso dünner muss die Nadel sein damit die Stickereien gelingen. Nadeln für Stickereien unterscheiden sich für gewöhnlich durch ihre Größe von gewöhnlichen Nähnadeln.
- Garn: Für die Stickerei werden meist spezielle Typen von Garn verwendet. Sticktwist wird häufig für Stickereien auf feinem Stoff verwendet, da es sechsfädig ist und sich somit in dünnere Fäden aufteilen lässt. Stickereien aus Perlgarn sind zwar weniger fein, dafür hat das Material eine glänzende und glatte Beschaffenheit. Oft werden für Stickereien auch herkömmliche Garne wie Wolle oder Nähgarn verwendet.
- Trägermaterialien: Es sind verschiedene Trägermaterialien erhältlich, auf die Stickereien appliziert werden können. Geeignet sind beispielsweise Aida-Stoff, Leinen oder Stramin. Stickereien auf stretchbaren Stoffen sind nicht möglich.
- Stickmuster: Häufig werden gestickte oder auch gedruckte Stickmuster als Vorlagen verwendet, damit die Stickereien gelingen.

Industrielle Stickerei

Die meisten Stickereien werden Heutzutage industriell gefertigt. Erste Stickmaschinen gab es bereits Mitte des 19. Jahrhunderts. Durch die technische Weiterentwicklung sind mittlerweile die verschiedensten Arten von Stickereien möglich. Erstellt werden können sowohl große Auflagen von Stickereien in der Modeindustrie als auch kleinere Auflagen, wie zum Beispiel Stickereien für Sportvereine, Fanclubs oder sogar personalisierte Stickereien für Werbegeschenke und Berufsbekleidung.

Obermenzing

Obermenzing

Obermenzing ist ein Stadtviertel im Münchner Westen, das zusammen mit Pasing den Stadtbezirk 21 Pasing-Obermenzing bildet. Obermenzing wird im Norden durch Untermenzing, im Osten durch den Schlosspark Nymphenburg bzw. Moosach, im Süden durch Pasing und im Westen durch Aubing begrenzt.
In Obermenzing wohnen momentan rund 23.000 Einwohner auf einer Fläche von rund 765 Hektar. Obermenzing ist als Viertel für Besserverdiener bekannt - in Obermenzing wohnen überdurchschnittlich viele gehobene Sozialschichten. Ebenso ist der Anteil an Bürgern mit hohem Bildungsabschluss sehr hoch. Der Arbeiteranteil in Obermenzing liegt mit 12 Prozent unter dem städtischen Durchschnitt.

Geschichte von Obermenzing

Lange Zeit war Obermenzing von Jägern, Fischern und Bauern bewohnt. Allerdings gab es damals noch keine Trennung von Obermenzing und Untermenzing, wie man sie heute kennt - das Gebiet hieß einfach Menzing. Erstmals urkundlich erwähnt wird Obermenzing 782, als es zusammen mit Sendling und Moosach an das Kloster Wessobrunn verschenkt wurde. Der Name Obermenzing tauchte erstmals zusammen mit der Erwähnung der Kapelle Sankt Georg zu Obermenzing auf.
1676 ging Obermenzing in den Besitz von Anton Freiherr von Berchem über, der das Schloss Obermenzing umbaute und somit Obermenzing die Möglichkeit gab, sich als eigene Gemeinde zu entwickeln. Nach dem Tod von Berchem übernahm Kurfürst Max II. Emanuel Obermenzing in seinen Besitz.
Erst im Jahre 1818 wurde Obermenzing zusammen mit den Ortsteilen Blutenburg und Pipping eine eigene Gemeinde, die in den folgenden Jahren vor allem sehr ländlich geprägt blieb. Auch als die Eisenbahnlinie von München über Lochhausen nach Ingolstadt eröffnet wurde, änderte sich dieses Bild kaum. 1938 wurde Obermenzing zwangseingemeindet.

Obermenzing heute

Zwar ist Obermenzing heute kein Bauerndorf mehr, aber das Stadtviertel ist immer noch stellenweise ländlich geprägt - ein Umstand, auf den die ehemalige Gemeinde auch stolz ist. In Obermenzing wohnen heute viele Akademiker und Besserverdiener. Industrie gibt es keine in Obermenzing, ein Großteil der rund 4000 Arbeitsplätze entfällt auf den Dienstleistungssektor und den Handel.
Für Familien ist Obermenzing interessant, weil der Stadtteil (zusammen mit Pasing) mit 27 Schulen lockt, ebenso gibt es 22 Sportanlagen, ein Freibad, ein Hallenbad, ein Museum, ein Theater und sieben Bibliotheken.

Verkehrsanbindung in Obermenzing

Wer nach Obermenzing fahren möchte, kann das entweder über die Pippinger Straße oder die Verdistraße. Letztere ist auch für Einwohner von Obermenzing wichtig - über die Verdistraße gelangt man schnell auf die Autobahn A 8 Richtung Stuttgart.
Die wichtigste Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs in Obermenzing ist der S-Bahn-Haltepunkt "Obermenzing". Außerdem verkehren in Obermenzing mehrere Buslinien und die Trambahn.