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Gewerkschaft Maxvorstadt: 4 Einträge gefunden

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Branche: Gewerkschaft Maxvorstadt - weitere Einträge

BFG

Gewerkschaft Maxvorstadt
Tel.: (089) 5459170
Karlstr. 41
80333 München
, Maxvorstadt
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DPolG

Gewerkschaft Maxvorstadt
Tel.: (089) 54212600
Erzgießereistr. 20b
80335 München
, Maxvorstadt
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EVG

Gewerkschaft Maxvorstadt
Tel.: (089) 13014580
Marsstr. 21
80335 München
, Maxvorstadt
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Lokomotivführer

Gewerkschaft Maxvorstadt
Tel.: (089) 217552810
Karlstr. 54a
80333 München
, Maxvorstadt
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Brancheninfo: Gewerkschaft

Gewerkschaften verstehen sich als Interessenverbände der Arbeitnehmer, in deren Namen sie sich für bessere Arbeitsbedingungen, mehr Mitbestimmung und Arbeitszeitverkürzungen einsetzen. Außerdem schließen sie als Verhandlungspartner mit den Arbeitgeberverbänden überbetriebliche Tarifverträge ab, führen dazu Lohnkämpfe und organisieren gegebenenfalls Streiks. Die wichtigsten gewerkschaftlichen Dachverbände sind der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), dem die größten deutschen Einzelgewerkschaften - die IG Metall (IGM), die IG Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE), die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), die Gewerkschaft Transnet, die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie die Gewerkschaft der Polizei (GdP) - angehören, und der dbb beamtenbund und tarifunion (früher: Deutscher Beamtenbund) als Dachverband von Gewerkschaften des öffentlichen Diensts und des privaten Dienstleistungssektors mit 39 Fachgewerkschaften und Berufsverbänden.

Gewerkschaften können in Berufsverbände und Fachverbände, Industrieverbände und Betriebsverbände unterschieden werden. In Berufsverbänden sind Arbeitnehmer nach Berufsgruppen zusammengeschlossen (z.B. Techniker und Schreiner), unabhängig davon, in welchem Wirtschaftszweig sie beschäftigt sind. Berufsverbände nehmen häufig nur eingeschränkte gewerkschaftliche Funktionen wahr. Sie schließen beispielsweise im Regelfall keine Tarifverträge ab.

Gewerkschaften stehen als Vereinigungen zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes. Dennoch organisieren sich einige Gewerkschaften privatrechtlich als eingetragener Verein, so z. B. die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Die Finanzierung der Gewerkschaften erfolgt ausschließlich über Mitgliedsbeiträge, die meist 1 % des Bruttoverdienstes ausmachen.

Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.