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Buchhandlung Laim: 3 Einträge gefunden

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Branche: Buchhandlung Laim
Buchhandlung Laim
Tel.: (089) 170155  | Fax:  089 / 3616513
Romanplatz 5
80639 München
, Nymphenburg
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Brancheninfo: Buchhandlung

Buchhandlung

Eine Buchhandlung ist ein Geschäft, in dem Bücher und andere Verlagserzeugnisse an Kunden verkauft werden. Meistens ist eine Buchhandlung nicht spezialisiert, sondern eine Sortimentsbuchhandlung mit einem breiten Angebot.

Arten von Buchhandlungen


Man unterscheidet zwischen folgenden Arten von Buchhandlungen:

- Sortimentsbuchhandlung: Eine Sortimentsbuchhandlung orientiert sich an den Vorgaben des Marktes und bietet alle Bücher an, die momentan verlangt werden. Sie ist nicht auf ein einzelnes Gebiet spezialisiert.
- Fachbuchhandlung: Eine Fachbuchhandlung ist eine Buchhandlung, die vor allem für ein Fachpublikum interessant ist. In einer Fachbuchhandlung können beispielsweise Bücher über Archäologie, Theologie oder Steuerrecht verkauft werden.
- Bahnhofsbuchhandlung: Eine Bahnhofsbuchhandlung ist eine Buchhandlung, die an einem Bahnhof an Reisende Zeitschriften, Reiseführer, Zeitungen und sonstige Reiselektüre verkauft.
- Universitätsbuchhandlung: In der Buchhandlung einer Universität können die Studenten Bücher zu ihren Studienfächern erwerben. Meist stimmt eine Uni-Buchhandlung ihr Angebot auf die Lehrpläne einer Universität ab.
- Antiquariat: Das Antiquariat ist eine Buchhandlung, die sich auf alte Bücher spezialisiert hat und diese an- und verkauft.
- Kinder-/Jugendbuchhandlung: Eine Buchhandlung für Kinder und/oder Jugendliche hat sich auf Kinderliteratur, Jugendliteratur und oft auch Sekundärliteratur für Eltern oder Pädagogen spezialisiert.
- Online-Buchhandlung: Besonders in den vergangenen Jahren hat der Markt an Buchhandlungen im Internet großen Zuwachs erhalten. Diese Form von Buchhandlung verschickt die Bücher per Post und erhält den Betrag per Lastschrift, Kreditkarte oder ähnliche Zahlungsverfahren.

Daneben gibt es noch einige Mischformen oder besondere Buchhandlungen, wie zum Beispiel Buchhandlungen, die sich auf erotische Literatur spezialisiert haben, Frauenbuchhandlungen und Buchkaufhäuser.

Buchhändler

Ein Buchhändler ist ein Angestellter oder Inhaber einer Buchhandlung. Der Beruf ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. Buchhändler beraten den Kunden über Bücher, kaufen Bücher ein und verkaufen diese und präsentieren die Verlagserzeugnisse im Laden.
Voraussetzung für den Beruf des Buchhändlers ist oft die mittlere Reife, viele Buchhandlungen stellen aber nur Auszubildende mit Abitur ein. Die Ausbildung dauert bis zu drei Jahre und kann je nach entsprechender Vorbildung verkürzt werden. Nach der Ausbildung müssen die Auszubildenden eine Prüfung an der Industrie- und Handelskammer ablegen.

Buchhandlungen und die Buchpreisbindung

In Deutschland muss sich eine Buchhandlung an die so genannte Buchpreisbindung halten. Der Preis für ein Buch wird von den Verlagen oder Buchimporteuren festgesetzt. So lange es sich bei einem Buch in einer Buchhandlung nicht um ein gebrauchtes oder ein Mängelexemplar handelt, müssen sich die Buchhändler an den festgelegten Preis halten.

Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.