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Mexikaner Lehel: 2 Einträge gefunden

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Branche: Mexikaner Lehel - weitere Einträge

El Gordo Loco

Mexikaner Lehel
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80538 München
, Lehel
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Mexikaner Lehel
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Brancheninfo: Mexikaner

Mexikaner München

Der Begriff Mexikaner bezeichnet umgangssprachlich ein mexikanisches Restaurant (auch genannt: Mexikanische Gaststätte, Mexikanisches Lokal), man meint damit auch allgemein die mexikanische Küche. In größeren Städten wie München findet man heutzutage viele preiswerte Mexikaner - ein Blick ins Branchenbuch Die Münchner hilft, ein Mexikanisches Restaurant in der Nähe zu finden.
Es gibt keine einheitliche mexikanische Küche, da es verschiedene Regionalstile gibt. Beim Mexikaner wird man somit Gerichte mit Einfluss von spanischen, französischen, arabischen und karibischen Mahlzeiten und Zutaten finden. Allgemein gesagt tendiert ein Mexikaner, der nach der eher nordmexikanischen Küche kocht, eher Richtung spanische Küche, während ein Mexikaner, der nach der südmexikanischen Küche kocht, eher Gerichte der Indio-Küche kochen wird.

Geschichte vom Mexikaner

Wann genau der erste Mexikaner in Deutschland aufmachte, lässt sich nicht genau sagen. Die Mexikanische Küche selbst hat aber eine lange Tradition. Auch, weil einige Pflanzen erst durch die Mexikaner beliebt und in der Welt verbreitet wurden wie beispielsweise Kakao, Vanille, Avocado, Erdnüsse, Tomaten, Mais und Chili.
Ab 1950 entwickelte sich die so genannte neue mexikanische Küche. Der Mexikaner kochte nun mit traditionellen Zutaten der Indio-Küche und kombinierte sie mit Techniken der internationalen Feinschmecker-Küche. Als Beispiel dient etwa ein Gericht aus Mais und Pilzen, das kombiniert wird mit Crepes und Bechamelsauce - ein sehr beliebtes Gericht beim Mexikaner.
Eine bekannte Mexikanische Küche ist auch die "Tex-Mex-Küche":
Es handelt sich dabei um eine Vermischung von zwei Kochstilen, der nordmexikanischen Küche und der texanischen Küche. Viele Menschen gehen extra zum Mexikaner, um Gerichte der Tex-Mex-Küche zu essen, die sich oft um Bohnen, Fleisch und scharfe Gewürze dreht.

Typische Gerichte beim Mexikaner

Es gibt eine Reihe von Gerichten, die typisch für den Mexikaner und die gesamte mexikanische Küche sind. Bekannte Gerichte sind etwa Mole Poblano, Chiles en nogada, Cochinita Pibil, Pozole. Beliebt ist auch der Dip Guacamole, der oftmals zu totopos, also Tortilla Chips, gegessen wird. Entgegen dem weit verbreiteten Glauben sind Chili con carne, Burritos und Nachos keine Gerichte, die vom Mexikaner erfunden wurden - sie stammen aus Texas. Oftmals gibt es sie aber auch beim Mexikaner.
Wer zum Mexikaner geht, wird fast immer auf der Speisekarte beliebte alkoholische Getränke wie Tequila, Bier oder Pulque finden. Bekannt ist auch Mezcal, eine Spirituose, die aus verschiedenen Agavenarten gewonnen wird.

Chili beim Mexikaner

Eine besonders wichtige Zutat für viele Gerichte beim Mexikaner und allgemein der mexikanischen Küche ist Chili. Mexiko ist die Heimat des Chilis, der Mexikaner kennt mehr als 90 verschiedene Sorten.
Im Prinzip gibt es beim Mexikaner kaum ein Gericht ohne Chili. Da viele Europäer aber nicht so scharf essen wie Mexikaner, hält sich der Einsatz von Chili in einem mexikanischen Restaurant hierzulande in Grenzen.

