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Rolladen Milbertshofen: 16 Einträge gefunden

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Branche: Rolladen Milbertshofen
Rolladen Milbertshofen
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80809 München
, Milbertshofen
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Rolladen Milbertshofen
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Brancheninfo: Rolladen

Rollladen München

Ein Rollladen (auch genannt: Jalousie oder Storen) bezeichnet einen Fensterabschluss oder Türabschluss zum Schutz beispielsweise vor Schall, Einbrüchen und Witterungseinflüssen. Ein Rollladen besteht aus einzelnen, sich überdeckenden und miteinander verbundenen Leisten.

Funktionen eines Rollladens

Je nach Aufbau und Modell kann ein Rollladen unterschiedliche Funktionen haben:

Wärmedämmung: Ein richtig montierter Rollladen schließt einen Wohnraum ideal nach außen hin ab und kann so Energie sparen, indem er die Wärme zurückhält. Der Grad der Wärmedämmung hängt von der Dicke und Beschaffenheit des Rollpanzers ab. Entscheidend ist aber auch der Zwischenraum zwischen dem Fenster oder der Tür und dem Rollladen.
Wärmeschutz: Was im Winter funktioniert, klappt im Sommer genau so - nur anders herum: Rollläden (idealerweise aus Holz) schirmen Sonneneinstrahlung ab und schützen Wohnräume vor Hitze. Rollläden aus Kunststoff sind dafür allerdings weniger geeignet, da sie sich stark aufheizen.
Einbruchschutz: Einbruchschutz ist eher für Geschäfte als Wohnräume interessant, denn bei Wohnräumen kommen oft Rollläden aus Kunststoff zum Einsatz - und diese sind in wenigen Minuten aufgebrochen. Um Einbrüche zu verhindern, sollten Rollläden aus massivem Stahl, Holz oder Aluminium sein.
Witterungsschutz: Rollläden verhindern Durchzug und Hereinregnen - selbst bei offen stehendem Fenster. Außerdem bieten Rollläden guten Schutz vor Hagelkörnern.
Schallschutz: Schallschutz ist wichtig für Menschen, die nahe an verkehrsreichen Straßen wohnen. Ein Rollladen kann hier gute Dienste leisten. Der Grad der Schalldämmung hängt von dem Material des Rollladens und dem Abstand des Rollpanzers zur Fensterscheibe ab. Generell gilt: Ein zu geringer Abstand zur Fensterscheibe kann den Schall sogar verstärken.

Die Geschichte des Rollladens

Ursprünglich waren Rollläden einfache Klappläden aus Holz und dienten schon in der Römerzeit als Sichtschutz. Später kamen Jalousien auf, die man mit Bändern zusammen ziehen konnte. In der Folge wurden Rolljalousien entwickelt, die man mittels einer Welle aufwickeln konnte und aus denen der heute Rollladen hervorgeht.
Heute wird das Handwerk der Rollladen- und Jalousiebauer vom Bundesverband Rollladen und Sonnenschutz e.V. vertreten. Die Ausbildung zum Rollladenbauer beziehungsweise Jalousiebauer dauert drei Jahre. Rollladenbauer fertigen Rollläden für Fenster, Rolltüren und Rolltrennwände, Verdunkelungseinrichtungen und Sonnenschutzeinrichtungen. Die selbst gefertigten Rollläden bauen sie auf den Baustellen auch ein.

Der Aufbau eines Rollladens

Ein Rollladen besteht in der Regel aus folgenden Komponenten:

Rollpanzer: Ein Rollpanzer besteht aus einzelnen, miteinander verbundenen Rollladenstäbchen oder Rollladenprofilen. Der Rollpanzer ist der sichtbarste Teil eines Rollladens und die Komponente, welche die Tür- oder Fensteröffnung abschließt. Rollpanzer gibt es in vielen Abmessungen, Dicken und Materialien wie Holz, Kunststoff, Aluminium oder Stahl.
Führungsschienen: Die Führungsschienen führen den Rollpanzer an den Seiten des Fensters oder der Tür. Außerdem leiten sie auf den Panzer wirkende Kräfte wie beispielsweise Wind ab.
Welle: Die Rollladenwelle ist der Teil, der den Rollpanzer trägt und auf dem sich der Rollladen aufwickelt. Sie wird an der Wand befestigt.
Kasten und Rollraumverkleidung: Der Rollladenkasten umschließt den aufgewickelten Rollpanzer und die Rollladenwelle.
Bedienungselemente: Ein Rollladen kann entweder über einen Gurtzug, Kordeln, einen Rohrmotor oder über ein Gelenkkurbelgetriebe hochgezogen und heruntergelassen werden. Diese Elemente nennt man Bedienungselemente.

