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Schmuckwaren Pasing: 6 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Schmuckwaren

Schmuck München

Der Begriff Schmuck bezeichnet Gegenstände, die meist am Körper zur Zierde oder zur Verschönerung getragen werden. Insbesondere zählen zum Schmuck Eheringe, Ohrringe, Armbänder und Ketten. Es gibt viele Arten von Schmuck - man bekommt sie günstig und preiswert im Schmuckladen. Ein weiterer (Ober-)Begriff für Schmuck ist auch Schmuckwaren, dazu gibt es Spezialisierungen anhand des Materials wie beispielsweise Goldschmuck oder Silberschmuck.
Das Wort Schmuck stammt aus dem Altgermanischen und bedeutet, sich etwas hineindrücken - gemeint war damit, ein Schmuckstück in ein Kleid hineinzudrücken. Die verwandten Begriffe Geschmeide oder Pretiosen, die manchmal anstelle vom Wort Schmuck verwendet werden, haben auch ihren Ursprung im Altgermanischen. Die Begriffe bedeuten übersetzt "wertvolle Kostbarkeiten".

Geschichte vom Schmuck

Die Benutzung von Schmuck ist nicht etwa ein Produkt der Neuzeit. Bereits vor 100.000 Jahren, so neueste Forschungsergebnisse, schmückten sich Menschen, etwa mit Muscheln. Auch die Verwendung von Schmuck am Hals - sogar in Form von mehrgliedrigen Ketten - war bereits in der Altsteinzeit bekannt. Als Kettenglieder dienten Gehäuse von Muscheln oder Schnecken, die Anhänger waren aus Stein, Knochen oder Bernstein.
Als Kupfer und Bronze entdeckt wurden und die Menschen verstanden, wie man diese Materialien verarbeitete, erlebte der Schmuck großen Zulauf. Jetzt konnte man auch Plättchen, Metallperlen, Ringe und Scheiben in den Schmuck einarbeiten. Gleichzeitig nahm die Verwendung von organischen Materialien ab, wie etwa Tierzähne oder Bernstein.
Im Laufe der Zeit kamen immer neue Stoffe hinzu, die zu Schmuck verarbeitet werden konnten - etwa Kunststoff. Die Bandbreite von verfügbaren Schmuckstücken wurde rapide größer. Dazu kam, dass der Schmuck auch immer mehr als Wertgegenstand angesehen wurde, der seinen Wert über lange Zeit hinweg nicht verlor oder sogar steigerte.

Arten von Schmuck

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Schmuck. So kann man Schmuck etwa nach seiner Form grob in Ketten, Bänder und Ringe einteilen; aber auch eine Einteilung nach Funktion - Anhänger, Gürtelschnallen, Schmuckuhr, etc. - ist möglich. Bekannt ist auch die Unterteilung nach Material wie Bronzeschmuck, Eisenschmuck, Goldschmuck, Silberschmuck, Email, Juwelen, Platinschmuck und Schmucksteine.
Je nach Anbringung unterscheidet man auch zwischen Ansteckschmuck, Piercingschmuck oder auf die Haut geklebter Schmuck. Häufig unterteilt man Schmuck nach dem geschmückten Körperteil (Armschmuck, Fingerschmuck, Fußschmuck, Halsschmuck, Kopfschmuck, Mundschmuck, Nasenschmuck, Ohrschmuck) oder nach dem Anlass - wie Brautschmuck oder etwa Trauerschmuck.

Andere Verwendung von Schmuck

Das Wort Schmuck wird nicht nur in Bezug auf Schmuck beim Menschen verwendet. Auch Haustiere können Schmuck tragen - meist schmücken die Besitzer ihre Tiere, um damit ein Statussymbol zu haben. Bei Pferden wird oft ein verziertes Geschirr angebracht, bei Hunden oftmals verzierte Halsbänder.
Aber auch Objekte können Schmuck tragen - man denke nur an den Weihnachtsbaum, der mit allerlei Schmuck behangen wird. Und natürlich zählen auch Fassade, Gesimse, Ornament, Sohlbank, Gurtprofil und Giebelschmuck zum Schmuck - dabei handelt es sich um den sogenannten Gebäudeschmuck.

