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Pizzeria Giesing: 1 Einträge gefunden

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Pizzeria Giesing
Tel.: (089) 6923650
Tegernseer Landstr. 115
81539 München
, Giesing
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Brancheninfo: Pizzeria

Pizza ist neben Spaghetti das bekannteste Nationalgericht Italiens. Neapel gilt als Hauptstadt der Pizza. Eine Pizza ist mehr als nur ein vor dem Backen, würzig belegtes Fladenbrot aus einfachem Hefeteig. Pizza ist eine farbenprächtige Speise, die in einer fröhlichen Atmosphäre gegessen wird. Der Teig einer Pizza wird aus Mehl, Hefe, Salz, lauwarmen Wasser und ggf. etwas Olivenöl hergestellt. Nachdem der Teig gründlich durchgeknetet wurde, wird er nach einer Gehzeit von mindestens einer Stunde ausgerollt oder traditionell mit den Händen sehr dünn ausgezogen. Neben dem Boden aus Hefeteig besteht eine Pizza aus Gewürzen und einer Garnitur. Als Gewürze werden hauptsächlich Olivenöl, Tomaten, Oregano, Knoblauch, Mozarella, Salz und Basilikum verwendet. Bevorzugt wird gerne ein kaltgepresstes Olivenöl (extra vergine) verwendet. Dieses Olivenöl stammt aus der ersten Pressung und besitzt daher eine besondere Qualität. Diesem Öl werden keine chemischen Zusätze beigegeben und es ist besonders hitzeverträglich. Aufgrund der sehr hohen Temperaturen in einem Pizzaofen entstehen so keine schädlichen Stoffe. Das Olivenöl wird vor dem Backen, meist in der Form der Zahl 6, auf die Pizza getröpfelt. Basilikum wird zur Harmonisierung des Geschmackes der Tomaten eingesetzt. Um den einzigartigen Geschmack des Basilikums zu erhalten, wird es erst kurz vor Ende der Backzeit auf die Pizza gegeben. Die wichtigste Zutat sind natürlich die Tomaten. Bei echten neapolitanischen Pizzen werden nur die länglichen San Marzano verwendet. Anstelle frischer Tomaten werden auch zubereitete Tomatensaucen verwendet. Eine weitere beliebte Zutat ist der Mozzarella, der traditionell aus Kuh- oder Büffelmilch hergestellt wird. Die klassischen Varianten der neapolitanischen Pizza sind Pizza aglio e olio (mit Knoblauch, Olivenöl und Oregano), Pizza aglio, olio e pomodoro (mit Knoblauch, Olivenöl, Tomaten und Oregano), Pizza alla marinara (mit Tomaten, Knoblauch und Oregano), Pizza con le cozze (mit Miesmuscheln, Knoblauch, Olivenöl und Petersilie), Pizza alle vongole (mit Venusmuscheln, Tomaten, Knoblauch, Olivenöl, Petersilie und Oregano), Pizza Margherita (mit Tomaten, Mozzarella, Olivenöl und Basilikum), Pizza Napoli (mit Tomaten, Mozzarella, Parmesan, Sardellen, Olivenöl, Oregano und Basilikum) und Pizza Regina (mit Tomaten, Mozzarella, Champignons, Kochschinken und Oregano). Neben diesen klassischen Varianten gibt es mittlerweile eine große Vielzahl von weiteren Varianten. Meist bildet die Pizza Margherita die Grundlage für die weiteren Varianten. Diese wird um eine weitere Zutat (z.B. Salami, Champignons, Schinken und Thunfisch) ergänzt. Diese Zutat ist zugleich auch der Namensgeber für die neue Variante (z.B. Pizza Salami, Pizza Funghi, Pizza Prosciutto, Pizza Tono). Beliebt sind ferner Pizza quattro stagioni (Vier Jahreszeiten), die in Vierteln beliebig verschieden belegt ist, Pizza Diavola (Teufelspizza), welche mit Peperoni oder scharfer Wurst gewürzt ist, Pizza frutti di mare, eine mit Meeresfrüchten (Krabben, Shrimps, Muscheln, Tintenfischringen) belegte Pizza oder Pizza Hawaii mit Kochschinken und Ananas. Die Beläge der einzelnen Sorten, können je nach Rezept im Einzelnen variieren. Die Zutaten einer Pizza, also die Gewürze und die Garnitur, sind aber nicht wild durcheinander gemischt, sondern es wird besonders darauf geachtet, dass sie optisch und geschmacklich zusammenpassen. Bei Bedarf kann man jede Pizza mit weiteren Extras, wie bspw. Mais, Spinat, Artischocken, Sardellen, Hühnerfilet, Gorgonzola, Schafskäse und vielem mehr bestellen. Eine echte neapolitanische Pizza erhält ihren einzigartigen Geschmack erst durch das Backen in einem speziellen Holzofen bei 400 bis 500 Grad. Eine solch hohe Temperatur kann in einem normalen Herd zu Hause gar nicht erzeugt werden, daher bekommt man den einzigartigen Geschmack einer Pizza nur in einer Pizzeria. Ein traditioneller Pizzaofen besteht aus einem runden Gewölbe über einem Ziegelboden. Zum Beheizen des Ofens wird ausschließlich raucharmes Holz verwendet. Die belegte Pizza wird in den vorgeheizten Ofen mit einer speziellen Holzschaufel direkt auf den Ziegelboden gelegt. Aufgrund der großen Hitze geht der Rand der Pizza sofort auf und wird sehr knusprig, während der Boden der Pizza wunschgemäß weich bleibt. Da in einem Pizzaofen eine viel höhere Temperatur als in einem normalen Backofen erreicht wird, benötigt die Pizza lediglich eine Backzeit von ca. 2 Minuten. Durch die kurze Backzeit trocknet die Pizza nicht aus und die Gewürze und die Garnitur behalten ihren Geschmack. Bei einigen Pizzerien kann man auch zuschauen, wie eine Pizza hergestellt wird. Oftmals wird Pizza als Fastfood bezeichnet. Pizza ist jedoch ein gesundes Essen, da man wenige Kalorien und Proteine zu sich nimmt, dafür aber viel Energie in Form von Kohlenhydraten geliefert bekommt. Da Pizza ein Nationalgericht Italiens ist, werden in einer Pizzeria ferner auch italienische Spezialitäten wie Pasta, Salate und Weine in einem typisch italienischen Ambiente angeboten.

