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Schreiner Thalkirchen: 8 Einträge gefunden

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Branche: Schreiner Thalkirchen
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Brancheninfo: Schreiner

Schreiner

Ein Schreiner (auch Tischler genannt) verarbeitet Holz und Holzprodukte und fertigt Möbel und Einrichtungen aus Holz. Schreiner arbeiten in einer Schreinerei (oder Tischlerei), Bauschreiner sind auf Baustellen tätig und fertigen dort Fenster, Türen und Treppen für Neubauten. Das Handwerk ging aus dem Beruf des Zimmerers hervor.
Die Bezeichnung Schreiner kommt von dem Wort "Schrein", was Truhe, Sarg oder Schrank bedeuten kann. Tischler kommt von "Tisch" - früher bezeichnete man Kisten auch als Tisch. Schreiner sagt man meist in Bayern, im Ruhrgebiet, in Hessen, in Rheinland-Pfalz, in Baden-Württemberg und im Saarland. In Nord-, West-, und Ostdeutschland, Österreich und Südtirol hingegen bezeichnet man den Beruf eher als Tischler.

Aufgaben eines Schreiners

Schreiner fertigen Einbauschränke nach Maß, Fenster, Holzdecken, Treppen, Küchen, Türen und Tore und bieten oft auch Altbausanierungen, Innenausbau, Ladenbau und Messebau an. Die Einsatzgebiete sind vielfältig: Überall dort, wo Holz verwendet wird, kommen Schreiner zum Einsatz.
Ein Schreiner benutzt bei seiner Arbeit Werkzeuge wie Sägen (Schweifsäge, Gratsäge, Furniersäge), Hobelwerkzeuge (Doppelhobel, Elektrohobel, Schiffhobel), Stemmwerkzeuge (Stechbeitel, Hohlbeitel, Lochbeitel), Handmaschinen (Akkuschrauber, Staubsauger, Handhobelmaschine), stationäre Maschinen (Pendelkreissäge, Tischfräse, Langlochbohrmaschine) und weitere Werkzeuge wie Wasserwaagen, Zangen, Holzraspel oder Zirkel.

Die Geschichte des Schreiners

Der Beruf des Schreiners ist seit je her ein Handwerk mit Tradition. Bereits sehr früh gab es eine festgelegte Ordnung mit den Ständen Lehrling, Geselle und Meister. Das Berufsbild wurde durch die Industrialisierung weitgehend verändert. Oft stellt man sich unter einem Schreiner einen Handwerker im Stil von Meister Eder aus der Serie "Pumuckl" vor, doch inzwischen fertigen Schreiner immer weniger Möbel (etwa acht Prozent Anteil am deutschen Möbelmarkt) und beschäftigen sich mit anderen Tätigkeiten.
Während in den 80ern und 90ern Schreiner noch ein beliebter Ausbildungsberuf war, sind die Zahlen momentan rückläufig: seit etwa fünf Jahren ist der Andrang auf den Beruf um die Hälfte zurückgegangen. Wer in Deutschland Schreiner werden will, kann sich entweder zum Tischler beziehungsweise Schreiner (im Handwerk) oder zum Holzmechaniker (in der Industrie) ausbilden lassen. Die beiden Ausbildungen verlaufen ähnlich.
Ein angehender Schreiner muss eine dreijährige Ausbildung durchlaufen, bei der das erste Jahr auf die Berufsschule geht, wo theoretische und praktische Ausbildungsgrundlagen stattfinden. Das zweite und dritte Ausbildungsjahr hilft der Azubi dann in einer Schreinerei mit. Nach drei Jahren erhält der Azubi einen Gesellenbrief. Danach kann der Geselle entweder einen Meisterbrief erwerben oder sich auf der Fachschule zum "staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Holztechnik" fortbilden. Alternativ steht die Ausbildung zum Restaurator offen.

Thalkirchen

Thalkirchen

Thalkirchen bezeichnet ein Münchner Stadtteil, das im Süden Münchens gelegen ist und zusammen mit Obersendling, Forstenried, Fürstenried und Solln den Stadtbezirk 19 "Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln" bildet. Thalkirchen ist einer der südlichsten Stadtteile Münchens und gilt als die "grüne Lunge" Münchens - den Ruf hat sich das Stadtviertel wegen der weitreichenden Isarauen verdient.
Thalkirchen wird im Norden durch Sendling begrenzt, im Westen durch Obersendling und Solln, im Osten durch die Isar und im Süden durch Hinterbrühl. Bei Münchnern und Touristen ist Thalkirchen wegen der Isar sehr beliebt. Viele Camper fahren hierher, um auf dem großen Campingplatz am Fluss in Thalkirchen zu übernachten. Bekannt bei Familien ist Thalkirchen auch wegen dem Tierpark Hellabrunn.

Geschichte von Thalkirchen

Thalkirchen gilt als eine der ältesten Siedlungen in der Münchner Region überhaupt. Der Name Thalkirchen stammt von "Kirche im Tal" und wurde erstmals 1268 schriftlich aufgezeichnet. Gemeint war mit der Kirche die Wallfahrtskirche Sankt Maria, die lange Urpfarrei der Orte am linken Isarufer war.
1818 wurde Thalkirchen mit Obersendling und Maria Einsiedel zu einer Gemeinde zusammengefasst und um 1900 nach München eingemeindet. Im 20. Jahrhundert begann schließlich die städtische Entwicklung von Thalkirchen weg vom bäuerlichen Dorf hin zu dem modernen Stadtviertel, das Thalkirchen heute ist.

Thalkirchen heute

Thalkirchen ist heute ein beliebtes Stadtviertel, das vor allem wegen seinem hohen Erholungswert geschätzt wird. Das liegt zum einen an der renaturierten Isar mit den weitschweifigen Isarauen, dem Freibad Maria Einsiedel und dem Tierpark Hellabrunn. Bekannt ist Thalkirchen außerdem noch für das Floßländle, eine Anlegestelle für Isarfloße.
In Thalkirchen finden sich heutzutage viele Mehrfamilienhäuser und Genossenschaftswohnungen. Bis heute sieht man in Thalkirchen noch Reste der dörflichen Struktur, wie beispielsweise auch die Wallfahrtskirche Sankt Maria. Der Anteil an Senioren in Thalkirchen liegt leicht über dem städtischen Durchschnitt, ebenso wie der Anteil der gehobenen Mittelschicht mit großem Akademikeranteil.
Bewohner schätzen in Thalkirchen die zahlreichen Schulen (20 Stück), Bibliotheken (4 Stück) und Sportanlagen (23 Stück). Thalkirchen ist fast frei von Industrieanlagen, der Großteil der Arbeitsplätze in dem Stadtbezirk entfällt auf Obersendling. Viele Einwohner von Thalkirchen arbeiten bei Siemens in der Hofmannstraße.

Verkehrsanbindung von Thalkirchen

Thalkirchen liegt zwar weit im Münchner Süden, ist aber trotzdem gut erreichbar. Wichtige Straßen sind die Schäftlarnstraße und die Plinganserstraße. Auch an das öffentliche Verkehrsnetz ist Thalkirchen gut angebunden: In dem Stadtviertel verkehrt neben der U-Bahnlinie 3 auch die Buslinie 52.