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Brancheninfo: Wäscherei

Wäscherei

Eine Wäscherei ist ein Unternehmen, das sich auf die Reinigung von Wäsche spezialisiert hat. Im Gegensatz zur chemischen Reinigung, bei der nichtwaschbare Textilien gereinigt werden, wäscht eine Wäscherei alle waschbaren Textilien. Eine Wäscherei kann entweder eine Organisationseinheit in einer Unternehmung sein, wie in einer Klinik, oder aber als gewerbliche Wäscherei, Großwäscherei oder Industriewäscherei tätig sein.
Eine gewerbliche Wäscherei kann man durchaus als Produktionsbetrieb bezeichnen, da sie zwar Dienstleistungen erbringt, aber auch einen erheblichen Energiebedarf hat und einen aufwendigen Maschinenpark betreiben muss.

Wäschereien bieten folgende Dienstleistungen an

Eine Wäscherei bietet Dienstleistungen und Produkte rund um das Waschen und Reinigen von Textilien an. Je nach Spezialisierung der Wäscherei kann diese beispielsweise in Hotel und Gastronomie, Firmen oder Haushalten tätig sein (oder in mehreren Bereichen), Vorhang- und Gardinenwäsche, Teppichwäsche und Hemdenwäsche anbieten oder auch Textilien chemisch reinigen.
Viele Wäschereien verkaufen auch Wasch- und Reinigungsprodukte für Textilien, bieten einen Mietwäsche-Service an und holen und liefern die Wäsche dem Kunden nach Hause oder in die Arbeit. Einige Wäschereien möchten die Kundenbindung verstärken, indem sie Rabattprogramme (beispielsweise einen Sonderpreis bei Reinigung von 10 Hemden) anbieten.

Situation der Wäschereien

Momentan stellt für viele Wäschereien das Geschäft mit Objektwäsche, Berufskleidung und Schutzkleidung den größten Umsatz dar. Objektwäsche bezeichnet Wäsche aus Alten- und Pflegeheimen, Hotelbetrieben, gastronomischen Betrieben und Krankenhäusern. Das Privatkundengeschäft existiert zwar vielerorts immer noch, allerdings spielt es eine kleinere Rolle als früher.
Eine allgemeingültige Unterteilung von anfallender Wäsche in einer Wäscherei gibt es nicht, allerdings teilt man diese oft in Kategorien nach den Bearbeitungsstufen in einer Wäscherei, wie Mangelwäsche, Trockenwäsche und Finishbare Textilien. Außerdem unterscheidet man in einer Wäscherei zwischen Lohnwäsche und Leasingwäsche. Lohnwäsche bezeichnet kundeneigene Wäsche, während Leasingwäsche Textilien bezeichnet, die durch die Wäscherei bei einer Objektausstattung oder Mitarbeiterbekleidung einem Leasingnehmer zur Verfügung gestellt wurden.

Chemische Reinigung in der Wäscherei

Einige Wäschereien bieten auch chemische Reinigungen an. Eine chemische Reinigung bezeichnet das Reinigen von Textilien mit Chemikalien - ohne Zusatz von Wasser. Im Gegensatz zur Reinigung mit Wasser quellen die Textilien dabei nicht auf und verlieren ihre Form nicht. Viele Textilien wie Anzüge, Damenkostüme oder Mäntel lassen sich nicht waschen und müssen in der Wäscherei chemisch gereinigt werden.

Pasing

Pasing

Mit dem Begriff Pasing bezeichnet man einen Stadtteil in München, der gemeinsam mit Obermenzing den Stadtteil 21 Pasing-Obermenzing darstellt. Pasing liegt im Westen Münchens und grenzt im Süden an die Stadtviertel Blumenau und Lochham, im Westen an Lochham und Aubing, im Norden an Obermenzing und im Osten an Laim.
Bis 1938 war Pasing eine eigene Stadt und wurde dann zwangseingemeindet. Noch heute hat Pasing eine von München fast eigenständige Infrastruktur, auch an der Selbstwahrnehmung des Stadtteils merkt man einigen Bürgern an, dass sie sich nicht zu München gehörend fühlen.

Geschichte von Pasing

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Pasing im Jahr 763 als "villa Pasingas". Aus der Zeit des Mittelalters gibt es wenig überlieferte Nachrichten über Pasing. Erst seit dem 16. Jahrhundert wird Pasing mit einer eigenen Gerichtsbarkeit in den Akten aufgeführt. Mit der neuen Landgerichtseinteilung, die Pasing zum Landgericht München zuordnete, war die alte Politik-Ordnung Pasings als Hofmark aufgehoben. Im Zuge dieser Modernisierung entstanden viele neue Industriebetriebe in Pasing, doch trotzdem war das Bild des heutigen Stadtteils damals immer noch landwirtschaftlich geprägt.
Ein großer Schritt zur Weiterentwicklung von Pasing war mit der Eröffnung der zweiten bayerischen Eisenbahnlinie von München nach Augsburg getan. Fortan wuchs das Viertel - auch, weil immer mehr Münchner Bürger Pasing für sich entdeckten. Gleichzeitig entstanden Schulen und andere Einrichtungen des öffentlichen Lebens. Am 1. Januar 1905 wurde Pasing schließlich zur Stadt ernannt.
Nachdem die Nationalsozialisten an die Macht gelangten, wurde es für Pasing jedoch immer schwerer, die Eigenständigkeit beizubehalten. Da die Nazis München zur "Hauptstadt der Bewegung" machen wollten, gemeindeten sie Pasing 1938 nach München ein.

Pasing heute

Da sich Pasing bis zur jüngsten Vergangenheit als eigenständige Stadt entwickelte, lassen sich kaum Besonderheiten in der Bevölkerungsentwicklung finden - alle Schichten und Bildungsniveaus sind vertreten, ebenso ist der Anteil der Ausländer und Arbeitslosen durchschnittlich. In Pasing gibt es keinen Schwerpunkt auf einem Gewerbebereich, die 21.000 Arbeitsplätze in Pasing verteilen sich auf alle Wirtschaftsbereiche gleich.
In Pasing finden sich überdurchschnittlich viele Schulen und Bildungseinrichtungen, weshalb der Stadtteil auch oft als "Schulstadt" oder "Schulstadtteil" bezeichnet wird. Weitere wichtige Einrichtungen des öffentlichen Lebens sind das Kulturzentrum Pasinger Fabrik, das Alfons-Hoffmann-Altenheim, das Bürgerzentrum Rathaus Pasing und das Klinikum München Pasing.

Verkehrsanbindung von Pasing

Durch Pasing führen einige wichtige Straßen, die für den Autoverkehr von ganz München bedeutend sind, wie beispielsweise die Bodenseestraße und die Planegger Straße. U-Bahnlinien fahren keine nach Pasing, dafür halten aber mehrere S-Bahnlinien an der Station Pasing. Außerdem ist der Bahnhof Pasing auch als Fernbahnhof mit ICE-Systemhalt von Bedeutung.