Milbertshofen

Milbertshofen

Milbertshofen wird ein Stadtteil im Norden Münchens genannt. Zusammen mit dem Stadtteil "Am Hart" bildet Milbertshofen den Stadtbezirk Milbertshofen-Am Hart (11. Stadtbezirk). Der Stadtbezirk ist insgesamt ca. 1300 Hektar groß und wird von 62000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung von Milbertshofen

Milbertshofen liegt nördlich von der Münchner Innenstadt. Die südliche Grenze von Milbertshofen bildet der Mittlere Ring (Teilabschnitt Petuelring). Im Norden reicht Milbertshofen bis zu den Gleisen der Deutschen Bahn nördlich des Frankfurter Rings. Östlich befinden sich die beiden Stadtviertel Schwabing und Freimann, im Westen Moosach. Der Olympiapark gehört zum Stadtteil Milbertshofen.
Milbertshofen ist mit dem öffentlichen Nahverkehr sehr gut erreichbar. Die U-Bahnlinien U3 (Haltestelle Olympiazentrum) sowie U2 (Haltestellen Milbertshofen und Frankfurter Ring) bedienen das Viertel direkt. Zusätzlich verkehren zahlreiche Buslinien.
Auch für Autofahrer ist Milbertshofen sehr gut erschlossen. Der Mittlere Ring sowie der nahe gelegene, nördliche Autobahnring erlauben eine schnelle Fortbewegung von oder nach Milbertshofen.

Geschichte von Milbertshofen

Ursprünglich wurde das heutige Milbertshofen als "Ilmungeshoven" bezeichnet. Illungshof wurde früher ein Einsiedlerhof genannt, auf den Kranke oder Straffällige geschickt wurden. Die undeutliche Aussprache dieser Bezeichnung ergibt dann "Ilmungeshoven".
Mit der Industrialisierung begann das heutige Milbertshofen rapide zu wachsen. Milbertshofen wurde zu einem der größten Industriestandorte in der Region. Ab 1910 wurde Milbertshofen offiziell als Stadt bezeichnet, 1913 erfolgte die Eingemeindung in die Stadt München.

Milbertshofen heute

Über die Jahre hinweg war die Präsenz der Industrie eine der großen Konstanten in Milbertshofen. Wohnraum und Industrie- bzw. Gewerbeflächen sind in Milbertshofen bis heute stark vermischt. In Milbertshofen wohnen (für Münchner Verhältnisse) überdurchschnittlich viele Arbeiter.
In den letzten Jahren hat in Milbertshofen allerdings ein spürbarer Aufschwung eingesetzt. Die soziale Infrastruktur wurde erheblich verbessert, genauso wie die Verkehrsanbindung, die besonders im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs ständig erweitert wurde. Alte Wohnhäuser wurden nach und nach renoviert und saniert, attraktive Neubauten erweitern das Viertel immer wieder um neuen Wohnraum.
Insbesondere zwei bauliche Veränderungen in der jüngeren Geschichte von Milbertshofen haben dazu beigetragen, das Viertel erheblich aufzuwerten:
- Das Olympiazentrum: Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1972 erbaut, bietet der Olympiapark auf dem ehemaligen Oberwiesenfeld im Westen von Milbertshofen eine einmalige Grünfläche, die von Bürgern aus allen Stadtteilen als Erholungs- und Sportfläche genutzt wird. Darüber hinaus garantiert die olympische Infrastruktur beste Möglichkeiten für die Ausübung der verschiedensten Sportarten. Das Olympische Dorf bietet attraktiven Wohnraum mitten in Milbertshofen. Mit dem Olympiaturm sowie dem Olympiastadion und seiner Zeltdachkonstruktion beherbergt Milbertshofen zudem seit den Olympischen Spielen zwei Wahrzeichen Münchens.
- Der Petueltunnel: Der Petuelring gehört zu einer der meist befahrenen Stellen des Mittleren Rings. 2004 wurde der Bereich untertunnelt, auf der Oberfläche wurde ein Park konstruiert.