Die Münchner
Branche, Schlagwort, Name, Telefonnummer
Ort, Stadtteil, Standort, PLZ, Straße
Umkreissuche
Branchenstatistik
Branchenstatistik
Die Branche Apotheken wurde seit dem 01.02.2011 insgesamt 133.349 mal besucht!

Apotheken in Neuried: 1 Einträge gefunden

Suchergebnis ist sortiert nach:
Voreinstellung
|  In meiner Nähe |  PLZ |  A-Z
Einträge von
1 - 1
Branche: Apotheken
Ähnliche Branchen - 13 Brancheneinträge gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Segment) - 1 Branchen gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Buchstabenübereinstimmung) - 7 Branchen gefunden

Brancheninfo: Apotheken

Apotheke

Allgemeines zu den Apotheken

Als Apotheke bezeichnet man ein Geschäft, in dem Medikamente verkauft, geprüft und auch hergestellt werden. Die Apotheken erfüllen somit den Auftrag des Gesetzgebers, die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Die Herstellung von Medikamenten erfolgt heutzutage hauptsächlich durch die Pharmahersteller, so dass dieses Aufgabengebiet nur noch in einem geringen Maß erledigt wird. Dagegen hat sich die ausführliche Beratung der Patienten zu einer Hauptaufgabe der Apotheken entwickelt. Hierzu gehören die Aufklärung von Nebenwirkungen und die Erkennung von möglichen Wechselwirkungen, die durch die Einnahme anderer Medikamente entstehen können.
Seit 1951 wurde ein einheitliches Symbol für die Apotheken eingeführt, dass "rote A" mit einer Giftschale und der Äskulapschlange. Dieses Kennzeichen findet man an jeder Apotheke und ist auch allseits bekannt.

Personal einer Apotheke

Eine Apotheke muss zwingend von einem staatlich geprüften Apotheker geleitet werden. Urlaubs- und krankheitsbedingt darf er sich bei einer Abwesenheitszeit von bis zu 4 Wochen pro Jahr von einem Pharmazieingenieur oder einem Apothekerassistenten vertreten lassen. Ist der Apotheker länger abwesend, so muss er zwangsläufig von einem Apotheker vertreten werden.
Medikamente sind besonders erklärungs- bzw. beratungsbedürftige Waren. Daher dürfen Medikamente nur in Apotheken und nur von pharmazeutischem Personal verkauft werden. Zu diesem Fachpersonal zählen Apotheker, Apothekerassistenten, Pharmazieingenieure und pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA). Letztgenannte dürfen Medikamente nur unter Aufsicht des Apothekers ausgeben. Ferner gehören zum Personal einer Apotheke die pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten bzw. die Apothekenhelfer.

Geschichte der Apotheke

Das Wort Apotheke stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Aufbewahrungsort". Bei dem Aufbewahrungsort handelte es sich um einen Raum innerhalb eines Klosters, in dem Heilkräuter aufgewahrt wurden.
Die ersten Apotheken bzw. die Vorläufer der Apotheken wurden von Kaufleuten betrieben, die Heilkräuter und Gewürze zum Verkauf angeboten haben. Da die meisten Gewürze aus dem Vorderen Orient eingeführt wurden, handelte es sich bei diesen "Apotheken" eher um eine Art Kolonialwarenladen.
Im Jahr 1241 wurde durch den römisch-deutschen Kaiser Friedrich II. das "Edikt von Salerno" (auch "Edikt von Melfi") erlassen. Es handelt sich hierbei um die erste gesetzliche Trennung der Berufe Arzt und Apotheker. Demnach durften Ärzte keine Apotheke besitzen bzw. daran beteiligt sein. Damit soll vermieden werden, dass ein Arzt die Medikamente verschreibt, die er selbst verkauft.
Ferner wurden die Arzneimittelpreise gesetzlich festgeschrieben, um eine Preistreiberei bzw. Wucher zu unterbinden.
Das "Edikt von Salerno" wurde zum Vorbild der Apothekengesetze in ganz Europa. Hieraus entstanden auch zahlreiche städtische Apothekenordnungen, in denen festgelegt wurde, dass Apotheken nur Arzneimittel verkaufen dürfen.
Im Mittelalter wüteten viele Epidemien. Eine der größten europäischen Epidemien forderte in dem Zeitraum von 1347 bis 1353 schätzungsweise 25 Millionen Todesopfer. Die durch die Pest ausgelöste Epidemie, die ein Drittel der Bevölkerung auslöschte, ging auch als "Schwarzer Tod" in die Geschichte ein.
Diese Epidemien führten dazu, dass die meist fahrenden Arzneimittelhändler in den Städten sesshaft wurden. Ferner wurden nun nicht nur Heilpflanzen, Gewürze und Drogen verkauft, sondern auch Arzneimittel in einer Werkstatt mit angeschlossenem Verkaufsraum (eine sog. "Offizin") hergestellt werden.
Durch das zunehmende Wissen der Chemie entwickelten sich die Apotheken im 17. und 18. Jahrhundert vom Ort der Arzneimittelherstellung auch zum Ort der Arzneimittelforschung. Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die pharmazeutische Industrie, die die bisherigen Hauptaufgaben der Apotheken, die Produktion und die Forschung, übernommen hat. Die Apotheken spezialisierten sich daher auf die Prüfung der Qualität und der Identität von Arzneimitteln, sowie einer umfassenden Beratung rund um das Thema Arzneimittel.

