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Schädlingsbekämpfung Forstenried: 1 Einträge gefunden

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Branche: Schädlingsbekämpfung Forstenried
Schädlingsbekämpfung Forstenried
Tel.: (089) 7917157  | Fax:  089 / 7917662
Sörgelstr. 3b
81477 München
, Forstenried
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Brancheninfo: Schädlingsbekämpfung

Schädlingsbekämpfung

Die Schädlingsbekämpfung bezeichnet die Maßnahmen zur Abwehr und zur Bekämpfung von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen, die man als Schädlinge bezeichnet und die sowohl Flora und Fauna als auch den Menschen selbst in seiner Umgebung befallen und schädigen können.
Schädlinge können beispielsweise Lebensmittelmotten, Stechmücken oder Kakerlaken sein. Schädlingsbekämpfung kann entweder biotechnisch-physikalisch, chemisch (durch Pestizide) oder biologisch erfolgen.

Unterschiedliche Arten der Schädlingsbekämpfung

Die biologische Schädlingsbekämpfung hat das Ziel, Schädlinge zu entfernen, ohne das biologische Gleichgewicht zu stören, indem man die natürlichen Feinde der Schädlinge gegen diese einsetzt - beispielsweise Vögel bei Insekten. Allerdings muss man sich bei der biologischen Schädlingsbekämpfung gut auskennen, um keine Misserfolge zu erreichen.
Biozid ist eine Sammelbezeichnung für chemische Mittel zur Schädlingsbekämpfung. Früher lautete die Bezeichnung Pestizid, allerdings hat man den Begriff geändert, um die umweltschädigende Wirkung der Biozide zu unterstreichen. Biozide wendet man dort an, wo die biologische Schädlingsbekämpfung an ihre Grenzen stößt.

Schädlinge

Ein Schädling ist ein tierischer Organismus oder ein Pilz, der wirtschaftlichen oder gesundheitlichen Schaden anrichtet, beispielsweise indem er Vorräte kaputt macht oder Krankheiten auslöst. Nicht jedes Lebewesen, das in einem Wohnraum vorkommt, ist ein Schädling. Spinnen oder Marienkäfer beispielsweise bezeichnet man sogar als Nützlinge, da sie andere Insekten als Nahrung brauchen.
Die Schädlinge lassen sich in vier Gruppen einteilen: die Materialschädlinge, die Holz, Leder, Papier oder Textilien befallen; die Vorratsschädlinge, welche Lebensmittel ungenießbar machen; die Gesundheits- und Hygieneschädlinge, die Allergien hervorrufen und Krankheiten übertragen und die Lästlinge, die dem Menschen zwar nicht gefährlich werden können, deren Anwesenheit aber als störend oder eklig empfunden wird.

Die häufigsten Schädlinge, die im Haushalt vorkommen, sind:

Essigfliegen: Sie werden von überreifem Obst, abgestellten Limoflaschen, Essig und Wein angezogen und können Krankheiten übertragen. Eine wirksame Schädlingsbekämpfung erreicht man bei Essigfliegen vorbeugend, beispielsweise durch generelle Sauberkeit. Bei Befall kann man eine Schale mit verdünnter Essiglösung mit einem Tropfen Spülmittel und etwas Sirup im Problembereich aufstellen.
Lebensmittelmotten: Lebensmittelmotten befallen verschiedene Lebensmittel und legen dort ihre Eier ab. Die Folge: Würmer in Nahrungsmitteln und jedes Jahr - falls keine Schädlingsbekämpfung erfolgt - neue Motten. Wirksame Abhilfe schaffen Pheromonfallen und eine gleichzeitige sehr gründliche Reinigung der gesamten Küche, zumindest der befallenen Schränke. Besonders in den Ritzen und schwer erreichbaren Stellen sollte gründlich geputzt werden (evtl. mit Hilfe des Staubsaugers), anschließend feucht gewischt und mit einem Föhn getrocknet werden. Auch die befallenen Lebensmittel sollte man für eine wirksame Schädlingsbekämpfung wegwerfen.
Schaben (auch Kakerlaken genannt): Kakerlaken verbreiten einen üblen Geruch und fressen Lebensmittel an. Eine Schädlingsbekämpfung ist umständlich, weil Schaben sehr lichtscheu sind und oft erst nachts aus ihren Verstecken hervorkommen. Vorbeugend sollte man darauf achten, keine Essensreste und Abfälle herumliegen zu lassen. Wenn man Köder benutzt, sollte man diese, drei Monate stehen lassen, denn sonst besteht die Gefahr, die Jungtiere nicht zu erwischen.
Ameisen: Ab und zu befallen Ameisen zuckerhaltige Lebensmittel wie Marmeladen oder Schokolade, bleiben dabei kleben und verunreinigen sie dadurch. Abhilfe schaffen Ameisenköder.

