Die Münchner
Branche, Schlagwort, Name, Telefonnummer
Ort, Stadtteil, Standort, PLZ, Straße
Umkreissuche
Branchenstatistik
Branchenstatistik
Die Branche Logopäde Schwabing wurde seit dem 01.02.2011 insgesamt 114.894 mal besucht!

Logopäde Schwabing: 14 Einträge gefunden

Suchergebnis ist sortiert nach:
Voreinstellung
|  In meiner Nähe |  PLZ |  A-Z
Einträge von
1 - 5
Ergebnisseite:     1 | 2   Vorwärts  (von 2)
Branche: Logopäde Schwabing
Ergebnisseite:     1 | 2   Vorwärts  (von 2)
Einträge von
1 - 5
Ähnliche Branchen - 7 Brancheneinträge gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Buchstabenübereinstimmung) - 4 Branchen gefunden

Brancheninfo: Logopäde

Logopädie

Mit Logopädie bezeichnet man die junge medizinisch-therapeutische Fachdisziplin der Stimmheilkunde. Insbesondere hat die Logopädie die Aufgabe, Sprach-, Sprech-, Schluck-, Stimm- und Hörbeeinträchtigungen zu diagnostizieren und zu therapieren.
Die Maßnahmen der Logopädie umfassen die Diagnoseerstellung, die Beratung und die Therapie der Sprachstörungen. Außerdem ist die regelmäßige Zusammenkunft zwischen Therapeut und Angehörigen (Eltern, Partner oder Kinder) wichtig, um so eine Veränderung der Kommunikationsfähigkeit im Alltag zu erreichen.

Die Geschichte der Logopädie

Bereits 1886 gab es in Potsdam einmonatige Lehrkurse, die "Sprachheilkundler" ausbildeten. Fünf Jahre und 115 "Ausgebildete" der Logopädie später eröffnete die Berliner Ambulanz für Sprachkranke, an der Kurse für sprachgebrechliche Kinder angeboten wurden. Erst nach dem ersten Weltkrieg wurde die Logopädie zu einem akademischen Lernfach und als Wissenschaft deutlich erweitert - auch unter dem Einfluss der Psychoanalyse und der Individualpsychologie.
1924 führte Emil Fröschels, den Begriff der Logopädie offiziell ein. Er war es auch, der den ersten Kongress für Logopädie und Phoniatrie in Wien durchführte und die Ausbildung des Logopäden auf wissenschaftlicher Basis mit einer akademischen Abschlussprüfung forderte. Bis 1945 gab es aber keine eigenständige Ausbildung in der Logopädie. 1957 wurde die Berufsbezeichnung des Logopäden offiziell eingeführt, 1962 öffnete die erste logopädische Lehranstalt in Berlin ihre Pforten. Erst 1980 wurde das Gesetz zum Beruf des Logopäden verabschiedet.

Anwendungsbereiche der Logopädie

Die Logopädie kann bei folgenden Symptomen helfen: Dyslalien (phonetischen und phonologischen Störungen wie Artikulationsfehlern oder Lispeln), Dysgrammatismus (eingeschränkten grammatikalischen Fähigkeiten), eingeschränktem Wortschatz, Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern, Selektiver Mutismus, Redeflussstörungen wie Stottern oder Poltern, Schluckstörungen, Aphasien, Dysphonien (Stimmstörungen), Dysarthrie (Koordinationsstörungen von Stimme, Atmung, Artikulation und Tonus), Sprach- und Sprechstörungen durch Demenz und Sprechtonänderungen.
In den vergangenen Jahren ist zu diesen Anwendungsbereichen ein neues Betätigungsfeld für die Logopädie entstanden: die Behandlung von Schlaf- und Schnarchstörungen und Schlafapnoen.

Verbände der Logopädie



In Deutschland gibt es mehrere Verbände der Logopädie:

- Aktiver Berufsverband Logopädie Sprachtherapie e.V.
- Deutscher Bundesverband der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer e.V.
- Deutscher Bundesverband der akademischen Sprachtherapeuten e.V.
- Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V.

