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Brancheninfo: Apotheken

Apotheke

Allgemeines zu den Apotheken

Als Apotheke bezeichnet man ein Geschäft, in dem Medikamente verkauft, geprüft und auch hergestellt werden. Die Apotheken erfüllen somit den Auftrag des Gesetzgebers, die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Die Herstellung von Medikamenten erfolgt heutzutage hauptsächlich durch die Pharmahersteller, so dass dieses Aufgabengebiet nur noch in einem geringen Maß erledigt wird. Dagegen hat sich die ausführliche Beratung der Patienten zu einer Hauptaufgabe der Apotheken entwickelt. Hierzu gehören die Aufklärung von Nebenwirkungen und die Erkennung von möglichen Wechselwirkungen, die durch die Einnahme anderer Medikamente entstehen können.
Seit 1951 wurde ein einheitliches Symbol für die Apotheken eingeführt, dass "rote A" mit einer Giftschale und der Äskulapschlange. Dieses Kennzeichen findet man an jeder Apotheke und ist auch allseits bekannt.

Personal einer Apotheke

Eine Apotheke muss zwingend von einem staatlich geprüften Apotheker geleitet werden. Urlaubs- und krankheitsbedingt darf er sich bei einer Abwesenheitszeit von bis zu 4 Wochen pro Jahr von einem Pharmazieingenieur oder einem Apothekerassistenten vertreten lassen. Ist der Apotheker länger abwesend, so muss er zwangsläufig von einem Apotheker vertreten werden.
Medikamente sind besonders erklärungs- bzw. beratungsbedürftige Waren. Daher dürfen Medikamente nur in Apotheken und nur von pharmazeutischem Personal verkauft werden. Zu diesem Fachpersonal zählen Apotheker, Apothekerassistenten, Pharmazieingenieure und pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA). Letztgenannte dürfen Medikamente nur unter Aufsicht des Apothekers ausgeben. Ferner gehören zum Personal einer Apotheke die pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten bzw. die Apothekenhelfer.

Geschichte der Apotheke

Das Wort Apotheke stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Aufbewahrungsort". Bei dem Aufbewahrungsort handelte es sich um einen Raum innerhalb eines Klosters, in dem Heilkräuter aufgewahrt wurden.
Die ersten Apotheken bzw. die Vorläufer der Apotheken wurden von Kaufleuten betrieben, die Heilkräuter und Gewürze zum Verkauf angeboten haben. Da die meisten Gewürze aus dem Vorderen Orient eingeführt wurden, handelte es sich bei diesen "Apotheken" eher um eine Art Kolonialwarenladen.
Im Jahr 1241 wurde durch den römisch-deutschen Kaiser Friedrich II. das "Edikt von Salerno" (auch "Edikt von Melfi") erlassen. Es handelt sich hierbei um die erste gesetzliche Trennung der Berufe Arzt und Apotheker. Demnach durften Ärzte keine Apotheke besitzen bzw. daran beteiligt sein. Damit soll vermieden werden, dass ein Arzt die Medikamente verschreibt, die er selbst verkauft.
Ferner wurden die Arzneimittelpreise gesetzlich festgeschrieben, um eine Preistreiberei bzw. Wucher zu unterbinden.
Das "Edikt von Salerno" wurde zum Vorbild der Apothekengesetze in ganz Europa. Hieraus entstanden auch zahlreiche städtische Apothekenordnungen, in denen festgelegt wurde, dass Apotheken nur Arzneimittel verkaufen dürfen.
Im Mittelalter wüteten viele Epidemien. Eine der größten europäischen Epidemien forderte in dem Zeitraum von 1347 bis 1353 schätzungsweise 25 Millionen Todesopfer. Die durch die Pest ausgelöste Epidemie, die ein Drittel der Bevölkerung auslöschte, ging auch als "Schwarzer Tod" in die Geschichte ein.
Diese Epidemien führten dazu, dass die meist fahrenden Arzneimittelhändler in den Städten sesshaft wurden. Ferner wurden nun nicht nur Heilpflanzen, Gewürze und Drogen verkauft, sondern auch Arzneimittel in einer Werkstatt mit angeschlossenem Verkaufsraum (eine sog. "Offizin") hergestellt werden.
Durch das zunehmende Wissen der Chemie entwickelten sich die Apotheken im 17. und 18. Jahrhundert vom Ort der Arzneimittelherstellung auch zum Ort der Arzneimittelforschung. Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die pharmazeutische Industrie, die die bisherigen Hauptaufgaben der Apotheken, die Produktion und die Forschung, übernommen hat. Die Apotheken spezialisierten sich daher auf die Prüfung der Qualität und der Identität von Arzneimitteln, sowie einer umfassenden Beratung rund um das Thema Arzneimittel.

Versandapotheke

Neben den traditionellen Apotheken vor Ort haben sich durch die Einflüsse des Internets Versandapotheken entwickelt. Der Vorteil von diesen Versandapotheken liegt darin, dass der Kunde bequer seine Medikamente im Internet oder per Telefon bestellen kann und diese dann nach Hause geliefert werden. Die Hauptaufgabe der traditionellen Apotheken, die umfangreiche persönliche Beratung der Kunden, wird hier per E-Mail oder Telefon durchgeführt.

