Mexikaner München
Der Begriff
Mexikaner bezeichnet umgangssprachlich ein
mexikanisches Restaurant (auch genannt:
Mexikanische Gaststätte,
Mexikanisches Lokal), man meint damit auch allgemein die
mexikanische Küche. In größeren Städten wie München findet man heutzutage viele
preiswerte Mexikaner - ein Blick ins Branchenbuch Die Münchner hilft, ein Mexikanisches Restaurant in der Nähe zu finden.
Es gibt keine einheitliche
mexikanische Küche, da es verschiedene Regionalstile gibt. Beim
Mexikaner wird man somit Gerichte mit Einfluss von spanischen, französischen, arabischen und karibischen Mahlzeiten und Zutaten finden. Allgemein gesagt tendiert ein Mexikaner, der nach der eher
nordmexikanischen Küche kocht, eher Richtung spanische Küche, während ein Mexikaner, der nach der
südmexikanischen Küche kocht, eher Gerichte der Indio-Küche kochen wird.
Geschichte vom Mexikaner
Wann genau der erste
Mexikaner in Deutschland aufmachte, lässt sich nicht genau sagen. Die
Mexikanische Küche selbst hat aber eine lange Tradition. Auch, weil einige Pflanzen erst durch die Mexikaner beliebt und in der Welt verbreitet wurden wie beispielsweise Kakao, Vanille, Avocado, Erdnüsse, Tomaten, Mais und Chili.
Ab 1950 entwickelte sich die so genannte
neue mexikanische Küche. Der
Mexikaner kochte nun mit traditionellen Zutaten der Indio-Küche und kombinierte sie mit Techniken der internationalen Feinschmecker-Küche. Als Beispiel dient etwa ein Gericht aus Mais und Pilzen, das kombiniert wird mit Crepes und Bechamelsauce - ein sehr beliebtes Gericht beim Mexikaner.
Eine bekannte
Mexikanische Küche ist auch die "Tex-Mex-Küche":
Es handelt sich dabei um eine Vermischung von zwei Kochstilen, der
nordmexikanischen Küche und der
texanischen Küche. Viele Menschen gehen extra zum
Mexikaner, um Gerichte der Tex-Mex-Küche zu essen, die sich oft um Bohnen, Fleisch und scharfe Gewürze dreht.
Typische Gerichte beim Mexikaner
Es gibt eine Reihe von Gerichten, die typisch für den
Mexikaner und die gesamte
mexikanische Küche sind. Bekannte Gerichte sind etwa
Mole Poblano,
Chiles en nogada,
Cochinita Pibil,
Pozole. Beliebt ist auch der
Dip Guacamole, der oftmals zu
totopos, also
Tortilla Chips, gegessen wird. Entgegen dem weit verbreiteten Glauben sind
Chili con carne,
Burritos und
Nachos keine Gerichte, die vom Mexikaner erfunden wurden - sie stammen aus Texas. Oftmals gibt es sie aber auch beim Mexikaner.
Wer zum
Mexikaner geht, wird fast immer auf der Speisekarte beliebte alkoholische Getränke wie
Tequila, Bier oder
Pulque finden. Bekannt ist auch
Mezcal, eine Spirituose, die aus verschiedenen Agavenarten gewonnen wird.
Chili beim Mexikaner
Eine besonders wichtige Zutat für viele Gerichte beim
Mexikaner und allgemein der
mexikanischen Küche ist
Chili. Mexiko ist die Heimat des Chilis, der Mexikaner kennt mehr als 90 verschiedene Sorten.
Im Prinzip gibt es beim
Mexikaner kaum ein Gericht ohne
Chili. Da viele Europäer aber nicht so scharf essen wie Mexikaner, hält sich der Einsatz von Chili in einem
mexikanischen Restaurant hierzulande in Grenzen.