Giesing

Giesing

Giesing ist ein Stadtteil von München und liegt am östlichen Hochufer der Isar. Im Norden grenzt Giesing an Haidhausen, im Osten an Ramersdorf, im Süden an Perlach bzw. Fasangarten und im Westen an die Au - allerdings wir die Au manchmal (zumindest teilweise) auch zu Giesing dazugezählt.
Giesing ist in zwei Bezirke aufgeteilt: In den Stadtbezirk 17 Obergiesing und den Stadtbezirk 18 Untergiesing-Harlaching. In ganz Giesing leben momentan rund 92.000 Menschen auf einer Fläche von ca. 1400 Hektar. In Giesing leben unterdurchschnittlich wenige junge Leute, dem Stadtviertel droht eine Überalterung. In Giesing leben außerdem viele qualifizierte Erwerbstätige - Giesing verliert zunehmend das Image des Arbeiterviertels.

Geschichte von Giesing

Das erste Mal wurde Giesing im Jahre 790 urkundlich erwähnt - damals noch unter den Namen "Kyesinga". Große Bedeutung erlangte Giesing im Mittelalter, als hier immer mehr Tagelöhner wohnten, die in München keine Wohnung fanden. Außerdem gab es in Giesing Institutionen, welche die Münchner nicht bei sich haben wollten, wie beispielsweise Irrenanstalt, Krankenhaus und Friedhof.
Giesing wurde 1854 nach München eingemeindet. Im Jahre 1936 wurde Giesing nach dem heutigen Muster in Obergiesing und Untergiesing-Harlaching aufgeteilt. Ein wichtiger geschichtlicher Aspekt von Giesing sind auch die Gefechte der "Roten Armee" und der Weißgardisten 1919. Auch das später errichtete Gefängnis Stadelheim, wo im Laufe der NS-Zeit hunderte Menschen hingerichtet wurden, ist mit dem Namen Giesing eng verknüpft.
Im Gegensatz zu Obergiesing blickt Untergiesing auf eine kurze Geschichte zurück: Es entstand erst im Laufe des 19. Jahrhunderts. Charakteristisch für Untergiesing waren die kleinen Herbergen bzw. Arbeiterwohnungen, die man heute noch in dem Bereich rund um die Pilgersheimer Straße sehen kann.

Giesing heute

Giesing ist heute ein gut durchmischter Stadtteil - sowohl in Anbetracht der Bevölkerung als auch der Bebauung. In Giesing gibt es Einfamilienhäuser, Kleinsiedlungen, Geschosswohnungen und Blockbauten. Während in Giesing früher vor allem viel Industrie angesiedelt war, hat sich das Bild nun geändert: Der Dienstleistungssektor stellt heute den Großteil der Arbeitsplätze.
Giesing ist auch für Familien interessant, weil es in den beiden Stadtbezirken zusammen 28 Schulen gibt sowie 27 Sportanlagen, ein Freibad, ein Hallenbad, ein Theater, ein Kino und vier Bibliotheken. Unter Fußballfans ist Giesing wegen dem Stadion an der Grünwalder Straße bekannt. Das Stadion soll nun zwar abgerissen werden, viele Fans aus Giesing und ganz München wollen das Stadion aber erhalten.

Verkehrsanbindung in Giesing

Giesing liegt zentral in München und ist deshalb ideal an das Münchner Straßennetz angebunden. Über den Mittleren Ring gelangt man sowohl schnell in die Innenstadt als auch auf diverse Autobahnen.
In Giesing halten die S-Bahnlinien S5 und S6 (Station Giesing) sowie die U-Bahnlinien U2 (Haltestellen Silberhornstraße, Untersbergstraße, Giesing) und U1 (Wettersteinplatz, St.-Quirin-Platz und Candidplatz) und diverse Bus- und Trambahnlinien.