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Brancheninfo: Experten

Sachverständiger München

Der Begriff Sachverständiger (auch genannt: Prüfsachverständiger, Mehrzahl: Sachverständige bzw. Prüfsachverständige) bezeichnet eine Person, die auf einem bestimmten Gebiet ein hohes Maß an Fachwissen vorweisen kann und die ihr Wissen als Dienstleistung anbieten. Oftmals wird ein Sachverständiger beispielsweise dann vor Gericht bestellt, wenn das Wissen der Beteiligten nicht ausreicht. Zu den klassischen Tätigkeiten vom Sachverständiger gehören beispielsweise die Tätigkeit als Kfz-Sachverständiger, als Bewerter von Bauschäden und als Wertermittler von Grundstücken.
Die Voraussetzung für die Tätigkeit als Sachverständiger ist eine besondere fachliche Kompetenz - man spricht hierbei auch von der "besonderen Sachkunde". Man unterscheidet in Deutschland zwischen: EU-zertifizierte Sachverständige, staatlich anerkannte Sachverständige, öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige, verbandsanerkannte Sachverständige, freie Sachverständige und Behörden als Sachverständige.

Ausbildung zum Sachverständigen

Der Begriff Sachverständiger ist hierzulande nicht geschützt - das bedeutet, dass sich im Prinzip jedermann Sachverständiger oder Prüfsachverständiger nennen darf. Allerdings kann es sanktioniert werden, wenn sich ein Sachverständiger so nennt, ohne eine Fachausbildung und Berufserfahrung nachweisen zu können.
Wer in Deutschland Sachverständiger werden möchte, macht dies meist, indem er eine Ausbildung in dem Bereich, in dem er später Sachverständiger werden möchte, ablegt. Außerdem gehört zu dem Beruf aber die Fähigkeit, komplizierte Sachverhalte allgemein verständlich auszudrücken - das lernt ein Sachverständiger erst im Laufe der Zeit.

Gruppen von Sachverständigen

Bei dem Beruf Sachverständiger unterscheidet man zwischen verschiedenen Gruppen:

- EU-zertifizierter Sachverständiger: Ein Sachverständiger, der nach EU-Norm zertifiziert ist, wird oftmals vor Gericht eingesetzt. Die Norm regelt, in welchem Bereich ein Sachverständiger Sachverstand besitzt, beispielsweise Telekommunikation, Umweltschutz oder Arbeitssicherheit.
- Staatlich anerkannter Sachverständiger: Ein staatlich anerkannter Sachverständiger untersteht der Aufsicht des Staates und werden beispielsweise für die technische Überwachung eingesetzt. Berufsfelder für einen staatlichen anerkannten Sachverständigen ergeben sich beispielsweise im Schall- und Wärmeschutz, Brandschutz, dem Erd- und Grundbau oder in der Wasserwirtschaft.
- Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger: Diese Berufsbezeichnung ist - im Gegensatz zur allgemeineren Bezeichnung Sachverständiger - geschützt. Ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger wird beispielsweise vor Gericht eingesetzt - man vertraut auf sein Urteil, da er einen Eid auf Objektivität, Weisungsfreiheit und Unparteilichkeit geleistet hat.
- Freier und allgemein anerkannter, sonstiger Sachverständiger: Diese Berufsbezeichnung ist nicht geschützt - ein freier Sachverständiger kann werden, wer genügend Fachverstand in einem gewissen Gebiet besitzt. Ein freier Sachverständiger wird in der Regel nicht vor Gericht einberufen.

Nymphenburg

Nymphenburg

Mit dem Begriff Nymphenburg wird ein Stadtteil bezeichnet, der im Nordwesten von München liegt. Zusammen mit dem Stadtteil Neuhausen, der östlich an Nymphenburg grenzt, bildet das Viertel den Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg (Bezirk 9). Der Bezirk ist 1300 Hektar groß und wird von 82000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.
Besonders bekannt ist Nymphenburg für das Schloss, das sich im Stadtviertel befindet und den selben Namen trägt.

Lage, Verkehrsanbindung und Infrastruktur von Nymphenburg

Im Osten wird Nymphenburg vom Stadtteil Neuhausen begrenzt. Im Westen befinden sich Pasing und Obermenzing, im Norden der Westfriedhof und Moosach, im Süden die Bahnstrecke die vom Hauptbahnhof Richtung Pasing führt.
Nymphenburg verfügt über eine gute Verkehrsanbindung. Das Viertel wird von der U-Bahn Linie 1 bedient. Die soziale, kulturelle und medizinische Infrastruktur von Nymphenburg ist gut ausgebildet.

Die Geschichte von Nymphenburg

Die Bezeichnung Nymphenburg ist auf das im Viertel gelegene Schloss Nymphenburg zurückzuführen. Das Schloss wurde ab 1664 auf einem Grund erbaut, den der Kurfürst Ferdinand Maria seiner Frau Henriette Adelaide zur Geburt ihres Sohnes (dem Kronprinzen Max Emanuel) schenkte. Sehr wahrscheinlich wählte die Kurfürstin den Namen für das Schloss, Nimpfenbourg (Burg der Nymphen), selbst aus. Die Bauzeit des Schlosses Nymphenburg zog sich über mehrere Jahrzehnte hin. Neben dem Hauptbau wurden zusätzlich ein großer Garten und viele weitere zum Schloss gehörende Gebäude errichtet.
Ab diesem Zeitpunkt wurde das Schloss Nymphenburg von den jeweiligen Kurfürsten als Zweitresidenz für die jährliche Sommerfrische genutzt. Der Kurfürst Karl Theodor lies Ende das 18 Jahrhundert an das südliche Ende des Schlossbereichs angrenzend den Hirschgarten errichten. Im Hirscharten wurden früher Tiere ausgesetzt, die die Adligen zum Zeitvertreib jagen konnten. Um 1900 wurde Nymphenburg in die Stadt München eingemeindet.

Nymphenburg Heute

Nymphenburg ist ein sehr beliebter Stadtteil. Hauptsächlich bewohnt wird er von Münchnerinnen und Münchnern der gehobenen Mittelschicht. Die meisten Bewohner des Viertels haben ein mittleres oder gehobenes Ausbildungslevel.
Zahlreiche Attraktionen machen Nymphenburg nicht nur für die Nymphenburger interessant, sondern für Bewohner aller anderen Stadtteile und viele Touristen, die das Viertel während ihrem München-Aufenthalt besuchen. Besonders beliebt Punkte sind:

- Schloss Nymphenburg mit dem zugehörigen Schlosspark mit seinen Pagoden und Klausen. Besichtigt werden kann allerdings nicht nur das Schloss selbst, sondern auch die Nymphenburger Porzellanmanufaktur, das Museum Mensch und Natur, sowie das Marstallmuseum.
- Hirschgarten: Das ehemalige Jagdrevier des bayrischen Adels ist Heute ein beliebter Park für sportliche Aktivitäten wie zum Beispiel Joggen, Fußball- und Volleyballspielen oder einfach zum Faulenzen. Mit dem Biergarten im Hirschgarten beherbergt Nymphenburg nicht nur den größten, sondern auch einen der beliebtesten Biergärten Münchens.