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Betonbohren Schwabing: 1 Einträge gefunden

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Branche: Betonbohren Schwabing
Betonbohren Schwabing
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Brancheninfo: Betonbohren

Betonbohren München

Mit dem Begriff Betonbohren bezeichnet man das Bohren in Beton. Bei Betonbohrarbeiten kommen Kernbohrmaschinen zum Einsatz. Diese bieten viele Vorteile gegenüber normalen Bohrern (siehe unten). In Deutschland gibt es einen eigenen Fachverband für Betonbohrarbeiten: den Fachverband Betonbohren und -sägen e.V., der das Image der Branche entwickeln möchte, das Berufsbild definiert und Weiterbildungsmaßnahmen entwickelt.
Firmen, die sich auf Betonbohren spezialisiert haben, bieten oftmals Dienstleistungen ähnlicher Kategorie an wie beispielsweise Betonsägearbeiten, Betonseilsägen, das Schneiden von Asphalt und Fugen, Entkernung, Diamantsägen, Kernbohrungen, Tiefbohrungen, Altbetonschneiden, Prüfkerne, Abbrucharbeiten, Balkondemontagen, Gefahrstoffentsorgung und Asbestsanierungen.

Geräte bei Betonbohrungen

Will man Betonbohrarbeiten durchführen, braucht man einen Kernbohrer. Kernbohrer sind Geräte, die speziell auf Mauerwerk-, Stein- und eben Betonbohren spezialisiert sind und diamantbesetzte Bohrkronen besitzen. Die Kernbohrmaschinen werden teils mit einer Wasserspülung betrieben, um einerseits den Bohrer während der Betonbohrung zu kühlen und andererseits das Bohrmehl abzuführen.
Der Vorteil gegenüber normalen Bohrmaschinen liegt darin, dass die Kernbohrer bei Betonbohrarbeiten einen glatten Bohrrand hinterlassen und präzise arbeiten. So wird die Standsicherheit des Bauwerks nicht beeinträchtigt und bei den Betonbohrarbeiten mit Diamantwerkzeug treten in der Regel keine Schädigungen auf. Außerdem kann man mit Diamantkernbohrkronen in jedem Baustoff - sogar in Stahlbeton und in harten Natursteinen - Bohrarbeiten durchführen. Ein weiterer wichtiger Vorteil des Einsatzes von Kernbohrern beim Betonbohren ist, dass die Kernbohrer weniger Lärm als andere Bohrer verursachen.

Berufsbild des Bauwerksmechanikers

Wer in Deutschland Betonbohren machen möchte, kann sich zum Bauwerksmechaniker/-in für Abbruch und Betontrenntechnik (kurz: Bauwerksmechaniker) ausbilden lassen. Bauwerksmechaniker absolvieren eine dreijährige Ausbildung, in der sie alles über Betonbohrarbeiten, Abbrucharbeiten, Entkernungen und die Herstellung von Stützen, Wänden, Treppen und anderen Konstruktionen lernen. Nach der Ausbildung können Bauwerksmechaniker auch ein Fachhochschulstudium anschließen.
Bauwerksmechaniker arbeiten beispielsweise bei Betonbohrbetrieben, Sägebetrieben, Abbruchunternehmen oder Bauunternehmen. Nach der Ausbildung können sie als Bauleiter, Vorarbeiter, Polier oder (mit Studium) als Diplom-Ingenieur arbeiten. Einige Bauwerksmechaniker machen sich auch selbstständig, beispielsweise mit einer eigenen Firma für Betonbohren.

Schwabing

Schwabing

Schwabing ist ein Stadtviertel nördlich der Münchner Innenstadt. Schwabing besteht aus den Bezirken Schwabing-West (Stadtbezirk 4) und Schwabing-Freimann (Stadtbezirk 12). Schwabing-West ist ca. 437 Hektar groß, Schwabing-Freimann 2500 Hektar. Insgesamt leben in den beiden Bezirken ungefähr 114000 Münchnerinnen und Münchner.
Schwabing zählt bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen zu den beliebtesten Stadtvierteln Münchens.

Lage und Verkehrsanbindung von Schwabing

Die Stadtbezirke die Schwabing ergeben, liegen im Münchner Norden. Die östliche Grenze von Schwabing bilden der Englische Garten und die Isar, die westliche der Stadtteil Neuhausen. Im Norden liegen die Stadtviertel Milbertshofen und Freimann. Im Süden grenzt Schwabing an die Maxvorstadt, Schwabing (und die bekannte Leopoldstraße) beginnen am Siegestor.
Verkehrsmäßig ist Schwabing äußerst gut erschlossen. Das Viertel wird von den U-Bahnlinien U3 und U6 sowie von mehreren Bus- und Tramlinien bedient. Die Innenstadt sowie der Hauptbahnhof sind so jeweils in nur wenigen Minuten zu erreichen. Auch für Autofahrer ist Schwabing aufgrund der Nähe des Mittleren Rings gut zu erreichen. Die Autobahn A9 Richtung Nürnberg beginnt in Schwabing.

Die Geschichte von Schwabing

Schwabing kann auf eine längere Geschichte zurückblicken, als die Stadt München. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schwabing als "Svapinga" um 782 (Zum Vergleich: München wurde erst 1158 gegründet).
Der Name geht vermutlich auf den Gründer des Dorfes, einen aus Schwaben stammender Siedler ("Svapo" genannt), zurück. 1886 erlangte Schwabing den Status einer Stadt. 1890 wurde dann die Eingemeindung von Schwabing in die Stadt München durchgeführt.

Schwabing als kulturelles Zentrum Münchens

Mit der Gründung der Universität wurde München um die Jahrhundertwende zu einem der kulturellen Zentren in Deutschland. Das Stadtviertel Schwabing nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein: zusammen mit der Maxvorstadt (wo die Universitäten beheimatet sind) war Schwabing die Wirkungsstätte der Wahl vieler bekannter Künstlerinnen und Künstler. Zu den bekanntesten gehören die Mitglieder der Künstlergruppe "Blauer Reiter" um den Maler Wassily Kandinsky, Paul Klee, Franz Marc und die Literaten Heinrich und Thomas Mann, Frank Wedekind, Rainer-Maria Rilke, Ludwig Thoma, Lion Feuchtwanger, Joachim Ringelnatz und viele mehr.
Auch politisch spielte Schwabing häufig eine wichtige Rolle. In Schwabing wohnten die Hauptprotagonisten der bayrischen Räterevolution, Wladimir Iljitsch Lenin verbrachte einige Jahre in Schwabing und die Schwabinger Krawalle in den 60er Jahren waren eine der ersten Jugendrevolten Europas, die später in die 68er Bewegung mündeten.

Die beliebtesten Orte in Schwabing

Schwabing ist bei den Münchnern in erster Linie wegen dem besonderen Flair und der hohen Lebensqualität beliebt. So belegt die Leopoldstraße (die vom Siegestor zur Münchner Freiheit führt) mit ihren zahlreichen Straßencafés und Geschäften unangefochten den ersten Platz unter den Münchner Flaniermeilen. Zum Verweilen laden auch das Atrium und der Park an der Münchner Freiheit ein. Darüber hinaus ist der Englische Garten, der weltweit größte innerstädtische Park, von Schwabing aus in nur wenigen Minuten zu erreichen.