Lehel

Lehel München

Mit dem Begriff Lehel wird ein zentral gelegener Münchner Stadtteil bezeichnet. Gemeinsam mit dem Altstadt-Viertel bildet das Lehel den Bezirk "Altstadt-Lehel" (Bezirk1). Der Bezirk ist lediglich 316 Hektar groß und wird von ungefähr 18000 Münchnern und Münchnerinnen bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung des Lehel

Das Lehel schließt direkt östlich an die Altstadt an. Im Westen bildet somit der Altstadtring die Grenze des Viertels. Im Osten wird das Lehel durch die Isar begrenzt. Das nördliche Ende bilden die Königinstraße und die Max-Joseph Brücke, das südliche die Ludwigsbrücke.
Das Lehel verfügt über eine sehr gute Verkehrsanbindung. Das Viertel wird unter anderem von den U-Bahn Linien 4 und 5 sowie von diversen Tram- und Buslinien bedient. Für Autofahrer ist die günstige Lage direkt am Altstadtring von großem Vorteil.

Geschichte des Lehel

Bereits im 14. Jahrhundert war der Bereich des heutigen Stadviertels Lehel bewohnt. Ärmere Leute, die nicht in der Stadt wohnen durften, besiedelten das von Wasserläufen und Wald dominierte Gebiet. Das Lehel ist somit die älteste Vorstadt Münchens. 1724 wurde das Lehel in die Stadt München (gegründet 1158) eingemeindet.
Im Zuge des 19. Jahrhunderts wurde das Lehel ein immer beliebteres Stadtviertel. Aufgrund der Nähe zur Innenstadt und der hohen Lebensqualität durch Isar und Englischem Garten hält diese große Beliebtheit bis heute an.

Woher kommt der Name Lehel?

Nach einer Reform des Münchner Stadtgebietes, die 1812 durchgeführt wurde, wurde das Lehel für einige Zeit wegen dem dort errichteten Kloster St. Anna offiziell als St.-Anna-Vorstadt bezeichnet. Diese Bezeichnung konnte sich jedoch nie durchsetzen: für die Münchner war das Gebiet östlich der Altstadt schon immer das Lehel. Die Herkunft des Namens Lehel als Bezeichnung für diesen Bereich ist nicht eindeutig geklärt. Auenwälder wurden früher häufig als "Lohe" bezeichnet, kleinere Wälder dieser Art als "Löhel". Sehr wahrscheinlich ist, dass der Name des Viertels hier seinen Ursprung hat.
Manche Historiker führen den Namen des Viertels allerdings auch auf die bayrische Bezeichnung für ein kleines Lehen ("Lehel") oder die Exekution des ungarischen Kriegsherren Lehel (die 955 in der Nähe von Regensburg stattfand) zurück. Früher wurde der Name des Viertels mit einem Rachenlaut (also "Lechel") ausgesprochen. Im Laufe der Zeit hat sich allerdings die schriftgetreue Aussprache durchgesetzt.

Das Lehel Heute

Das Lehel ist eines der beliebtesten Münchner Stadtviertel. Ein großer Teil der Altbauten ist inzwischen komplett saniert und renoviert, die Verkehrsanbindung wurde stetig verbessert. Im Lehel befinden sich zahlreiche Gebäude der bayrischen Staatsregierung (unter anderem das Wirtschaftsministerium, die Regierung von Oberbayern...).
Ein besonders beliebter Punkt im Lehel ist der (unter Graf Rumford erbaute) Englische Garten. Der Park ist einer der größten innerstädtischen Grünflächen weltweit. Nicht nur die Bewohner des Lehel schätzen den Englischen Garten. Ganz München und viele Touristen kommen regelmäßig, um die weitläufigen Wiesen, den Blick vom Monopteros oder eine Erfrischung im Biergarten am Chinesischen Turm zu genießen.