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Polsterei Laim: 4 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Polsterei

Polstermöbel

Mit dem Begriff Polstermöbel bezeichnet man Möbel, die mit einem Polster ausgestattet sind, also mit einer Art Kissen. Polstermöbel sind beispielsweise Sofas, Stühle, Couchen, Hocker und ähnliche Möbel. Ein Polstermöbel kann unterschiedlich straff gepolstert sein - man unterscheidet zwischen straffer und legerer Polsterung. Bei letzterer sinkt man beim Sitzen ein, das Polstermöbel passt sich der Körperform etwas an. Bei einer straffen Polsterung sinkt man nicht so sehr ein, die Oberfläche des Polstermöbels bleibt meist glatt und straff.
Eine Firma, die sich auf Polstermöbel spezialisiert hat, bietet meist das Polstern und Restaurieren von Möbeln an, Neuanfertigung und Neubezug von Polstermöbeln und Produkte wie Möbelstoffe, Möbelleder oder verwandte textile Produkte.

Aufbau eines Polstermöbels


Ein Polstermöbel besteht aus dem Blindholzgestell und dem Polster:

- Das Gestell: Das Blindholzgestell eines Polstermöbels ist der Rahmen, der durch das Polster verdeckt wird und nicht sichtbar ist. Deshalb kommt es dabei nicht so sehr auf das Aussehen des Gestells an. Das Polster hingegen ist der sichtbare Teil und besteht meist aus hochwertigen Materialien. Der Gegensatz dazu ist das Sichtholzgestell, das auf hochwertige Qualität und Aussehen setzt.
- Die Polsterung: Die Basis der Polstermöbel stellt die Unterfederung dar. Dazu verwendet man Federkerne, Federholzleisten, Stahlwellenfederungen oder Elastikgurte. Der Federkern eines Polstermöbels besteht aus einem Zylinderfederkern, Bonellfederkern oder Taschenfederkern. Letzterer ist der hochwertigste, der bei einem Polstermöbel zum Einsatz kommen kann. Die Abdeckung des Federkerns kann aus Schaumstoffen unterschiedlicher Härte bestehen. Diese bestimmt den Sitzkomfort. Schließlich wird das Polster mit einer Vlies- oder Mattenabdeckung geschlossen.

Geschichte der Polstermöbel

Die Arbeitstechnik bei der Herstellung eines Polstermöbels hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Anfänglich nagelte der Polsterer nur Lederstücke auf einen Rahmen - erst im Laufe der Zeit ging man dazu über, verschiedene Stoffe wie beispielsweise Stroh zur Polsterung zu verwenden, um so den Sitzkomfort zu erhöhen.
Bis 1960 wurde ein Polstermöbel auf folgende Art und Weise hergestellt: Der Fachmann befestigte auf ein Hartholzgestell Gurte, in welche die Sprungfedern genäht wurden. Hierbei haben sich verschiedene Schnürtechniken wie die französische und deutsche Schnürung entwickelt. Im weiteren Herstellungsprozess bei einem Polstermöbel wird auf die Sprungfederkonstruktion ein Bezug aus Jutegewebe angebracht, und daraufhin wiederum ein lockeres Material aus Palm- oder Kokosfasern. Darauf folgt eine weitere Lage Jutegewebe, die in Form gebracht wird - die endgültige Form des Polstermöbels war geschaffen. Auf diese Form konnte man weitere Materialien anbringen, um den Sitzkomfort zu erhöhen.
Heutige Polstermöbel unterscheiden sich vor allem im verwendeten Material. Außerdem werden Polstermöbel heutzutage anders gefertigt: Bei vielen Polsterern kommen Maschinen zum Einsatz, auch wenn ein Teil der Arbeit an einem Polstermöbel immer noch Handarbeit ist.

Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.