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Malerbetriebe Milbertshofen: 10 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Malerbetriebe

Maler und Lackierer

Fachrichtungen der Maler und Lackierer

Das Aufgabenfeld der Maler und Lackierer umfasst die drei Fachrichtungen Bauten- und Korrosionsschutz, Gestaltung und Instandhaltung, sowie auch die Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege.

Fachrichtung Bauten- und Korrosionsschutz der Maler und Lackierer

Spezialisierte Maler und Lackierer für Bauten- und Korrosionsschutz tragen Beschichtungen und Anstriche auf Gebäude, Objekte und Anlagen auf. Häufigste Materialien, die hierbei bearbeitet werden, sind Beton, Stahl oder Metalle. Es werden Schutzanstriche aufgetragen um die Materialien vor Korrosion zu schützen, dafür müssen die Materialien gereinigt werden und eventuelle Altbeschichtungen bei Sanierungen entfernt werden. Es werden auch kleinere Beschädigungen an Wänden, Böden und Decken repariert und abgedichtet.

Die Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung der Maler und Lackierer

Im Bereich der Gestaltung und Instandhaltung werden Wände, Decken verputzt und mit Farbe angestrichen, hierbei beraten die Maler auch, welche Farbe am besten zum jeweiligen Objekt passt. Ob es die Fassade eines Hauses oder im Haus angestrichen werden muss, die Maler übernehmen die Vorbereitung für den Anstrich und den Anstrich an sich. Sie schützen Fenster, Türen oder Zäune mit Lacken vor witterungsbedingten Alterserscheinungen und helfen dadurch das Holz langlebig zu halten.

Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege

Für historische Gebäude und Kirchen gibt es die Spezialisierung der Kirchenmalerei und Denkmalpflege. Hier gestalten die Maler Ornamente, bemalen Skulpturen und Rekonstruieren beschädigte Oberflächen, soweit diese nicht mehr repariert werden können. Es werden hierbei Techniken verwendet, die zur Zeit der Erstellung üblich waren. Nur so ist eine einwandfreie Restauration möglich.

Milbertshofen

Milbertshofen

Milbertshofen wird ein Stadtteil im Norden Münchens genannt. Zusammen mit dem Stadtteil "Am Hart" bildet Milbertshofen den Stadtbezirk Milbertshofen-Am Hart (11. Stadtbezirk). Der Stadtbezirk ist insgesamt ca. 1300 Hektar groß und wird von 62000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung von Milbertshofen

Milbertshofen liegt nördlich von der Münchner Innenstadt. Die südliche Grenze von Milbertshofen bildet der Mittlere Ring (Teilabschnitt Petuelring). Im Norden reicht Milbertshofen bis zu den Gleisen der Deutschen Bahn nördlich des Frankfurter Rings. Östlich befinden sich die beiden Stadtviertel Schwabing und Freimann, im Westen Moosach. Der Olympiapark gehört zum Stadtteil Milbertshofen.
Milbertshofen ist mit dem öffentlichen Nahverkehr sehr gut erreichbar. Die U-Bahnlinien U3 (Haltestelle Olympiazentrum) sowie U2 (Haltestellen Milbertshofen und Frankfurter Ring) bedienen das Viertel direkt. Zusätzlich verkehren zahlreiche Buslinien.
Auch für Autofahrer ist Milbertshofen sehr gut erschlossen. Der Mittlere Ring sowie der nahe gelegene, nördliche Autobahnring erlauben eine schnelle Fortbewegung von oder nach Milbertshofen.

Geschichte von Milbertshofen

Ursprünglich wurde das heutige Milbertshofen als "Ilmungeshoven" bezeichnet. Illungshof wurde früher ein Einsiedlerhof genannt, auf den Kranke oder Straffällige geschickt wurden. Die undeutliche Aussprache dieser Bezeichnung ergibt dann "Ilmungeshoven".
Mit der Industrialisierung begann das heutige Milbertshofen rapide zu wachsen. Milbertshofen wurde zu einem der größten Industriestandorte in der Region. Ab 1910 wurde Milbertshofen offiziell als Stadt bezeichnet, 1913 erfolgte die Eingemeindung in die Stadt München.

Milbertshofen heute

Über die Jahre hinweg war die Präsenz der Industrie eine der großen Konstanten in Milbertshofen. Wohnraum und Industrie- bzw. Gewerbeflächen sind in Milbertshofen bis heute stark vermischt. In Milbertshofen wohnen (für Münchner Verhältnisse) überdurchschnittlich viele Arbeiter.
In den letzten Jahren hat in Milbertshofen allerdings ein spürbarer Aufschwung eingesetzt. Die soziale Infrastruktur wurde erheblich verbessert, genauso wie die Verkehrsanbindung, die besonders im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs ständig erweitert wurde. Alte Wohnhäuser wurden nach und nach renoviert und saniert, attraktive Neubauten erweitern das Viertel immer wieder um neuen Wohnraum.
Insbesondere zwei bauliche Veränderungen in der jüngeren Geschichte von Milbertshofen haben dazu beigetragen, das Viertel erheblich aufzuwerten:
- Das Olympiazentrum: Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1972 erbaut, bietet der Olympiapark auf dem ehemaligen Oberwiesenfeld im Westen von Milbertshofen eine einmalige Grünfläche, die von Bürgern aus allen Stadtteilen als Erholungs- und Sportfläche genutzt wird. Darüber hinaus garantiert die olympische Infrastruktur beste Möglichkeiten für die Ausübung der verschiedensten Sportarten. Das Olympische Dorf bietet attraktiven Wohnraum mitten in Milbertshofen. Mit dem Olympiaturm sowie dem Olympiastadion und seiner Zeltdachkonstruktion beherbergt Milbertshofen zudem seit den Olympischen Spielen zwei Wahrzeichen Münchens.
- Der Petueltunnel: Der Petuelring gehört zu einer der meist befahrenen Stellen des Mittleren Rings. 2004 wurde der Bereich untertunnelt, auf der Oberfläche wurde ein Park konstruiert.