Versandapotheke

Neben den traditionellen Apotheken vor Ort haben sich durch die Einflüsse des Internets Versandapotheken entwickelt. Der Vorteil von diesen Versandapotheken liegt darin, dass der Kunde bequer seine Medikamente im Internet oder per Telefon bestellen kann und diese dann nach Hause geliefert werden. Die Hauptaufgabe der traditionellen Apotheken, die umfangreiche persönliche Beratung der Kunden, wird hier per E-Mail oder Telefon durchgeführt.

Aufgaben der Apotheken

Arzneimittel sind entweder verschreibungspflichtig oder nicht. Verschreibungspflichtig heißt, dass der Kunde die Medikamente von einer Apotheke erhält, wenn er hierfür ein ärztliches Rezept vorlegen kann. Diese verschreibungspflichtigen Medikamente bedürfen einer Beratung, weshalb sie nur in Apotheken verkauft werden dürfen (sog. Apothekenpflicht). Die Ausgabe und die damit verbundene Beratung erfolgt nur durch gut geschultes Fachpersonal.
Neben dem Verkauf, der Prüfung und der Herstellung von Arzneimitteln bieten Apotheken auch ein reichhaltiges Zusatzsortiment und umfangreiche weitere Leistungen an. Zu dem Zusatzsortiment können beispielsweise homöopathische Produkte und Produkte der Krankenpflege (z.B. Bandagen, Kompressionsstrümpfe, Stützstrümpfe, etc.) und der Kosmetik gehören. Weiterhin bieten viele Apotheken einen Überprüfungsservice für Ihren Erste-Hilfe-Schrank, der Hausapotheke, den Kfz-Verbandkasten und der Reiseapotheke an.
Ferner führen einige Apotheken auch Blutuntersuchungen (z.B. Cholesterin-Untersuchung, Glucose-Untersuchung) durch und bieten zahlreiche Informationen rund um die Themen Asthma, Allergie, Ernährung, Diabetes, Homöopathie und Reise-Apotheke an.

Neuried

Neuried ist eine Gemeinde, die im Südwesten von München gelegen ist. Neuried heißt eigentlich Neuried (bei München), wird aber oft nur Neuried genannt. Neuried wird im Norden durch den Münchner Stadtbezirk Hadern, im Osten durch den Stadtbezirk Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln, im Süden durch den Forstenrieder Park und im Westen durch Planegg begrenzt.
Momentan leben in Neuried rund 8000 Einwohner auf einer Fläche von 9,63 Quadratkilometern. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden ist Neuried nicht in einzelne Bezirke aufgeteilt - es gibt nur die Gemarkung Neuried.

Geschichte von Neuried

Die Gründungsgeschichte von Neuried geht auf das 12. Jahrhundert zurück, als das Kloster Rottenbuch eine neue Rodung im Baierbrunner Forst anlegte. In der Folge wurde Neuried eine Pfarrei. Die erste Nennung der Gemeinde fand 1155 statt. 1310 wurde Neuried gerichtlich zu Wolfratshausen hinzugerechnet.
Lange Zeit war Neuried nicht mehr als ein kleines Bauerndorf. 1818 wurde es allerdings zu einer selbstständigen Gemeinde und beantragte 1911 vergeblich die Eingemeindung nach München. 1974 wurde Neuried Sitz einer Pfarrei. 1981 lebten in Neuried 5000 Einwohner, 1993 waren es bereits 6000.

Neuried heute

Neuried ist zwar kein Bauerndorf mehr, aber die Gegend ist immer noch sehr ruhig. Trotzdem gibt es ein breites kulturelles und sportliches Angebot: Ende 2007 löste beispielsweise ein neues Sport- und Erholungszentrum in Neuried den alten, überlasteten Fußballplatz und die Sporthalle der Grundschule ab.
Wer sich für Baudenkmäler interessiert, wird in Neuried beispielsweise in der Gautinger oder in der Planegger Straße fündig - hier stehen viele denkmalgeschützte Bauten.
Wirtschaftlich gesehen ist in Neuried nicht viel los - viele Beschäftigte pendeln zu ihrer täglichen Arbeit in die Großstadt München. Trotzdem haben sich in Neuried einige Betriebe angesiedelt. Im verarbeitenden Gewerbe gibt es in Neuried nur einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe acht Betriebe, außerdem gibt es zwei landwirtschaftliche Betriebe in Neuried und niedergelassene Ärzte und Heilpraktiker. Ein Großteil der Beschäftigten in Neuried arbeitet im Bereich Handel und Verkehr, danach folgt das produzierende Gewerbe.

Verkehrsanbindung in Neuried

Neuried liegt zwar weit im Münchner Südwesten, ist aber trotzdem gut an die Großstadt angebunden. Neben den Buslinien 260, 261, 267, 269 und 936 verkehren in Neuried die U-Bahnlinien U3 und U6 (Haltestellen Fürstenried West bzw. Klinikum Großhadern) und die S-Bahnlinie S6 (Haltestelle Planegg).
Wer mit dem Auto nach Neuried fahren möchte, kann das über die Autobahn A95 (Anschlussstelle Fürstenried) oder über die Münchner Straße. Eine weitere wichtige Straße in Neuried ist die im Dezember 2007 eingeweihte Kreisstraße M4.