Schneiderei in München - Westend

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Schneiderei Brancheninformation

Schneiderei München


Eine Schneiderei bzw.

ein/e Schneider/in beschäftigt sich mit der Textilverarbeitung. Die Aufgabe besteht darin Textilien (Schneidereibedarf) zu Bekleidung zu verarbeiten. Zu den Handwerkszeugen (auch Schneidereibedarf genannt) einer Schneiderei zählen seit der  Entstehung die Nadel, der Faden, die Schere und das Bügeleisen. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts kommt zunehmend auch die Nähmaschine zum Einsatz.

Schneiderei in München

In München gibt es eine Vielzahl von Damenschneidereien, Maßschneidereien, Stickereien, Änderungsschneidereien usw.. Wer in München z.B. einen qualitativen, maßgeschneiderten Anzug erwerben möchte, kann sich an eine der vielen Schneidereien wenden. Eine Schneiderei in München legt in der Regel sehr viel Wert auf die Qualität und Kundenwünsche. So kann der Kunde zum einen Stoff- und Modellwünsche äußern und zum anderen sich über neue Modetrends und Kollektionen von Schneidereien in München beraten lassen. Des Weiteren verfügen viele Schneidereien in München über das Equipment, um individuelle Textildrucke für ihre Kunden anfertigen zu können. In München findet man auch einige Geschäfte, die Schneidereibedarf wie z.B. Stoffe aus Textil für eine professionelle Schneiderin oder für Hobbyschneider anbieten.

Geschichte des Handwerks der Schneiderei

Erst Mitte des 12. Jahrhundert entstand das Berufsbild des Schneiders bzw. der Schneiderin. Davor wurde Kleidung meist in Klöstern oder von der Familie selbst hergestellt. Der Beruf wurde in Frankreich zwischen Schneider und Näher unterschieden. Der französische Schneiderberuf war im Gegensatz zum Kleidermacher nicht in einer Zunft organisiert. Dies hatte die Folge, dass er weniger Ansehen und Aufträge erhielt. Das Berufsbild war Jahrhunderte lang dem Volkspott ausgesetzt, da sie nach dem Verständnis früherer Zeiten eine Frauenarbeit erledigten. Damals wurde der Schneider als Verliererfigur angesehen. Zu den Nähknechten zählten überwiegend eher körperlich schmächtige, oft behinderte Menschen, die für schwere körperliche Arbeit untauglich waren. Ab etwa 1830 verschwand dieser Hilfsberuf aber, da dort die Nähmaschine erfunden wurde. 1398 kam es zu dem „Bann der Schneidergesellen“ und zählt zu den längsten und ältesten Streiks der Handwerksgeschichte, die als Reaktion auf die Schließung ihrer Trinkstube bei ihren Wanderungen 10 Jahre lang die Stadt Konstanz mieden. Der Streik wurde beendet, als der Magistrat den Gesellen die Trinkstube wieder erlaubte. Eine Schneiderei mit einem festen Standort gab es früher nur selten.

Der Ausbildungsberuf zum Schneider/in

Im diesem Berufsfeld wird zwischen Damenschneider/in und Herrenschneider/in unterschieden. Der größte Unterschied liegt im Zuschnitt der Kleidungsstücke. Im 19. Jahrhundert wurden in der Herrenschneiderei verschiedene Schnittsysteme entwickelt, die einen genaue Passform und einen exakten Sitz ergaben. Eine Damenschneiderei bevorzugt eher modellierte Kleidungsstücke, die durch Falten und weite Stoffzüge spezielle “schöne“ Effekte erzielen. Der Damenschneiderberuf hat sich erst im Laufe des 19. Jahrhunderts als eigenständiges Handwerk etabliert. Ältere Zunftordnung schreiben bei der Meisterprüfung neben der Anfertigung von Hosen, Schauben, Näh- und Bügelproben usw. auch die Fertigung von einem Kleidungsstück für Frauen vor. Heutzutage wird im Rahmen der Industrialisierung Massenware in Billiglohnländern wie z.B. China produziert. Die wichtigsten Fertigungstätigkeiten des Schneiderberufs werden dort von billigen Arbeitskräften übernommen. Die Verarbeitung von Stoffen zu Kleidungsstücken ist aber nach wie vor nur begrenzt automatisiert und bleibt so immer noch personalintensiv. Deshalb entstanden aus dem Beruf des Zuschneiders immer weitere Berufszweige wie zum Beispiel der Modedesigner oder der Modeschneider. Heute gibt es immer noch wenige Maßschneider mit eigenem Atelier bzw. Schneiderei, die je nach Kundenwunsch ein Kostüm, ein Kleid oder einen Anzug nach Maß fertigen. Der Maßschneider geht auf die speziellen Stoff- und Modellwünsche sowie auf die individuellen Maße der Kunden ein, die von den Konfektionsgrößen abweichen können. Neben dem Maßschneider gibt es u.a. auch in München noch Spezialschneider, die in einer Spezialschneiderei arbeiten, wie z.B. der Kürschner (ist für die Pelzverarbeitung zuständig), der Weißnäher/in (stellen Bettwäsche, Tischtücher, Gardinen usw. her) und die Änderungsschneiderei, die Änderungen und Ausbesserungen an fertiger Oberbekleidung vornehmen.

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