Aufgaben der Apotheken

Arzneimittel sind entweder verschreibungspflichtig oder nicht. Verschreibungspflichtig heißt, dass der Kunde die Medikamente von einer Apotheke erhält, wenn er hierfür ein ärztliches Rezept vorlegen kann. Diese verschreibungspflichtigen Medikamente bedürfen einer Beratung, weshalb sie nur in Apotheken verkauft werden dürfen (sog. Apothekenpflicht). Die Ausgabe und die damit verbundene Beratung erfolgt nur durch gut geschultes Fachpersonal.
Neben dem Verkauf, der Prüfung und der Herstellung von Arzneimitteln bieten Apotheken auch ein reichhaltiges Zusatzsortiment und umfangreiche weitere Leistungen an. Zu dem Zusatzsortiment können beispielsweise homöopathische Produkte und Produkte der Krankenpflege (z.B. Bandagen, Kompressionsstrümpfe, Stützstrümpfe, etc.) und der Kosmetik gehören. Weiterhin bieten viele Apotheken einen Überprüfungsservice für Ihren Erste-Hilfe-Schrank, der Hausapotheke, den Kfz-Verbandkasten und der Reiseapotheke an.
Ferner führen einige Apotheken auch Blutuntersuchungen (z.B. Cholesterin-Untersuchung, Glucose-Untersuchung) durch und bieten zahlreiche Informationen rund um die Themen Asthma, Allergie, Ernährung, Diabetes, Homöopathie und Reise-Apotheke an.

Lerchenau

Lerchenau

Als Lerchenau wird ein Stadtteil im Münchner Norden bezeichnet. Genau genommen ist die Lerchenau ein Ortsteil des Bezirks Feldmoching-Hasenbergl (Stadtbezirk 24). Dieser Stadtbezirk ist der zweitgrößte in München. Insgesamt wohnen hier ca. 65.000 Münchnerinnen und Münchner auf ungefähr 2900 Hektar Fläche.
Die anderen Ortsteile im Stadtbezirk sind Fasanerie, Feldmochinger Anger, Harthof, Lerchenauer See sowie Ludwigsfeld. Die Lerchenau teilt sich auf zwei Bezirksteile des Stadtbezirks Feldmoching-Hasenbergl auf: Hasenbergl-Lerchenau Ost und Lerchenau West.

Lage und Verkehrsanbindung der Lerchenau

Die Lerchenau befindet sich im Norden Münchens, zwischen Feldmoching und der Münchner Stadtgrenze. Verkehrsmäßig ist die Lerchenau gut erschlossen. Für Autofahrer besteht über die Lerchenauer-Straße direkter Anschluss an die Münchner Hauptverkehrsachsen Landshuter Allee, Petuelring und Frankfurter Ring. Somit liegt die Lerchenau äußerst Nahe am Mittleren Ring, der das bequeme Erreichen von Zielen im gesamten Stadtgebiet ermöglicht.
Im Norden der Lerchenau liegt der Münchner Autobahnring (A99). Über den Autobahnring gelangt man von der Lerchenau in wenigen Minuten auf die Autobahnen rund um München. Besonders günstig sind hierbei die Autobahnen A92 (München-Deggendorf) sowie A9 (Berlin-München) erreichbar.
An das Netz des Öffentlichen Nahverkehrs des Münchner Verkehrsverbundes ist die Lerchenau durch mehrere Buslinien angeschlossen. Die Linien 60 und 173 sowie die Nachtlinie N42 bedienen das Viertel direkt und bringen den Benutzer schnell zur U- und S-Bahn Station Feldmoching. Von hier aus können mit der U-Bahnlinie U2 der Hauptbahnhof sowie mit der S-Bahnlinie S1 der Münchner Flughafen direkt und ohne Umsteigen bequem erreicht werden.

Charakter der Lerchenau

Die Lerchenau konnte im Frühling 2009 ihr 90-jähriges Jubiläum feiern: Erstmals urkundlich erwähnt wurde der heutige Ortsteil des Stadtbezirks Feldmoching-Hasenbergl im Mai 1919. Wahrscheinlich ist, dass die heutige Lerchenau ab der Jahrhundertwende als Kolonie Lerchenau entstand.
Geprägt ist die Lerchenau bis heute von Ein- und Zweifamilienhäusern. Diese Art der Bebauung verleiht dem Viertel seit jeher einen freundlichen, familiären und sogar fast ländlichen Charakter. Dennoch ist die Lerchenau äußerst verkehrsgünstig gelegen. In der direkt am Lerchenauer See entstandenen Siedlung wurde diese vorherrschende Struktur mit größeren Gebäuden, wie sie beispielsweise im nahe gelegenen Hasenbergl üblich sind, kombiniert.
Der Lerchenauer See trägt in hohem Maße zur hohen Lebensqualität in der Lerchenau bei. Beim Lerchenauer See handelt es sich um einen künstlichen See, der durch das Abtragen von Kies für den Bau der Autobahnen rund um München und des neuen Münchner Rangierbahnhofs entstanden ist. Zusammen mit dem Feldmochinger See und dem Fasaneriesee bildet der Lerchenauer See die so genannte Dreiseenplatte im Münchner Norden. Rund um den See und auch in den anderen Teilen der Lerchenau gibt es überdurchschnittlich viele Grünflächen. All diese Faktoren machen die Lerchenau zu einem überaus beliebten Wohnviertel bei Jung und Alt.