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Fußpflege Pasing
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Brancheninfo: Fußpflege

Fußpflege

Mit Fußpflege (Fachbegriff: Pediküre) bezeichnet man das Kürzen der Zehennägel, das Entfernen der Hornhaut an den Füßen und weitere Maßnahmen zur Pflege der Füße. Daneben gibt es noch die medizinische Fußpflege, Podologie genannt.
Eine Fußpflege bekommt man in Pediküre-Praxen oder in Nagelstudios. Zu den Leistungen zählen Spezialbehandlungen für Diabetiker oder Bluter, Medizinische Fußpflege, Hornhautentfernung und die Behandlung von eingewachsenen Nägeln. Einige Betriebe dürfen sich nach Zertifizierung als "staatlich geprüfte medizinische Fußpflege" bezeichnen.

Anwendungen der Fußpflege

Eine Fußpflege umfasst meistens folgende Behandlungen: Fußbad mit Zusätzen, die sich nach den Beschwerden der Kunden richten, Schneiden der Zehennägel, Feilen der Zehennägel, Hornhautentfernung und gegebenenfalls Entfernung von Hühneraugen, Zurückschieben des Häutchens über dem Zehennagel, Cremebehandlung und Massage der Füße und - auf Wunsch des Kunden - Lackieren der Fußnägel.
Das ist ein Grundprogramm für eine umfassende Fußpflege, das abweichen kann. Jeder Spezialist für Fußpflege hat ein eigenes Angebot.

Medizinische Fußpflege

Der Begriff Podologie beschreibt die medizinische Fußpflege. Ein Podologe wird in der Regel zwei Jahre lang ausgebildet. Im Gegensatz zur Fußpflege werden podologische Behandlungen teilweise von Krankenkassen übernommen. Zusätzlich zu den oben genannten Anwendungen kommt bei der Podologie beispielsweise noch das Beschleifen von Zehennägeln und die Korrektur von Fehlstellungen dazu.

Tipps zur eigenen Fußpflege



Ergänzend zu dem Besuch einer Fußpflege kann man selbst viel tun, um seine Füße zu pflegen. Dazu zählt zum Beispiel:

- Fußbäder: Fußbäder entspannen Haut und Muskeln des Fußes. Das Wasser sollte etwa 35 Grad betragen und mit ätherischen Ölen wie bei einer professionelle Fußpflege versetzt sein. Benutzen Sie Lavendel, Melisse und Rosmarin zur Entspannung, Zitrone, Orange, Limonengras oder Minze zur Anregung. Das Fußbad sollte etwa 10 Minuten dauern. Vergessen Sie beim anschließenden Abtrocknen nicht die Zwischenräume zwischen den Zehen, denn ein feuchtes Klima könnte Pilzerreger anziehen.
- Fußgymnastik: Fußgymnastik ist einfach durchzuführen und hilft dem Fuß bei der Durchblutung. Folgende Übungen können Sie - am besten barfuß - durchführen: Gehen Sie auf den Zehenspitzen, Laufen Sie auf der Ferse, Lassen Sie ihre Füße kreisen, Gehen Sie nur auf den Außenseiten der Füße.
- Wechselduschen: Wechselduschen stärken das Immunsystem und bringen den Kreislauf in Schwung. Außerdem vermeiden Sie dadurch schwere und müde Beine oder Füße. Beginnen Sie mit dem rechten Bein und lassen Sie das Wasser von unten nach oben rieseln. Wichtig: Immer mit warmem Wasser anfangen und mit kaltem Wasser beenden!
- Barfußlaufen: Das Beste für die Füße ist die natürliche Art der Bewegung - Barfußlaufen! Dabei werden die Füße abgehärtet, die Muskulatur gestärkt und die Durchblutung angeregt.

Pasing

Pasing

Mit dem Begriff Pasing bezeichnet man einen Stadtteil in München, der gemeinsam mit Obermenzing den Stadtteil 21 Pasing-Obermenzing darstellt. Pasing liegt im Westen Münchens und grenzt im Süden an die Stadtviertel Blumenau und Lochham, im Westen an Lochham und Aubing, im Norden an Obermenzing und im Osten an Laim.
Bis 1938 war Pasing eine eigene Stadt und wurde dann zwangseingemeindet. Noch heute hat Pasing eine von München fast eigenständige Infrastruktur, auch an der Selbstwahrnehmung des Stadtteils merkt man einigen Bürgern an, dass sie sich nicht zu München gehörend fühlen.

Geschichte von Pasing

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Pasing im Jahr 763 als "villa Pasingas". Aus der Zeit des Mittelalters gibt es wenig überlieferte Nachrichten über Pasing. Erst seit dem 16. Jahrhundert wird Pasing mit einer eigenen Gerichtsbarkeit in den Akten aufgeführt. Mit der neuen Landgerichtseinteilung, die Pasing zum Landgericht München zuordnete, war die alte Politik-Ordnung Pasings als Hofmark aufgehoben. Im Zuge dieser Modernisierung entstanden viele neue Industriebetriebe in Pasing, doch trotzdem war das Bild des heutigen Stadtteils damals immer noch landwirtschaftlich geprägt.
Ein großer Schritt zur Weiterentwicklung von Pasing war mit der Eröffnung der zweiten bayerischen Eisenbahnlinie von München nach Augsburg getan. Fortan wuchs das Viertel - auch, weil immer mehr Münchner Bürger Pasing für sich entdeckten. Gleichzeitig entstanden Schulen und andere Einrichtungen des öffentlichen Lebens. Am 1. Januar 1905 wurde Pasing schließlich zur Stadt ernannt.
Nachdem die Nationalsozialisten an die Macht gelangten, wurde es für Pasing jedoch immer schwerer, die Eigenständigkeit beizubehalten. Da die Nazis München zur "Hauptstadt der Bewegung" machen wollten, gemeindeten sie Pasing 1938 nach München ein.

Pasing heute

Da sich Pasing bis zur jüngsten Vergangenheit als eigenständige Stadt entwickelte, lassen sich kaum Besonderheiten in der Bevölkerungsentwicklung finden - alle Schichten und Bildungsniveaus sind vertreten, ebenso ist der Anteil der Ausländer und Arbeitslosen durchschnittlich. In Pasing gibt es keinen Schwerpunkt auf einem Gewerbebereich, die 21.000 Arbeitsplätze in Pasing verteilen sich auf alle Wirtschaftsbereiche gleich.
In Pasing finden sich überdurchschnittlich viele Schulen und Bildungseinrichtungen, weshalb der Stadtteil auch oft als "Schulstadt" oder "Schulstadtteil" bezeichnet wird. Weitere wichtige Einrichtungen des öffentlichen Lebens sind das Kulturzentrum Pasinger Fabrik, das Alfons-Hoffmann-Altenheim, das Bürgerzentrum Rathaus Pasing und das Klinikum München Pasing.

Verkehrsanbindung von Pasing

Durch Pasing führen einige wichtige Straßen, die für den Autoverkehr von ganz München bedeutend sind, wie beispielsweise die Bodenseestraße und die Planegger Straße. U-Bahnlinien fahren keine nach Pasing, dafür halten aber mehrere S-Bahnlinien an der Station Pasing. Außerdem ist der Bahnhof Pasing auch als Fernbahnhof mit ICE-Systemhalt von Bedeutung.