Tipps zur Vorbeugung von Schädlingen

Damit es gar nicht erst zum Befall kommt, sollte man ein paar einfache Tipps beachten:

Nicht zu viel auf Vorrat kaufen, die zuerst gekauften Waren auch als erstes verbrauchen. Verpackungen aus Papier oder Kunststoff vermeiden, da Schädlinge diese oft durchbeißen können, stattdessen Behältnisse aus Kunststoff oder Glas benutzen.
Mögliche Verstecke für Schädlinge - wie beispielsweise kleine Spalten - verschlossen halten, beziehungsweise abdichten.
Vorräte kühl und trocken lagern. Niedrige Temperaturen und niedrige Luftfeuchtigkeiten verlängern die Entwicklungsdauer von Schädlingen.
Abfälle möglichst sofort aus dem Haus entfernen und nicht offen stehen lassen.
Wohnungen gut durchlüften, damit sich kein Schimmel bildet. Einige Ungezieferarten ernähren sich von Schimmel.
Falls keine eigenen Maßnahmen helfen, sollte man sich an einen Fachmann für Schädlingsbekämpfung wenden, den man im Branchenbuch Die Münchner leicht findet.

Forstenried

Forstenried

Forstenried ist ein Münchner Stadtteil, der zusammen mit Obersendling, Thalkirchen, Fürstenried und Solln den Stadtbezirk 19 "Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln" bildet. Forstenried gehört zu den südlichsten Stadtvierteln von München und liegt zwischen Fürstenried im Westen und Solln im Osten.
Momentan leben im Stadtbezirk 19 "Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln" fast 78.000 Menschen auf einer Fläche von 1775 Hektar. Der Anteil an Senioren an der Bevölkerung von Forstenried ist mit 20 Prozent vergleichsweise hoch. In Forstenried und den angeschlossenen Vierteln leben außerdem unterdurchschnittlich wenige Ein-Personen-Haushalte - Forstenried ist ein Stadtviertel, in das besonders gerne Familien ziehen.

Geschichte von Forstenried

Forstenried blickt auf eine lange Geschichte zurück: Bereits 1166 wurde der Ortsname Forstenried erstmals erwähnt. Der ursprüngliche Name "Uorstersriet" stammt von den Wörtern Wald und Rodung ab. In Forstenried entstand um 1420 die Heilig Kreuz-Kirche, die in der heutigen Forstenrieder Allee steht.
Forstenried war jahrhundertelang geprägt von Landwirtschaft und einfachen Bauernhäusern. 1912 wurde Forstenried nach München eingemeindet. Einen großen Bevölkerungszuwachs erlebte Forstenried in dem Zeitraum zwischen 1959 und 1971, als in Forstenried drei Großwohnanlagen - Neu-Forstenried, Fürstenried Ost und Fürstenried West - gebaut wurden.

Forstenried heute

Durch den Bau der Großwohnanlagen und den Zuzug vieler Münchner ist Forstenried heute fast eine "Trabantenstadt". Allerdings sieht man die dörflichen Strukturen auch heute noch in Forstenried: Zwischen den großen, modernen Bauten stehen einige alte Bauernhäuser, auch die Landwirtschaft wird in Forstenried noch teilweise betrieben.
Forstenried ist heute ein reines Wohngebiet. In Forstenried gibt es kaum Industrie, ein Großteil der Arbeitsplätze entfällt auf den Siemensstandort an der Hofmannstraße. Insgesamt gibt es in Forstenried und den angeschlossenen Vierteln heute rund 52.000 Arbeitsplätze. Wie überall nimmt auch in Forstenried der Dienstleistungssektor an Bedeutung zu.
Forstenried ist für Familien so gut geeignet, weil es zahlreiche Möglichkeiten zur Naherholung gibt. Zum einen gibt es den Forstenrieder Park mitten in dem Stadtviertel, zum anderen zahlreiche Sportanlagen (23 Stück), ein Freibad und ein Hallenbad. Außerdem bietet Forstenried zusammen mit Thalkirchen, Fürstenried, Obersendling und Solln 20 Schulen, vier Bibliotheken, ein Theater und zwei Kinos.

Verkehrsanbindung in Forstenried

Für Autofahrer ist Forstenried gut erschlossen. Direkt durch Forstenried führt eine wichtige Autobahn Münchens, die A95. Wichtige Straßen in Forstenried sind die Drygalski-Allee, Forstenrieder Allee, Herterichstraße und Neurieder Straße.
Auch an die öffentlichen Verkehrsmittel ist Forstenried gut angebunden: Neben der U-Bahnlinie 3 (Haltestellen Fürstenried West, Basler Straße, Forstenrieder Allee) verkehren in Forstenried verschiedene Buslinien der MVG.