Pasing

Pasing

Mit dem Begriff Pasing bezeichnet man einen Stadtteil in München, der gemeinsam mit Obermenzing den Stadtteil 21 Pasing-Obermenzing darstellt. Pasing liegt im Westen Münchens und grenzt im Süden an die Stadtviertel Blumenau und Lochham, im Westen an Lochham und Aubing, im Norden an Obermenzing und im Osten an Laim.
Bis 1938 war Pasing eine eigene Stadt und wurde dann zwangseingemeindet. Noch heute hat Pasing eine von München fast eigenständige Infrastruktur, auch an der Selbstwahrnehmung des Stadtteils merkt man einigen Bürgern an, dass sie sich nicht zu München gehörend fühlen.

Geschichte von Pasing

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Pasing im Jahr 763 als "villa Pasingas". Aus der Zeit des Mittelalters gibt es wenig überlieferte Nachrichten über Pasing. Erst seit dem 16. Jahrhundert wird Pasing mit einer eigenen Gerichtsbarkeit in den Akten aufgeführt. Mit der neuen Landgerichtseinteilung, die Pasing zum Landgericht München zuordnete, war die alte Politik-Ordnung Pasings als Hofmark aufgehoben. Im Zuge dieser Modernisierung entstanden viele neue Industriebetriebe in Pasing, doch trotzdem war das Bild des heutigen Stadtteils damals immer noch landwirtschaftlich geprägt.
Ein großer Schritt zur Weiterentwicklung von Pasing war mit der Eröffnung der zweiten bayerischen Eisenbahnlinie von München nach Augsburg getan. Fortan wuchs das Viertel - auch, weil immer mehr Münchner Bürger Pasing für sich entdeckten. Gleichzeitig entstanden Schulen und andere Einrichtungen des öffentlichen Lebens. Am 1. Januar 1905 wurde Pasing schließlich zur Stadt ernannt.
Nachdem die Nationalsozialisten an die Macht gelangten, wurde es für Pasing jedoch immer schwerer, die Eigenständigkeit beizubehalten. Da die Nazis München zur "Hauptstadt der Bewegung" machen wollten, gemeindeten sie Pasing 1938 nach München ein.

Pasing heute

Da sich Pasing bis zur jüngsten Vergangenheit als eigenständige Stadt entwickelte, lassen sich kaum Besonderheiten in der Bevölkerungsentwicklung finden - alle Schichten und Bildungsniveaus sind vertreten, ebenso ist der Anteil der Ausländer und Arbeitslosen durchschnittlich. In Pasing gibt es keinen Schwerpunkt auf einem Gewerbebereich, die 21.000 Arbeitsplätze in Pasing verteilen sich auf alle Wirtschaftsbereiche gleich.
In Pasing finden sich überdurchschnittlich viele Schulen und Bildungseinrichtungen, weshalb der Stadtteil auch oft als "Schulstadt" oder "Schulstadtteil" bezeichnet wird. Weitere wichtige Einrichtungen des öffentlichen Lebens sind das Kulturzentrum Pasinger Fabrik, das Alfons-Hoffmann-Altenheim, das Bürgerzentrum Rathaus Pasing und das Klinikum München Pasing.

Verkehrsanbindung von Pasing

Durch Pasing führen einige wichtige Straßen, die für den Autoverkehr von ganz München bedeutend sind, wie beispielsweise die Bodenseestraße und die Planegger Straße. U-Bahnlinien fahren keine nach Pasing, dafür halten aber mehrere S-Bahnlinien an der Station Pasing. Außerdem ist der Bahnhof Pasing auch als Fernbahnhof mit ICE-Systemhalt von Bedeutung.