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Phlebologe Milbertshofen: 7 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Phlebologe

Phlebologie

Mit dem Begriff Phlebologie bezeichnet man ein Fachgebiet der Medizin, welches sich mit der Prävention, Diagnose, Behandlung und Therapie von Erkrankungen an Gefäßen befasst. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Venenerkrankungen (auch Venenleiden genannt), wie beispielsweise Krampfadern (Varizen) und Hämorrhoiden.

Häufige Krankheitsbilder in der Phlebologie

In der Phlebologie gibt es zwar viele verschiedene Krankheiten, zwei davon nehmen aber einen Großteil der Arbeit eines Facharztes der Phlebologie in Anspruch:

- Hämorrhoiden: Hämorrhoiden sind eigentlich Gefäßpolster, welche dem Feinverschluss des Afters dienen. Allerdings meint man umgangssprachlich mit Hämorrhoiden das Hämorrhoidalleiden, bei dem tiefer getretene oder vergrößerte Hämorrhoiden Schmerzen hervorrufen. Die Phlebologie kennt medikamentöse und operative Maßnahmen zur Linderung des Hämorrhoidalleidens. So kommen beispielsweise Lokalanästhetika zum Einsatz, um die Beschwerden zu lindern. Sollte damit nicht geholfen sein, kann ein Facharzt der Phlebologie die Hämorrhoiden auch mit verschiedenen Verfahren (beispielsweise ambulante Operation, Infrarotbehandlung, Gummibandligatur oder Vereisung) behandeln.
- Krampfadern: Mit dem Begriff Krampfadern bezeichnet man knotig-erweiterte Venen - betroffen sind die Oberflächen der Beine. Die moderne Phlebologie hat vor allem Bewegungsmangel und langes Stehen und Sitzen als Ursache für Krampfadern ausgemacht. Die Betroffenen leiden unter Wadenkrämpfen, Juckreiz und Schmerzen. Im Mittelpunkt der Therapieformen bei Krampfadern stehen in der Phlebologie minimal-invasive Operationen.

Diagnosemethoden in der Phlebologie

Die Ursachen, einen Facharzt der Phlebologie aufzusuchen, sind vielfältig: Ob Bindegewebsschwäche, langes Sitzen während der Arbeit, Mangel an Bewegung oder Vorbelastung im Erbmaterial - alle diese Gründe können zu Venenerkrankungen führen. Die Phlebologie kann mit gezielten Untersuchungen und Patientengesprächen ein umfassendes Bild über die Venen erstellen und so sehen, welche Krankheiten auftreten können beziehungsweise bereits aufgetreten sind.
Nachdem der Facharzt der Phlebologie die Venen angesehen und abgetastet hat, kann seine vorläufige Diagnose mittels verschiedener Verfahren überprüfen. Folgende Methoden können dabei zum Einsatz kommen:

- Doppler-Ultraschall: In der Phlebologie wird ein Doppler-Ultraschall dazu verwendet, um festzustellen, ob sich das Blut in der beobachteten Vene auf die Sonde des Schallgerätes zu oder weg bewegt. So kann der Facharzt in der Phlebologie sehen, ob das Blut in Richtung Herz fließt - oder auch zurück zu den Füßen, was auf ein Venenleiden hindeuten kann.
- Duplex-Ultraschall: Ein Duplex-Ultraschallgerät kann der Phlebologe die Fließrichtung und Geschwindigkeit des Blutes in der untersuchten Vene auf einem Bildschirm darstellen und so sehen, ob eine Erkrankung vorliegt.
- ABI-Messung: Diese Messung ist eine der einfacheren Methoden, die man in der Phlebologie anwendet. Man kann damit Verschlusskrankheiten erkennen, indem man den Knöchel-Arm-Blutdruck-Index misst.
- Lichtreflexionsrheographie: Diese Methode benutzt die Phlebologie, um Volumenschwankungen des Venengeflechts zu untersuchen. Je nach Ausstattung der Praxis kommen unterschiedlich aufwändige Geräte zum Einsatz.
- Phlebographie: Bei der Phlebographie werden die Venen geröntgt. Diese Methode wird in der Phlebologie meist als Ergänzung zu anderen Diagnosemethoden eingesetzt.

