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Dolmetscher in München

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Dolmetscher München Der Begriff Dolmetscher ist eine Berufsbezeichnung für Sprachmittler, die gesprochene Texte von einer Sprache in eine andere Sprache übersetzen. mehr

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Branche: Dolmetscher

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Branche: Dolmetscher

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Branche: Dolmetscher

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Branche: Dolmetscher

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Dolmetscher Infos

Dolmetscher München


Der Begriff Dolmetscher ist eine Berufsbezeichnung für Sprachmittler, die gesprochene Texte von einer Sprache in eine andere Sprache übersetzen. Im Gegensatz zum Übersetzer arbeitet dieser überwiegend mit mündlichen, also gesprochenen Texten, während ein Übersetzer eher schriftliche Texte in eine andere Sprache überträgt. Dennoch kann man die beiden Begriffe Dolmetscher und Übersetzer häufig mit der gleichen Bedeutung benutzen, da es jedes Mal um das Übersetzern von Sprachen geht. In Deutschland und somit auch in München sind die Begriffe nicht gesetzlich geschützt, das bedeutet, dass sich jedermann ohne Prüfung als Dolmetscher oder Übersetzer betiteln kann.

Allerdings gibt es auch einige Zusatzbezeichnungen, welche auf Prüfungen, Abschlüsse oder Zulassungen hinweisen, wie beispielsweise "öffentlich bestellter und vereidigter Dolmetscher", "staatlich geprüfter Dolmetscher", "allgemein vereidigter Dolmetscher" und andere Bezeichnungen, die je nach Bundesland variieren. Zusätzlich gibt es Bezeichnungen für Universitäts-Abschlüsse wie "Diplom-Dolmetscher" oder "Diplom-Übersetzer" und bestimmte Spezialisierungen, etwa Konferenzdolmetscher“. Es gibt mehrere Möglichkeiten eine Ausbildung zu absolvieren. Man kann entweder einen passenden Studiengang an einer öffentlichen Hochschule frequentieren oder man besucht eine private Sprachschule, welche befähigt ist, Dolmetscher auszubilden.

Aufgabengebiete für einen Dolmetscher

Ein Dolmetscher in München gibt es für die unterschiedlichsten Sprachen wie z.B. einen Dolmetscher für russisch, englisch, japanisch, portugiesisch, niederländisch, chinesisch, französisch usw. und kann in den unterschiedlichen Bereichen tätig sein. Die wichtigsten Fachgebiete sind:

Konferenzdolmetscher: Ein Konferenzdolmetscher ist bei Konferenzen, Fachkongressen, Pressekonferenzen oder internationalen Gipfeln tätig.

Gerichtsdolmetscher: Auch vor einem Gericht in München kann dieser benötigt werden, etwa wenn einer der im Prozess beteiligten die im Gericht gesprochene Sprache nicht versteht. Dann kommt z.B. ein Dolmetscher für russisch zum Einsatz. Indem ein Gerichtsdolmetscher vor Ort ist, sichert sich so der sprachunkundige Ausländer das rechtliche Gehör des Gerichts. Dabei ist es nur ein vereidigter Gerichtsdolmetscher erlaubt vor Gericht zu übersetzen.

Gebärdendolmetscher: Unter einem Gebärdendolmetscher versteht man eine Person, die gesprochene Sprachen, also Lautsprachen, in Gebärdensprachen und umgekehrt übersetzt.

Bühnendolmetscher/Mediendolmetscher: Mit der Zunahme von Live-Auftritten bei Galas, Shows und andere Veranstaltungen werden immer mehr Mediendolmetscher auch in München gebraucht, die möglichst zeitnah auf der Bühne dolmetschen können, so dass kein Sendeloch entsteht. Ein Bühnendolmetscher, der bei einer derartigen Gelegenheit dolmetscht, sollte die Intonation und den Klang der Stimme des Sprechenden gut nachahmen können.

In München gibt es die unterschiedlichen Dolmetscharten, wie beispielsweise das Konsekutivdolmetschen (also die zeitversetzte Übersetzung durch einen Dolmetscher), das Simultandolmetschen (dort wird versucht, das Gehörte zeitnah zu übersetzen), das bilaterale Dolmetschen (dort wird direkt zwischen zwei Gesprächspartnern übersetzt) und Sonderformen wie Relais, Retour oder Flüsterdolmetschen. Die aktuell in München und Deutschland am meisten gebrauchten Dolmetscher für ausländische Sprachen, sind Dolmetscher für Russisch und Dolmetscher für Chinesisch.

Geschichte des Berufs Dolmetscher

Wann genau der Beruf entstand, lässt sich schwer feststellen. Man vermutet aber, dass es die ersten Übersetzungstätigkeiten bereits vor etwa 100.000 Jahren gab, also kurz, nachdem die Sprache selbst entstand. Übersetzter gab es später im alten Ägypten, in Rom und in Griechenland.

In Europa gibt es schon seit Jahrhunderten Gipfel und Treffen in verschiedenen Sprachen, so dass hier der Einsatz von Dolmetschern nötig war. Europäische Regierungen tauschten auch Kinder mit anderen Höfen aus, die dort die Landessprache lernen sollten - so entstanden diese. Die oben beschriebenen Formen kamen erst in unserer Zeit hinzu, das Simultandolmetschen beispielsweise ist eine recht neue Form, die bei den Nürnberger Prozessen erstmalig in großem Umfang eingesetzt wurde.

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