Schwabing

Schwabing

Schwabing ist ein Stadtviertel nördlich der Münchner Innenstadt. Schwabing besteht aus den Bezirken Schwabing-West (Stadtbezirk 4) und Schwabing-Freimann (Stadtbezirk 12). Schwabing-West ist ca. 437 Hektar groß, Schwabing-Freimann 2500 Hektar. Insgesamt leben in den beiden Bezirken ungefähr 114000 Münchnerinnen und Münchner.
Schwabing zählt bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen zu den beliebtesten Stadtvierteln Münchens.

Lage und Verkehrsanbindung von Schwabing

Die Stadtbezirke die Schwabing ergeben, liegen im Münchner Norden. Die östliche Grenze von Schwabing bilden der Englische Garten und die Isar, die westliche der Stadtteil Neuhausen. Im Norden liegen die Stadtviertel Milbertshofen und Freimann. Im Süden grenzt Schwabing an die Maxvorstadt, Schwabing (und die bekannte Leopoldstraße) beginnen am Siegestor.
Verkehrsmäßig ist Schwabing äußerst gut erschlossen. Das Viertel wird von den U-Bahnlinien U3 und U6 sowie von mehreren Bus- und Tramlinien bedient. Die Innenstadt sowie der Hauptbahnhof sind so jeweils in nur wenigen Minuten zu erreichen. Auch für Autofahrer ist Schwabing aufgrund der Nähe des Mittleren Rings gut zu erreichen. Die Autobahn A9 Richtung Nürnberg beginnt in Schwabing.

Die Geschichte von Schwabing

Schwabing kann auf eine längere Geschichte zurückblicken, als die Stadt München. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schwabing als "Svapinga" um 782 (Zum Vergleich: München wurde erst 1158 gegründet).
Der Name geht vermutlich auf den Gründer des Dorfes, einen aus Schwaben stammender Siedler ("Svapo" genannt), zurück. 1886 erlangte Schwabing den Status einer Stadt. 1890 wurde dann die Eingemeindung von Schwabing in die Stadt München durchgeführt.

Schwabing als kulturelles Zentrum Münchens

Mit der Gründung der Universität wurde München um die Jahrhundertwende zu einem der kulturellen Zentren in Deutschland. Das Stadtviertel Schwabing nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein: zusammen mit der Maxvorstadt (wo die Universitäten beheimatet sind) war Schwabing die Wirkungsstätte der Wahl vieler bekannter Künstlerinnen und Künstler. Zu den bekanntesten gehören die Mitglieder der Künstlergruppe "Blauer Reiter" um den Maler Wassily Kandinsky, Paul Klee, Franz Marc und die Literaten Heinrich und Thomas Mann, Frank Wedekind, Rainer-Maria Rilke, Ludwig Thoma, Lion Feuchtwanger, Joachim Ringelnatz und viele mehr.
Auch politisch spielte Schwabing häufig eine wichtige Rolle. In Schwabing wohnten die Hauptprotagonisten der bayrischen Räterevolution, Wladimir Iljitsch Lenin verbrachte einige Jahre in Schwabing und die Schwabinger Krawalle in den 60er Jahren waren eine der ersten Jugendrevolten Europas, die später in die 68er Bewegung mündeten.

Die beliebtesten Orte in Schwabing

Schwabing ist bei den Münchnern in erster Linie wegen dem besonderen Flair und der hohen Lebensqualität beliebt. So belegt die Leopoldstraße (die vom Siegestor zur Münchner Freiheit führt) mit ihren zahlreichen Straßencafés und Geschäften unangefochten den ersten Platz unter den Münchner Flaniermeilen. Zum Verweilen laden auch das Atrium und der Park an der Münchner Freiheit ein. Darüber hinaus ist der Englische Garten, der weltweit größte innerstädtische Park, von Schwabing aus in nur wenigen Minuten zu erreichen.