Milbertshofen

Milbertshofen

Milbertshofen wird ein Stadtteil im Norden Münchens genannt. Zusammen mit dem Stadtteil "Am Hart" bildet Milbertshofen den Stadtbezirk Milbertshofen-Am Hart (11. Stadtbezirk). Der Stadtbezirk ist insgesamt ca. 1300 Hektar groß und wird von 62000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung von Milbertshofen

Milbertshofen liegt nördlich von der Münchner Innenstadt. Die südliche Grenze von Milbertshofen bildet der Mittlere Ring (Teilabschnitt Petuelring). Im Norden reicht Milbertshofen bis zu den Gleisen der Deutschen Bahn nördlich des Frankfurter Rings. Östlich befinden sich die beiden Stadtviertel Schwabing und Freimann, im Westen Moosach. Der Olympiapark gehört zum Stadtteil Milbertshofen.
Milbertshofen ist mit dem öffentlichen Nahverkehr sehr gut erreichbar. Die U-Bahnlinien U3 (Haltestelle Olympiazentrum) sowie U2 (Haltestellen Milbertshofen und Frankfurter Ring) bedienen das Viertel direkt. Zusätzlich verkehren zahlreiche Buslinien.
Auch für Autofahrer ist Milbertshofen sehr gut erschlossen. Der Mittlere Ring sowie der nahe gelegene, nördliche Autobahnring erlauben eine schnelle Fortbewegung von oder nach Milbertshofen.

Geschichte von Milbertshofen

Ursprünglich wurde das heutige Milbertshofen als "Ilmungeshoven" bezeichnet. Illungshof wurde früher ein Einsiedlerhof genannt, auf den Kranke oder Straffällige geschickt wurden. Die undeutliche Aussprache dieser Bezeichnung ergibt dann "Ilmungeshoven".
Mit der Industrialisierung begann das heutige Milbertshofen rapide zu wachsen. Milbertshofen wurde zu einem der größten Industriestandorte in der Region. Ab 1910 wurde Milbertshofen offiziell als Stadt bezeichnet, 1913 erfolgte die Eingemeindung in die Stadt München.

Milbertshofen heute

Über die Jahre hinweg war die Präsenz der Industrie eine der großen Konstanten in Milbertshofen. Wohnraum und Industrie- bzw. Gewerbeflächen sind in Milbertshofen bis heute stark vermischt. In Milbertshofen wohnen (für Münchner Verhältnisse) überdurchschnittlich viele Arbeiter.
In den letzten Jahren hat in Milbertshofen allerdings ein spürbarer Aufschwung eingesetzt. Die soziale Infrastruktur wurde erheblich verbessert, genauso wie die Verkehrsanbindung, die besonders im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs ständig erweitert wurde. Alte Wohnhäuser wurden nach und nach renoviert und saniert, attraktive Neubauten erweitern das Viertel immer wieder um neuen Wohnraum.
Insbesondere zwei bauliche Veränderungen in der jüngeren Geschichte von Milbertshofen haben dazu beigetragen, das Viertel erheblich aufzuwerten:
- Das Olympiazentrum: Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1972 erbaut, bietet der Olympiapark auf dem ehemaligen Oberwiesenfeld im Westen von Milbertshofen eine einmalige Grünfläche, die von Bürgern aus allen Stadtteilen als Erholungs- und Sportfläche genutzt wird. Darüber hinaus garantiert die olympische Infrastruktur beste Möglichkeiten für die Ausübung der verschiedensten Sportarten. Das Olympische Dorf bietet attraktiven Wohnraum mitten in Milbertshofen. Mit dem Olympiaturm sowie dem Olympiastadion und seiner Zeltdachkonstruktion beherbergt Milbertshofen zudem seit den Olympischen Spielen zwei Wahrzeichen Münchens.
- Der Petueltunnel: Der Petuelring gehört zu einer der meist befahrenen Stellen des Mittleren Rings. 2004 wurde der Bereich untertunnelt, auf der Oberfläche wurde ein Park konstruiert.