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Baum fällen Schwabing: 4 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Baum fällen

Baum fällen

Mit dem Begriff Baum fällen bezeichnet man das professionelle Fällen von Bäumen. Eine Firma, die sich auf Baum fällen spezialisiert hat, fällt Bäume sachgerecht, so dass dabei keine Gefahr entsteht.
Firmen für Baumfällungen bieten meist noch folgende Dienstleistungen an: Pflegeschnitt, Heckenschnitt, Häckselarbeiten, Wurzelstockentfernung oder Wurzelstockfräsung, Baumuntersuchung, Bodenbelüftung, Kronenschnitt, Kronenreduzierung, Baumsicherung und Gartenpflege.

Fälltechnik beim Baum fällen

Beim Baum fällen ist die Fälltechnik besonders wichtig. Diese bestimmt nämlich, wohin der Baum nach der Fällung hinfällt. Man setzt verschiedene Schnitttechniken ein. Ein weiterer Aspekt beim Baum fällen ist die Aufarbeitung des Baumes, das heißt, das Zerlegen des Holzmaterials zu brauchbaren Stücken.
Das Baum fällen geschieht in den meisten Fällen mit der Technik der Fallkerbanlage, also mit Fallkerb und Fällschnitt. Normalerweise setzt man dazu eine Motorsäge und einen Fällheber ein, eher seltener auch eine Zugsäge, ein Keil oder eine Axt.

Sicherheitsaspekte beim Baum fällen

Wer einen Baum fällen möchte, sollte das nicht selbst machen und diese Arbeit einem professionellen Unternehmen überlassen. Da Bäume sehr groß und schwer sind, besteht beim Baum fällen ein nicht unerhebliches Verletzungsrisiko. Deshalb muss man aufpassen und sicher arbeiten, besonders dann, wenn der Baum faul ist oder extremen Frost ausgesetzt wurde - das Holz kann hier spröde sein.
Um die Verletzungsgefahr beim Baum fällen zu minimieren, sollte man um den Baum eine zweifache Baumlänge als Sicherheitsbereich abgrenzen. Besonders ist darauf zu achten, dass sich keine Person in diesem Bereich aufhalten kann. Dazu kann man beispielsweise einen Waldweg absperren und Hinweisschilder anbringen.

Ablauf beim Baum fällen


Das Baum fällen durch einen Forstwirt unterteilt sich in folgende Abschnitte:

- Vorbereitungsphase: Bei der Vorbereitungsphase muss der Forstwirt das Baum fällen penibel planen. Folgende Faktoren spielen dabei eine Rolle: Um welche Baumart handelt es sich? Steht der zu fällende Baum gerade? Wo liegt die Hauptlast der Krone? Welche technischen Hilfsmittel benötige ich? Welche Gefahren sind noch zu beachten? Sind die Windverhältnisse gut? In welche Richtung muss das Baum fällen geschehen?
- Hauptphase: Jetzt beginnt der eigentliche Vorgang des Baum fällen. Zuerst muss der Forstwirt den Fallkerb schlagen und damit die Fallrichtung festlegen. Der Fallkerb besteht aus der Fallkerbsohle und dem Fallkerbdach. Als Faustregel gilt, dass der Fallkerb etwa ein Fünftel bis ein Drittel des Stammdurchmessers des Baumes haben sollte. Anschließend kann der Fachmann den Baum fällen.

Schwabing

Schwabing

Schwabing ist ein Stadtviertel nördlich der Münchner Innenstadt. Schwabing besteht aus den Bezirken Schwabing-West (Stadtbezirk 4) und Schwabing-Freimann (Stadtbezirk 12). Schwabing-West ist ca. 437 Hektar groß, Schwabing-Freimann 2500 Hektar. Insgesamt leben in den beiden Bezirken ungefähr 114000 Münchnerinnen und Münchner.
Schwabing zählt bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen zu den beliebtesten Stadtvierteln Münchens.

Lage und Verkehrsanbindung von Schwabing

Die Stadtbezirke die Schwabing ergeben, liegen im Münchner Norden. Die östliche Grenze von Schwabing bilden der Englische Garten und die Isar, die westliche der Stadtteil Neuhausen. Im Norden liegen die Stadtviertel Milbertshofen und Freimann. Im Süden grenzt Schwabing an die Maxvorstadt, Schwabing (und die bekannte Leopoldstraße) beginnen am Siegestor.
Verkehrsmäßig ist Schwabing äußerst gut erschlossen. Das Viertel wird von den U-Bahnlinien U3 und U6 sowie von mehreren Bus- und Tramlinien bedient. Die Innenstadt sowie der Hauptbahnhof sind so jeweils in nur wenigen Minuten zu erreichen. Auch für Autofahrer ist Schwabing aufgrund der Nähe des Mittleren Rings gut zu erreichen. Die Autobahn A9 Richtung Nürnberg beginnt in Schwabing.

Die Geschichte von Schwabing

Schwabing kann auf eine längere Geschichte zurückblicken, als die Stadt München. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schwabing als "Svapinga" um 782 (Zum Vergleich: München wurde erst 1158 gegründet).
Der Name geht vermutlich auf den Gründer des Dorfes, einen aus Schwaben stammender Siedler ("Svapo" genannt), zurück. 1886 erlangte Schwabing den Status einer Stadt. 1890 wurde dann die Eingemeindung von Schwabing in die Stadt München durchgeführt.

Schwabing als kulturelles Zentrum Münchens

Mit der Gründung der Universität wurde München um die Jahrhundertwende zu einem der kulturellen Zentren in Deutschland. Das Stadtviertel Schwabing nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein: zusammen mit der Maxvorstadt (wo die Universitäten beheimatet sind) war Schwabing die Wirkungsstätte der Wahl vieler bekannter Künstlerinnen und Künstler. Zu den bekanntesten gehören die Mitglieder der Künstlergruppe "Blauer Reiter" um den Maler Wassily Kandinsky, Paul Klee, Franz Marc und die Literaten Heinrich und Thomas Mann, Frank Wedekind, Rainer-Maria Rilke, Ludwig Thoma, Lion Feuchtwanger, Joachim Ringelnatz und viele mehr.
Auch politisch spielte Schwabing häufig eine wichtige Rolle. In Schwabing wohnten die Hauptprotagonisten der bayrischen Räterevolution, Wladimir Iljitsch Lenin verbrachte einige Jahre in Schwabing und die Schwabinger Krawalle in den 60er Jahren waren eine der ersten Jugendrevolten Europas, die später in die 68er Bewegung mündeten.

Die beliebtesten Orte in Schwabing

Schwabing ist bei den Münchnern in erster Linie wegen dem besonderen Flair und der hohen Lebensqualität beliebt. So belegt die Leopoldstraße (die vom Siegestor zur Münchner Freiheit führt) mit ihren zahlreichen Straßencafés und Geschäften unangefochten den ersten Platz unter den Münchner Flaniermeilen. Zum Verweilen laden auch das Atrium und der Park an der Münchner Freiheit ein. Darüber hinaus ist der Englische Garten, der weltweit größte innerstädtische Park, von Schwabing aus in nur wenigen Minuten zu erreichen.