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Geigenbau Haidhausen: 1 Einträge gefunden

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Geigenbau Haidhausen
Tel.: (089) 48998760
Kellerstr. 22
81667 München
, Haidhausen
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Brancheninfo: Geigenbau

Geigenbau

Der Geigenbau ist ein Handwerk, das sich mit der Herstellung von Streichinstrumenten wie Violine, Cello, Kontrabass und Bratsche sowie in einigen Fällen mit der Herstellung von Streichbögen befasst. Allerdings werden Streichbögen oft nicht im Geigenbau hergestellt, sondern von einem Bogenmacher.
Der Geigenbau ist ein konservativer Beruf, der noch heute jahrhundertealte Handwerkstechniken einsetzt. Der Bau eines guten Instrumentes kann länger als drei Monate dauern und umfasst in der Regel rund 500 Arbeitsschritte. Der Geigenbau ist eng mit dem Zupfinstrumentenbau verwandt, so dass viele Geigenbauer auch Lauten, Gitarren, Drehleiern oder Harfen herstellen.

Geschichte des Geigenbaus

Als eigenes Handwerk entstand der Geigenbau um 1525 mit der Einführung der Violine. Davor wurden Streichinstrumente eher von Lauten- und Gambenbauern hergestellt. Zu den berühmtesten ersten Geigenbauern zählen Andrea Amati, der von dem französischen König den Auftrag über einen Geigenbau bekam, und Gasparo da Salò, der Violinen, Streichbässe und Bratschen herstellte. Da Salò gründete in Brescia eine eigene Schule für den Geigenbau.
Heutzutage sind vor allem die Städte Leipzig, Markneukirchen, Randeck, Bubenreuth, Mittenwald, Nürnberg und Füssen für den deutschen Geigenbau bekannt. Besonders das Füssener Land hat durch seinen Lauten- und Geigenbau große Bedeutung erlangt. Aus dieser Region sind hunderte Namen von berühmten Geigen- und Lautenmachern bekannt.

Die Arbeitsweise beim Geigenbau

Um ein gutes Instrument herzustellen, benötigt man im Geigenbau das richtige Material. Man verwendet unterschiedliche Holzarten wie Fichte und Ahorn für den Korpus, Ebenholz oder andere Harthölzer für Saitenhalter, Griffbrett und Wirbel. Die Decke selbst wird oftmals aus Fichte gefertigt. Die Qualität vom Deckenholz spielt eine entscheidende Rolle für den Klang des Instruments. Im Geigenbau braucht es deshalb für die Decke Fichtenholz von geringer Dichte und mit gleichmäßig verlaufenden Jahresringen.
Nach der Wahl des Materials spielt im Geigenbau die Modellfrage eine wichtige Rolle. Der Geigenbauer muss sich überlegen, ob er ältere Modelle kopiert oder neue Entwürfe anfertigt. Meist hält man sich im Geigenbau allerdings an die Maße der großen Geigenbau-Meister wie Stradivari, Amati und Guarneri. Ist die Modellfrage geklärt, stellt der Geigenbauer vorerst die Geigeninnenform und Schablonen für den Boden- und den Deckenumriss und die Halsschablone her.
Auf den Boden werden die Zargenteile aufgeschachtelt, danach das Griffbrett gewölbt und eine geschnitzte Schnecke angebracht. Darauf folgt das Lackieren der Geige, was im Geigenbau auch als Geigenlack bezeichnet wird. Zum Leimen verwendet man im Geigenbau Glutinleime, die im trockenen Zustand härter als moderne Weißleime sind. Dann ist die handwerkliche Arbeit fast beendet, nun muss der Geigenbauer noch die Wirbel einpassen, das Instrument polieren und die Saiten aufziehen.

Weitere Arbeiten die im Geigenbau anfallen

Mit der handwerklichen Arbeit allein ist es allerdings noch nicht getan. Um ein gutes Instrument zu erhalten, muss der Geigenbauer es wochenlang einspielen und sich notieren, welche Töne noch nicht gut klingen. Anschließend erfordert es großes handwerkliches Geschick, die Geige wieder zu öffnen und die richtigen Holzschichten so abzutragen, dass sie die Töne verbessern.
Außerdem kommen Kunden auch zum Geigenbauer, um sich Streichinstrumente restaurieren, konservieren und reparieren zu lassen.

