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Klempner Maxvorstadt: 2 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Klempner

Spengler bzw. Klempner

Materialien mit denen ein Spengler Arbeitet

Ein Spengler (Klempner) befasst sich ausschließlich mit der Be- und Verarbeitung von Feinblechen (z.B. aus Eisen, Zink, Kupfer oder Aluminium).

Aufgaben eines Spenglers

Ein Spengler montiert Dachrinnen, stellt Metalldächer her und baut Lüftungen. Bei der Dachentwässerung stehen nicht nur die Standard-Dachrinnen und Regenfallrohre aus Blech oder Kunststoff zur Auswahl, sondern auch stilvolle Rinnenkästen oder Rinnenfiguren.

Installation eines Metalldachs durch einen Spengler

Metalldächer können die unterschiedlichsten Formen und Farben haben. Der farblichen Gestaltungen werden durch den Einsatz von Farb-Aluminium keine Grenzen gesetzt. Metalldächer werden häufig bei flachen Dächern verwendet. Diese Dächer werden, ähnlich wie bei Dachziegeln, mit meist rautenförmigen Schindeln aus Blech eingedeckt.

Wie decken Spengler Turmdächer ein

Bei der Eindeckung von Turmdächern wird hier auch Blech eingesetzt, dabei werden jedoch keine Schindeln verwendet, sondern lange Blechbahnen (sog. Schare) verwendet. Diese werden dann von einem Spengler eingesetzt.

Weitere Aufgaben die von einem Spengler durchgeführt werden

Übergänge zwichen zwei Dachflächen, beispielsweise zu Lichtkuppeln oder aufgehenden Wänden, werden von Spenglern regensicher gemacht. Zum Schutz vor Dachlawinen werden vom Spengler Schneefangsysteme bei allen Dachtypen installiert. Als weiteres Aufgabengebiet werden Kaminhauben (Schornsteinabdeckungen), Kamin-Kopfverleidungen und Kaminkräne nicht nur zum Schutz vor Nässe, sondern auch als maßgeschneiderter Abschluss eingebaut.

Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.