Haidhausen

Haidhausen

Haidhausen ist ein Stadtteil im Münchner Zentrum und bildet zusammen mit der Au den Stadtbezirk 5 "Au-Haidhausen". Haidhausen wird auch oftmals als das "Zweite Schwabing" bezeichnet, da sich in Haidhausen in den vergangenen Jahren viele Bars und Szenekneipen angesiedelt haben. Besonders junge Menschen zieht es in das neue Münchner In-Viertel Haidhausen.
In Haidhausen und in der Au leben insgesamt 52.000 Menschen auf einer Fläche von 422 Hektar. 62 Prozent der Haushalte in Haidhausen und in der Au sind Ein-Personen-Haushalte - man sieht anhand dieser Zahl wieder, dass Haidhausen gerade bei Singles begehrt ist. Der Ausländeranteil beträgt 25 Prozent.

Geschichte von Haidhausen

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Haidhausen im Jahre 808. Damals nannte sich Haidhausen noch "haidhusir" und war eine kleine Ansammlung von Häusern mit einer Kirche. Haidhausen konnte man von München aus über einen "gaachen Steig" (also: "sehr steiler Weg") erreichen, der Name wandelte sich im Laufe der Jahre zu "Gasteig". Der Name taucht auch heute noch in Haidhausen auf - so heißt das bekannte Kulturzentrum am Rosenheimer Platz.
Haidhausen war von großer wirtschaftlicher Bedeutung für München, weil der Salzweg durch das Dorf führte. Politisch gesehen gehörte Haidhausen bis 1612 zu Wolfratshausen hinzu. Danach bildete Haidhausen mit Au und Untergiesing eine eigene Verwaltung. 1826 schließlich ging das Dorf an den bayerischen Staat über und wurde 1854 eingemeindet. Danach wuchs Haidhausen in Folge der Industrialisierung stark an - bald überschritt die Einwohnerzahl die fünfstellige Marke.

Haidhausen heute

Der Charakter von Haidhausen hat sich gewandelt. War Haidhausen früher noch eine Arbeitervorstadt mit einem hohen Anteil an einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen, ist es heute ein absolutes In-Viertel mit Luxuswohnungen und vielen Einwohnern mit hohem Einkommen- und Bildungsniveau. Haidhausen ist so beliebt, weil es nahe an der Isar liegt, eine zentrale Lage hat, gut erreichbar ist und viele Freizeitmöglichkeiten bietet.
Auch die Wirtschaftsstruktur hat sich in Haidhausen gewandelt. Früher war in dem Stadtteil viel produzierendes Gewerbe und Industrie angesiedelt. Heute entfällt ein Großteil der Arbeitsplätze auf den Dienstleistungssektor. Überall finden sich Geschäfte, Boutiquen, Banken, Versicherungen, Reisebüros und trendige Läden. Neben den Isarauen finden sich in Haidhausen und in der Au zahlreiche Erholungsmöglichkeiten wie 16 Sportanlagen, fünf Theater, sechs Kinos und ein Hallenbad - das traditionsreiche Müller'sche Volksbad.

Verkehrsanbindung von Haidhausen

Haidhausen liegt zentral in München und ist demnach ausgezeichnet an den öffentlichen Verkehr angebunden. Unter anderem verkehren hier verschiedene S-Bahnen der Stammstrecke an den Stationen Rosenheimer Platz und Ostbahnhof sowie die U-Bahnlinien U4 und U5 (Max-Weber-Platz).
Auch mit dem Auto erreicht man Haidhausen gut, beispielsweise über die Einsteinstraße, die Innere Wiener Straße und die Ismaninger Straße. Wer in Haidhausen parken will, sollte allerdings Geduld mitbringen: Ein freier Parkplatz ist oftmals nur sehr schwer zu finden.